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Ihre Meinungen

  • Wil Vonier, Oberrieden
    Der Service Public: immer schlechter!
    Der Service der POST hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert
    a) die Pakete werden nicht mehr bis an die Haustuere geliefert
    b) die Briefpost wird unregelmaessig angeliefert
    c) die Poststellen werden abgebaut
    d) die vorhandenen Poststellen beschaeftigen sich mehr mit Zusatzverkaeufen und
    verringerten Oeffnungszeiten

    SBB
    a) die Püenklichkeit ist gut
    b) die Sauberkeit -Abfall/Dosen/Buechsen etc. eine Sauerei
    c) dieUeberwachung/Sicherheit zu schwach
    d) das alleine im Abteil sitzen nach 2200 gefaehrlich


  • Joel Müller, Richterswil
    SBB Kundenservice telefonisch
    Wenn ich eine Beratung bei der SBB möchte zu einem Ticket, muss ich eine kostenpflichtige 0900er-Nummer wählen. Heutzutage bietet praktisch jedes Reisebüro eine Beratungsnummer zum Festnetztarif. Das ist eine absolute Schweinerei. Dies habe ich der SBB heute Morgen auch schriftlich mitgeteilt.
  • Turolla Simonnot, Steckborn
    Fur einen guten Service Public
    Immer höhere Krankenkassenprämien und nun noch höhere Bahngebühren. Jetzt reicht's! Die Ausdehnung des Dienstleistungssektors mit mehr Krankenkassen oder Aufblähung behördlicher Institutionen mit der Idee der Gewinnmaximierung trägt nichts zur Wertschöpfung unseres Landes bei, wenn die Ernährungs- und Pharmaindustrie und erschwerende Auflagen des Bundes die Leute noch kranker machen, als sie es bereits sind. Irgendwie ist es nachvollziehbar, dass unsere Bevölkerung immer mehr nach einer Einheitskasse bei der Krankenkassen-Grundversicherung schreit! Es ist auch verständlich, dass die Bevölkerung es satt hat, noch höhere Bahnkosten für einen kaum besseren Service zu tragen! Eine bessere Kaufkraft für alle sollte doch dazu beitragen, dass ausreichend Geld für eine kostengünstige Erhaltung der Gesundheit zur Verfügung steht, möchte man meinen! Schon seit einigen Jahren fordert die Politik und Wirtschaft , dass die Menschen mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt unter Beweis zu stellen haben. Unsere wirtschaftlichen Ballungszentren wuchsen entsprechend und nun sind die Strassen verstopft! Die Züge sind so überfüllt, dass Reisende bald auf den Dächern wie in Indien Ihren Sitzplatz einnehmen müssen! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren durch eine verfehlte Politik mehr Zeit und Geld. Es gibt aber auch einige wenige Gewinner dadurch, z.B. eben die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Infolge mangelnder Zeit mehr Fast- bzw. Junkfood macht die Leute krank! Demzufolge war die geforderte Flexibilität ein völlig falscher Ansatz, denn durch den Finanzausgleich müssen ohnehin infrastrukturärmere Regionen in unserem Land quersubventioniert werden! Wenn es so weitergeht, ist es kaum verwunderlich, wenn die Bevölkerung danach schreit, Feierabendpolitiker mit ausgeprägten Partikularinteressen durch ein Berufsparlament ersetzen zu wollen!
  • M. Brasche, Rodersdorf
    Seit Jahren steigender Frust
    Endlich eröffnet sich mit der vorliegenden Initiative eine kostruktive Möglichkeit auf eidgenössischer Ebene, dem seit Jahren steigernden Frust bezüglich der permanenten Preissteigerungen bei Post und Bahn bei gleichzeitigem Leistungsabbau einen konkreten Ausdruck zu geben.
    Für mich als Kleinunternehmer wäre eine solche Geschäftspoliik schon längst der Weg direkt in die Wand gewesen. Topservice bei einer attraktiven Preisgestaltung sollte meines Erachtens nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei den Bundesbetrieben das Ziel sein - und nicht umgekehrt. Das dabei erwirtschaftete Geld wäre dann tatsächlich - bis ins hohe Kader - tatsächlich VERDIENT!
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Hans-Peter Kunz, Worb
    Krämerläden statt A-Leistung
    Der Brief muss am 13. Januar 2012 in Ersigen ankommen. Die Empfängerin kennt meine Zuverlässigkeit und schaut sofort auf den Stempel, als sie das Schreiben am 17. 1. erhält. Es wurde am 12. 1. in Worb rechtzeitig abgestempelt. Wir sind enttäuscht, denn es ist innert kurzer Zeit der zweite Fall. Damals fand der am 13. 12. 2011 abgestempelte Brief Rüschegg erst am 16. 12. Kassiert die Post den A-Tarif und erbringt die B-Leistung? Sie verdient offenbar an den Krämerladen in den Schalterräumen und am Bankgeschäft mehr. Statt der zuverlässigen Erledigung des Kerngeschäftes betreibt sie noch Ticket-Vorverkauf. Und am Postschalter wird gefragt, ob man schon eine Autobahnvignette habe. Eine Folge davon: Der Postangestellte am Schalter muss all diese Bereiche auch noch kennen lernen. Dafür verlieren Papeterien und Mobile-Shops ihre Existenzberechtigung.
  • Urs Heinz Aerni, Zürich
    Es braucht mehr Gas
    Die großen Drei: Swisscom, SBB und die Post verlieren die Bodenhaftung, den Draht zum Normalverbraucher und Ihre Kernaufgabe mit Nachhaltigkeit auf ihrem Radar.

