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Ihre Meinungen

  • Silvio Thalmann, Zürich
    SBB / Medien: Neues Lichtkonzept für den Hauptbahnhof / Geisterzug fährt in Zürich ein
    Die SBB Chefetage zerstört Schritt um Schritt das gute Image und das historische Erbe unserer Bahn. Mit abgehobenen Manager-Marketingideen, Andreas Meyers Auftritt flankiert von zwei McKinsey-Beratern (hatte er keinen Mut, selbst hinzustehen?) welche wenig überraschend nur Stellenabbau als Sparmassnehme finden konnten, mit verschwendeten 61 Mio. Franken für einen SwissPass, den niemand brauchte (Achtung: Kleingedrucktes – Kündigungstermin nicht verpassen!), usw. Dasselbe Spiel und Debakel wie bei der DB macht man bei den SBB nach – nun sehr gut dargestellt mit einer deutschen Güterzugs-Dampflok als Hologramm in der Bahnhofshalle Zürich … Anstatt Geld für ein nicht-historisches, un-schweizerisches Hologramm zu verschwenden, würden die SBB besser ihr eigenes (es gibt ausreichend schöne schweizerische Dampfloks!), echtes historische Erbe pflegen. Stattdessen reissen sie Gleise und Anschluss-Weichen heraus, womit unter anderem den Museumsbahnen das Leben schwer gemacht wird, die das rollende Schweizer Kulturgut mit viel Engagement und Freiwilligenarbeit bewahren. Dabei profitiert die SBB von diesen Museumsbahnen.
    Das Verhalten der SBB-Leitung wird immer peinlicher für diesen einst grossartigen Betrieb. Zeichnet sich das nächste Grounding ab?
    Die SBB gehört uns, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, und nicht einem Herrn Meyer, der über eine Million Jahresgehalt bezieht.
    Da bleibt nur noch eins: Pro Service Public Initiative JA!
  • Thomas Spycher, Winterthur
    Kosten für Vollmacht - eine Frechheit
    Bekam neulich einen Brief von der lieben Post.

    Lebe mit meiner Partnerin zusammen und hab ihr eine Vollmacht ausstellen lassen, damit sie in meiner Abwesenheit eingeschriebene Post von mir abholen darf.

    Ab Juni 2012 soll dieser "Dienst" neu CHF 24.- pro Jahr kosten (bisher gratis)

    Eine Frechheit. Insbesondere darum, weil, wenn ich mich jetzt nicht bei der Post melde, kriege ich eine Rechnung, welche dann jedes Jahr automatisch erneuert wird.
  • Wanner Amona, Zürich
    Unmoglicher Ticketverkauf
    Ein Ticket für eine Zugreise zu ersteigern wird immer unmöglicher.

    Seit die SBB damals neue Billetautomaten hinstellte (obwohl die alten noch funktionstüchtig und vor allem benutzerfreundlich waren), war das äusserst mühsam. So viele Fragen, die man beantworten musste, oftmals funktionierten die Touch-Screens (am Anfang) nicht, und man brauchte 4 -5 Mal so lange, bis man das Billett endlich hatte.
    Irgendwann hat man sich dann mal daran gewöhnt und wusste ein Bisschen, wie diese Dinger funktionieren und wusste, dass man einfach 10 min früher am Bahnhof sein musste um nicht wegen des Ticketautomaten den Zug zu verpassen.,