    Sie gebahren sich immer mehr als Konzerne mit Globalisierungsgelüsten mit Maximalrendite innerhalb der Zeit, in der ein CEO die Schlüssel seinem nächsten übergibt.

    Und ausgerechnet in der heutigen Kommunikations-Hochkultur schweigen die meisten Kundinnen und Kunden oder machen die Faust im Sack. Liebe MitverbraucherInnen: Schickt E-Mails, schreibt Briefe, meldet Missstände und Verschlechterungen von Preis und Service an Medien, an Politikern, an örtlichen Behörden.

    Und, unterschreibt die Volksinitiative "Pro Service public".

    Freundliche Grüße
    Urs Heinz Aerni
    www.ursheinzaerni.ch
  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.

  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.
  • Brigitta Colombo, Zürich
    Post: komplizierte Abläufe nerven
    Bei der ZVV nerven mich die nicht bewachten Trams und Busse besonders zu den späten Abendstunden. Wenn es darum geht, Schwarzfahrer zu jagen, gehen gar vier ZVV-Leute auf die Fahrgäste los, aber in der Nacht sind z.b. Frauen, die von der Arbeit kommen (Gastgewerbe) Besoffenen und anderen «unangenehmen» Fahrgästen schutzlos ausgeliefert.
    Bei der Post nervt mich das immer komplizierter werden der Abläufe. Einen «gelben Zettel» kann man nicht am gleichen Tag einlösen. Und mich nerven die zum Teil immer unfreundlicher werdenden Postboten, die zum Teil nicht einmal richtig deutsch können und wenn sie klingeln nicht warten, bis vom sechsten Stock herunter gekommen ist, um die Post in Empfang zu nehmen.
    Einzig die Swisscom. Die bietet für mich einen sehr guten Service. Da wurde ich selbst in finanziell schwierigen Zeiten gut, freundlich und lösungsorientiert behandelt. Die sind zwar etwas teuerer als Orange & Co, dafür wirklich professionelle.
  • Eichmann Franziska, Frauenfeld
    Arbeitsbeschaffung
    Die Post liefert ja einen schönen Gewinn an die Bundeskasse ab. Der Bund seinerseits sorgt dafür, dass die Post schöne Einnahmen generiert. Steueramt, Oberzolldirektion, Mehrwertsteuer, Werkbetriebe, AHV, etc. - alles kommt per A-Post, vorzugsweise am Samstag. So sind alle beschäftigt, die Kasse klingelt munter weiter und der Konsument und Steuerzahler kann sich die Nase doppelt plattdrücken...
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Öffnungszeiten Schalter
    Die Leistungen der SBB werden immer mehr zurück geschraubt. Heute musste ich ein Abo lösen und bin um 6:30 zum Bahnhof in Frauenfeld gegangen. Doch um diese Uhrzeit hat die SBB die Schalter noch zu, denn wer arbeitet, muss ja kein Abo kaufen, wieso denn auch? Da ich abhängig bin von diesem Abo, weil ich jeden Tag hin und her muss und es keinen anderen Anbieter hat, auf den ich zurückgreifen kann, ausser der SBB, wartete ich eben 20 Minuten und kam somit 30 Minuten zu spät zur Arbeit.

    Ich frage mich, wie die SBB die erhöhten Preise rechtfertigt, wenn sie an jeder Ecke am Service runterschraubt.


    Ein wütender SBB-abhäniger Kunde!
  • Philip Künzler, Regensdorf
    Unschlüssiges SBB-Personal
    Zu dritt machten wir uns am Samstag Nachmittag auf, um ans Zürich Openair zu gehen. Wir machten von dem Angebot mit dem integrierten Bahnbillet für die ZVV-Zonen 10 und 21 Gebrauch, da wir dachten, wenn wir schon eines haben, sollte man dies auch ausnützen. In der S-Bahn zum Flughafen fiel uns auf, wie fünf Kontrolleure und Kontrolleurinnen in den Zug stiegen, gleich bei uns. Kein Problem dachten wir, da wir ja sowieso unsere Fahrkarten haben. Dem war aber überhaupt nicht so. Wir zeigten unsere "Openairbändel", und die erste Reaktion der Kontrolleure war, zu sagen das diese nicht gültig seien. Super. Klar, ich hatte einen Vier-Tagespass gekauft, der andere Kollege einen Drei-Tagespass. Der Dritte kam zum ersten Mal ans Openair, von dem her kein Problem. Sie fragten uns, wieso dass wir Bändel mit "Sonntag" drauf haben. Darauf sagten wir, die haben wir bekommen, als wir am Donnerstag resp. Freitag das Papierticket gegen ein Bändel getauscht haben. Von Verständlichkeit keine Spur. Klar habe ich mich zuerst gewundert, wieso dass "nur" Sonntag und nicht Donnerstag-Sonntag stand. Aber da tausend andere Openair Besucher den gleichen Bändel bekommen haben, war meine Sorge unnötig. Zurück im Zug: Entweder geben wir den Bändel ab, oder wir zahlen den vollen Preis. Wir wehrten uns und der Kollege, der das Papierticket noch auf sich trug, hatte quasi eine Bestätigung bei sich, er war raus aus dem Spiel. Als das SBB-Personal uns fragte, wo wir unsere Papiertickets haben, sagten wir, dass wir diese eintauschen mussten, was denen nicht im ersten Moment in den Kopf hineinwollte. Im Flughafen Kloten ausgestiegen, diskutierten wir weiter. Laut den Kontrolleuren hätten wir vier Bändel bekommen sollen, für jeden Tag eines. Auf dem "App" des Openairs suchten wir die Bestätigung, dass wir die ÖV ohne Bedenken benutzen dürfen. Wir fanden zwar diese, jedoch beharrten die Kontrolleure auf Ihre Aussage, vier Bändel tragen zu müssen. Sowieso war es generell inkompetent, wenn ein anderer Kontrolleur uns recht gab, die Mehrheit uns wieder nicht. Einer Kontrolleurin habe ich dann das Handy gegeben, um Ihr die Bestätigung zu zeigen. Nach ein paar Minuten und weiteren verbalen, aber nicht beleidigenden Attacken, wollte ich sofort mein Handy zurück. Die Reaktion der Kontrolleurin war: "Ich gebe Ihnen Ihr Handy nicht zurück, so lange Sie den vollen Preis fürs Billet bezahlt oder den Bändel abgegeben haben." Nach dem mir innerlich die Sicherungen durchgebrannt waren, blieb ich doch noch anständig, mit der Aussage, dass dieser Fall überhaupt nichts mit meinem Handy zu tun hat. Nach ein wenig zögern hatte ich es dann zurück bekommen. Und auch auf die Aussage, das wir keinen "gesunden Menschenverstand" haben, da wir mit einem Sonntagsbändel am Samstag mit den ÖV umherfahren, fanden wir auch eine Antwort. Wer sollte denn schon am Samstag mit einem Sonntagsbändel ans Openair fahren? Ach ja, ich habe mein Ticket schon am Donnerstag eingelöst, um Sonntag am Event dabei zu sein und fahre dann noch am Samstag umher. Ich denke sehr, den Begriff "gesunder Menschenverstand" scheint diese Kontrolleurin nicht verstanden zu haben. Auch auf den Smartphones der SBB-Kontrolleure hätten Sie angeblich ein Mail erhalten, die Sie über das ganze Zürich Openair betreffend den ÖV informieren sollten. Auch da herrschte Ungewissheit. Nach 20 Minuten kontraproduktiver Diskussionen mit fünf Kontrolleuren, ein Teil dieser Gruppe mehrheitlich umherstanden und nichts von sich gaben, liessen Sie uns gehen, ohne Begründung. Dieser ganze Vorfall ist natürlich sehr gut fürs Image der SBB, wenn man bedenkt, dass uns Passanten die ganze Zeit beobachteten, und mit der Zeit immer zahlreicher wurden.
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Christian Carisch, Widnau
    Rückweisung von Billetkunden am Schalter
    Hallo zusammen