    Seit die überhöhten Preise eingeführt wurden, ist jetzt auch der Billett-Kauf nochmals komplizierter geworden.
    Ich fahre ab und zu nach Schaffhausen, um meine Verwandten zu besuchen, ansonsten benutze ich den Zug nur selten (zum Glück).
    Früher konnte man einfach ein Ticket Zürich-Schaffhausen und retour kaufen. Ob über Winterthur oder Bülach war der selbe Preis. Jetzt ist der Weg über Winterthur teurer, obwohl man zur genau gleichen Zeit fährt. Dann muss man sich zuerst erkundigen, welcher Zug denn nicht über Winterthur fährt, denn sonst hätte man eben ein falsches Ticket und würde noch gebüsst werden!
    Dann steht aber nichts von Bülach geschrieben, wenn man am Automaten das Ticket lösen will. Sondern man wird gefragt, ob man über Winterthur oder über Eglisau fahren will. Zum Glück weiss ich, dass Eglisau ein kleines Dorf ist, das auf der Bülacher-Strecke liegt, weil ich mich in dieser Gegend auskenne. Der Zug hält dort aber nicht! Ein Fremder wüsste also nicht, was er lösen sollte.
    Gut, dann geht es weiter und ich kann nur wählen zwischen einem Z-Pass Abonnement (Mehrfahrten) oder einer Z-Pass Einfahrtenkarte.
    Was ist bitteschön ein Z-Pass?
    Ich gehe immer wieder zurück, probiere au,s wo ich etwas Falsches angewählt habe und merke, dass es einfach keine andere Lösung gibt, als diesen Z-Pass zu nehmen. Vor allem rennt mir die Zeit langsam davon und ich habe Angst, den Bülacher-Zug zu verpassen. Also nehme ich diesen Z-Pass. Respektive zwei, denn mein Hund muss ja auch eine Fahrkarte haben, obwohl er auf dem schmutzigen Boden sitzt und ganz klein ist!
    Dann kommen zwei Stempelkarten aus dem Automaten raus, laut und langsam. Das erlebe ich zum ersten Mal, dass ich für eine einfache Fahrt eine Stempelkarte erhalte. Gut!
    Nur hat es an diesem Billettautomaten nichts zu abstempeln. - Die alten Automaten hatten alle etwas zum abstempeln. Ich renne herum und suche, die Zeit wird immer knapper. Renne dann einfach mal auf mein Perron, um den Zug nicht zu verpassen. Und da hat es zum Glück eine Stempelmaschine, wo ich die beiden Karten abstempeln kann.
    Mein Hund und ich sprangen dann noch in letzter Sekunde in den Zug. Ich war aber die ganze Zeit sehr verunsichert, ob ich nicht doch ein völlig falsches Ticket gekauft habe. Ich zahlte für beide Tickets (zwei Halbe) ca. 8.- mehr als vor der Preiserhöhung. Wahrscheinlich war es schon das richtige. Aber warum so kopliziert? Und dann noch abstempeln!!
    Und ich frage mich wie das denn eine 80 jährige Person fertigbringen sollte wenn schon eine junge Person Probleme damit hat.