    Soeben wollte ein Billet am leeren SBB Schalter in Heerbrugg lösen. Der Schalterangestellte sagte mir, dass er mir gerne zeige, wie ich das Ticket am Automaten lösen könne. Ich entgegnete ihm, dass ich durchaus noch in der Lage bin (45 Jahre) einen Automaten zu bedienen, ich jedoch im Schuss und der Schalter leer war. Er schaute auf die Uhr und meinte, dass ich ja noch 10 Min. Zeit hätte bis der Zug komme und ich das Ticket gut am Automaten lösen könne, was ich dann auch tat.
    Danach könnte ich beobachten, dass der Angestellte das gleiche Spielchen mit allen Billet-Kunden vollzog. Auch mit betagten Personen, welche offensichtlich keine Faible für Computer hatten. Viele sagten ihm auch, dass sie das sich nicht trauen und können oder wollen. Ungehindert dessen erklärte der Angstelle wie der Automat zu bedienen sei. Bis zum nächsten Mal haben diese Personen alles wieder vergessen und sind dann verunsichert, ob sie überhaupt noch am Schalter vorsprechen dürfen. Ist das Kundenorientierung? Ich finde das von der SBB eine bodenlose Frechheit. Wenn Personen offensichtlich alt sind und nicht zur Digital Natives gehören von Ihnen zu verlangen, dass sie mit 80 Jahren so schnell ein Ticket am Automaten lösen sollen. Aber als Monopolbetrieb kann sich die SBB da ja leisten.