    Ob es das richtige Ticket war, weiss ich nicht, denn es kam kein Kontrolleur!
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • Leopoldine Gaigg, Bottenwil
    Störende Handygespräche
    Was mich am meisten nervt: Im schlechtesten Fall sitzt neben, vor und hinter mir ein Passagier, der mit dem Handy telefoniert, dies während längerer Zeit oder wiederholt. Es ist unmöglich, ein Buch, eine Zeitschrift zu lesen, ein Rätsel zu lösen oder was zu arbeiten, das Konzentration erfordert. Die SBB müsste unbedingt Ruhewagen, frei von solchen Störungen, einrichten. Im Gegensatz zu den Augen, kann man ja nicht die Ohren schliessen. Wie kommt man also als Unbeteiligter dazu, sich während einer längeren Zugfahrt das Gequatsche anzuhören, mit dem sich andere die Zeit während einer Fahrt vertreiben?
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • Daniel Kurz, Dulliken
    Neue Natel-Abos Swisscom
    Seit einigen Monaten gibt es neue Natel-Abos von Swisscom. Vieles ist in den Abos inbegriffen - doch die Netzgeschwindigkeiten beim Surfen (Download oder Upload) wurden systematisch begrenzt. So zahlt ein Jugendlicher unter 26 Jahren für das Abo Natel xtra infinity S CHF 55.-/Monat (1Mbit), für das Abo Natel xtra infinity M CHF 69.-/Monat (7.2Mbit) und für das Abo Natel xtra infinity L CHF 89.-/Monat (21Mbit)!!
    Man fragt sich zu Recht, ob das die Jugendlichen noch bezahlen können. Ein Viertel der Jugendlichen sind verschuldet. Man könnte sagen, dass sie doch auf ein solches Abo verzichten sollen, doch die Realität zeigt, dass viele "Apps" oder Dienstleistungen ein Netzwerk benötigen. Jugendliche bezahlen, Eltern bezahlen... Verschuldungen und Kredite - ein Teufelskreis bis zum Privatkonkurs. Vielleicht sollte nicht nur das Konsumverhalten kritisiert werden, sondern auch die Swisscom-Angebote. Offenbar ist die Swisscom nicht gross in Bedrängnis durch den Wettbewerb. Vielleicht ist es so, weil die Swisscom noch als Staatsbetrieb ihre Anlagen installiert haben. Diese Halbprivatisierungen müssen besser geregelt werden. Die Initiative "Pro Service public" ist ein guter Anfang.
  • Richard Scholl, Ebertswil
    Gewinn erwirtschaften?
    Das tun die Staatsbahnen schon seit Jahrzehnten nicht. Denn der Steuerzahler kommt für die rund 62% der Kosten auf, die sie verursachen, der Nutzer, sprich der Bahnfahrer bezahlt nur 38%. die Bahnpreise sind krass zu tief, krass subventioniert. Ein typischer Fall eines Staatsbetriebs.
    Auch die Post ist ein schräges Beispiel, jahrzehntelang holte sie via Monopolgebühren des Telefons Gewinne herein, die dann in die Post quersubvionierend flossen. Nun ist das Telefon kein Service public mehr, wer möchte dies wieder so haben? Eigentlich müssten wir staatseigene Automobilfakbriken haben, denn Automobile sind doch für das Volk ganz wichtig, nicht wahr?
  • Willy Bauhofer, Rietheim
    Schwarzfahrer wider Willen
    Unsere Haltestelle in Rietheim (AG) ist für den Bezug von Fahrkarten mit einem einzigen
    Fahrkartenautomat (ID 54121) bestückt. Es gibt sonst an dieser Station keinen bedienten Schalter. Dieses neueste Modell aus deutscher Herkunft ist oft mit Störungen geplagt die uns
    verhindert die Bahnkarten ordentlich zu beziehen.

    Wie der Ausfall der Software, der Unterbruch der Datenleitung, die Versetzung der Buchstaben
    bei eintippen der Stationsnamen mit dem anfälligen Touchscreen, der Ausfall des Kreditkartenlesers, auf dessen Reparatur einen Monat wegen fehlenden Ersatz gewartet werden musste, bei der Kälte im Winter das eingefrorene Display die Bedienung verhindert. Nicht zu sprechen die Folge von allerlei von Vandalismus dieses Gerätes ausgesetzt wurde.

    Wegen Einhaltung von Berufstermine, die Weiterfahrt auf Anschlusszügen, die Ablegung von wichtigen Prüfungen, unzw, sind wir dadurch gezwungen unser Recht auf Benützung des öffentlichen Verkehrsmittels ohne gültige Fahrkarte auszuüben und als unfreiwilligem Schwarzfahrer im Zug einsteigen zu müssen.

    Wie auch der russische Wissenschaftler Iwan Pawlow herausgefunden hatte, werden wir Bahnreisende, wie bei Experimente mit seinem berühmten Hund, in einer vergleichbaren psychologischen Zwicklage von zwei gegensätzlichen Konfliktsituationen während der Reise konfrontiert.

    Zuerst, mit unangenehmem Gefühl des Bangen im Bauch und mit eingesenktem Kopf, das Versuchen ohne Schaden ans Ziel zu kommen. Dann gleichzeitig in Begleitung der Furcht als potentiellen Betrüger vom Schwarzgang erwischt zu sein, von den freundlich aber bestimmt und erbarmungslos eingestellten Kontrolleure gebüsst zu werden. Die Übermacht der SBB Falange im Zug lässt den Fahrgast, als „quantité négligeable“ in Beweisnot, keine Chance zu. Im Streitfall entscheidet letztinstanzlich die SBB beinah ausnahmslos gegen den Kunden, da er per Zufall nur gut, recht und willkommen sei, dabei die SBB Kasse zu verbessern. Da der Schwarzgang im Zug eigentlich davon lebt und auch bezahlt wird.

    Aus der Notlage durchgedrungener Ausweg dieser Zitterpartie, bestand inoffiziell die Lösung des Problems vorübergehend darin, die am Display des Billetautomates angezeigte Hotline Nummer anzurufen, der Störfall zu beschreiben. Dann bekam man die Erlaubnis ohne Fahrkarte dem Zug zu ersteigen, mit dem Hinweis, wenn es sich herausstellen sollte, der Fall dem Schwarzgang im Zug zu melden. Das Speichern des Telefonates in Natel sollte als Beweis der Notlage des Reisenden vor dem Einsteigen gelten.

    Die SBB hat inzwischen für innovativ gefunden, unnötigerweise in allen Stationen das Automatendisplay mit Werbung zu decken, sodass die Hotline Nummer endgültig ausgeblendet wurde. Sie ist nicht mehr auffindbar, weder beim Umblättern der verschiedenen Menus im Apparat, noch bei akribischer Suche in den Informationsständern der Station. Die Zitterpartie bei Störungen kann wieder beginnen.

    Die Arroganz der SBB gipfelt in die Tatsache dass sie einerseits einen höheren Wert bei der Verschwendung von Millionen Franken in unnötigen und dummen Werbungen, die Keiner interessiert, verjubelt. Anderseits mit der Notlage des Bahnkunden am Nichtfunktionieren der Automaten sich futiert.

    Auch nach mehrmaligen Beschwerden in der Vergangenheit, am offiziellen, nutzlosen, nur als Alibi aufgestellten zentralen Kundenservice in Bern, an andere Dienststellen mit Unterstützung der Gemeinde, hat die SBB bis heute nur mit absoluter Funkstille brilliert. Es wäre an der Zeit, die SBB sich darüber offiziell zu melden und einmal klar und deutlich kommunizieren wie sie in die Zukunft die Spielregeln festgelegen gedenkt, wenn der Bahnkunde am Automat oder sonst kein Billet lösen kann, folglich wie er ohne Sorge und Bangen auf der Reise gehen darf, ohne weitere Schikane und Strafe im Zug erleiden zu müssen.

    Das Problem bezieht sich auch auf alle Bahnbenützern an unbemannten Stationen des Schienenverkehrs mit Fahrkarteautomaten.


  • C. L. G.-Sedda, Rümlang
    Service public
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich benutze den öffentlichen Verkehr praktisch täglich. Es stimmt, alles wird immer dreckiger und manchmal wirkt es auch etwas Heruntergekommen. Von den Toiletten in den Zügen ist schohn mehr als genug gesprochen worden, leider trifft auch diese Aussage voll und ganz zu. Entweder sind sie dreckig oder geschlossen. Bei den heutigen Fahrpreisen sind diese Umstände fast schon ein schlechter Witz. Stattdessen leistet sich die SBB eine Bahnpolizei, die vielfach mit Personal besetzt wird, das eigentlich noch etliche Jahre die Schulbank drücken sollte und nicht, im viel zu grossen Kampfanzug, auf die Bahnkunden losgelassen.

    Wie auch die Post, die überall an erfahrenem Personal spart und deshalb lieber die junge Gilde seines Personalbestandes einsetzt. Diese werden sicher irgendwann in der Lage sein, den Service zu erbringen, den die Kunden von früher her noch kennen und entsprechend schätzten. Obwohl manchmal ein Couvert, wie durch Zauberhand, bereits offen im Briefkasten landet, ärgere ich mich viel mehr darüber, dass keine fixen Zeiten mehr existieren. Von 9.00 bis 12.00 ist alles möglich, man kann nie sicher sein, dass auch die ganze Post überbracht wurde. Bei den Einschreiben, die ja jetzt CHF 6.00 kosten, ist es manchmal ein Glückspiel, sowohl bei den zu Bekommenen, wie auch bei den Versandten. Wie erwähnt, das Personal ist knapp, Service wird immer weniger und das Personal war auch schon motivierter.