    Viele grüsse
    Christian Carisch
  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Felix Schneuwly, Wünnewil
    Service public ja, aber von Privaten geliefert
    Gegen einen leistungsfähigen, kundenorientierten Service public ist wohl niemand in unserem Land. Die Initiative will die Probleme mit dem Service public mit einem Gewinnverbot für den Alleinaktionär Staat lösen. Das ist falsch, weil das Hauptproblem nicht die Gewinne sind, sondern der Rollenkonflikt, den der Staat als Auftraggeber und Auftragnehmer hat. Deshalb sollen private Anbieter Service public-Aufträge durchführen. Der Staat als Auftraggeber soll den Service public der privaten Anbieter mit Leistungsaufträgen definieren und ihnen mit einer strengen Aufsicht auf die Finger schauen.
  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Leopoldine Gaigg, Bottenwil
    Störende Handygespräche
    Was mich am meisten nervt: Im schlechtesten Fall sitzt neben, vor und hinter mir ein Passagier, der mit dem Handy telefoniert, dies während längerer Zeit oder wiederholt. Es ist unmöglich, ein Buch, eine Zeitschrift zu lesen, ein Rätsel zu lösen oder was zu arbeiten, das Konzentration erfordert. Die SBB müsste unbedingt Ruhewagen, frei von solchen Störungen, einrichten. Im Gegensatz zu den Augen, kann man ja nicht die Ohren schliessen. Wie kommt man also als Unbeteiligter dazu, sich während einer längeren Zugfahrt das Gequatsche anzuhören, mit dem sich andere die Zeit während einer Fahrt vertreiben?
  • Peter Hunziker, Lenzburg
    Nervenaufreibend
    ich fahre seit über 20 Jahren SBB. Momentan Lenzburg - Zürich, Zürich - Tiefenbrunnen am morgen, am Mittag oft Tiefenbrunnen - Zürich und abends Tiefenbrunnen-Zürich und Zürich - Lenzburg. Die SBB ist seit mind. 10 Jahren für mich das Aergernis des Jahres und zwar jedes Jahr und jedes Jahr mehr. Die Verspätungen werden immer schlimmer und für Umsteiger ist das doppelt schlimm, weil meist der Anschluss verpasst wird. Ich weiss nicht, wie viele Tage ich in den letzten Jahren mit Warten auf Anschlüsse schon vergeudet habe. Der Service wird zudem immer schlechter, Sauberkeit ist ein Fremdwort und für dieses Desaster zahlt man dann am Ende jedes Jahr mehr. Bravo. Das ist auch nur mit einer Monopolstellung möglich. Dann diese unmöglichen, unnötigen Erklärungen über halbwegs funktionierende Lautsprecher (Signalstörungen, Weichenstörungen, wegen vorausfahrendem Zug, Türblockierung, Lokdefekt). Ich kann es nicht mehr hören. Leider, leider bin ich auf diese SBB angewiesen und leider kann man für diese erlittenen Schaden (Zuspätkommen, Nerven) kein Schmerzensgeld geltend machen. Wahrscheinlich sind die schlauen Köpfe im Management bei der SBB schon an einem 5-Minuten-Taktfahrplan.....Idiotie....Ein Zug pro halbe Stunde reicht doch völlig und man soll mir doch bitte mal beweisen, dass eine höhere Frequenz ein Anliegen der Passagiere ist. Eine höhere Auslastung des Steckennetzes führt doch automatisch zu Ueberlastung.
  • Markus Friedli, Wohlen bei Bern
    Verantwortungslose Gehälter
    Ich unterstütze die Argumente des K-Tipps punkto Öffentliche Dienste voll und ganz. Ich ärgere mich schon lange über die total phantastischen Löhne des oberen Kaders der früheren Regiebetriebe des Bundes. Ich finde diese Gehälter verantwortungslos.
    Ich frage mich auch, warum die Poststelle unserer Wohngemeinde Wohlen bei Bern geschlossen werden musste, und wenn ich in der Stadt eine Post besuche, finde ich eine Mischung zwischen Kiosk und Kramladen vor.
    Ich will aber nicht verschweigen, dass ich immer wieder auf sehr freundliche, kompetente und hilfsbereite Fachleute im Öffentlichen Dienst stosse. Ich erwähne ganz besonders die überaus dienstbereiten Leute unter der SBB-Nummer 0900 300 300!