    Zuletzt noch etwas in Richtung Steuerämter, auch sie, service publique. Sollten Sie im Kanton Zürich Ihre Steuern abgeben, diese mittels der gratis von den Ämtern abgegebene 'Private Tax 2012' erledigt haben und Sie haben Kinder, wofür Sie aufkommen, dann checken Sie bitte sofort Ihre Unterlagen, besser gesagt die Steuererklärung Seite 3 'Sozialabzug Kinder', ob Ihnen auf der Bundessteuer-Seite der Abzug gewährt wurde. Das Programm war fehlerhaft und wurde nachträglich korrigiert (s. Release-Infos Kt. St'amt ZH). Allerdings wissen Sie, dass niemand für das Funktionieren der Software garantiert (lesen Sie auf der CD), obwohl es eine vom Kanton Zürich ausgegebene CD ist. Wie auch immer, eine Info, etwas grösser angelegt, wäre sicherlich wünschenswert gewesen. Vielen Usern fehlt es an Wissen und sie sind dann die Geprellten.

    Sie regen sich über den mangelnden und teuren Service auf, sprechen von versteckten Steuern? Sollten sich nicht die Damen und Herren in Bern um dies alles kümmern oder ist ihnen dies in der Zwischenzeit, seit sie gewählt wurden, egal?
  • Daisy Benker, Uerkheim
    Post
    Ich war 5 Jahre Bürgerin einer Aargauer Gemeinde. Von Anfang an warf mir der Postbote ständig Briefpost in meine Briefkasten, die NICHT für mich war. Ich habe in diesen 5 Jahren über 20 Mal der Postdirektion angerufen, aber es geschah nichts. Und dieser Postbote lies sich auch verleugnen. Er hat zwar mal eine fadenscheinige Entschuldigung herausgdruckst. Aber er machte einfach weiter. Mich ärgert, dass die Post solche Leute einfach weiterarbeiten lässt. Und es keine Konsequenzen für solche Arbeit gibt. Bin wegen dieser ärgerlichen Sache von dieser Gemeinde weggezogen. Heute klappt es mit der Post wieder.
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Fridolin Glarner-Walker, Genf
    Volksinitiative «Pro Service public»
    Guten Tag,

    Ich bin langjähriger Abonnent vom K-Tipp und habe diese Initiative soeben mit einem bescheidenen Beitrag von 20.- Franken unterstützt. Ich danke schon mal allen die sich für diese Initiative einsetzen.
    Wir sind auf einige dieser Bundesbetriebe angewiesen und können gar nicht ausweichen. Ich wohne in einem Wohnblock. Früher kam der Pöstler mit einem Paket oder einem eingeschriebenen Brief noch an die Haustüre, doch heute muss ich diese auf der Post abholen und verliere jedes Mal eine Stunde. Alle anderen Lieferdienste kommen an die Haustüre oder rufen mich kurz vor der Lieferung an. Anstatt überrissene Chefsaläre zu bezahlen würde man besser den Dienst an der Basis ausbauen oder mindestens die Konkurrenz nicht behindern.

    Mit freundlichen Grüssen
    Fridolin Glarner-Walker, Genf

  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • Irniger, Schaffhausen
    Post
    Es wäre angenehm, wenn die Post einen speziellen Tarif für Bücher erheben könnte, wie das in anderen europäischen Ländern existiert (z.B. in Frankreich). Wenn man ein Buch schenken will, ist die 2 cm-Limite schnell erreicht und dann gibt es nur das Paket, das mit überrissenen 7 CHF enorm teuer ist
  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • D. Keller, Appenzell
    Internet auf dem Land
    Internetanschluss auf dem Land: max. 2.4 Mbit/s. Und das schon seit über 10 Jahren unverändert, keinen Rappen hat die Swisscom investiert. Grundversorgung wäre mind. 15 Mbit/s (sodass z.B. auch TV empfangen werden könnte).
    Und für diese unterirdischen 2.4 Mbit/s verlant die Swisscom Preise fast wie für Glasfaserabo. Da wird man gleich 2x abgezockt auf dem Land: hoher Preis und schlechte Leistung.
  • Turolla Simonnot, Steckborn
    Fur einen guten Service Public
    Immer höhere Krankenkassenprämien und nun noch höhere Bahngebühren. Jetzt reicht's! Die Ausdehnung des Dienstleistungssektors mit mehr Krankenkassen oder Aufblähung behördlicher Institutionen mit der Idee der Gewinnmaximierung trägt nichts zur Wertschöpfung unseres Landes bei, wenn die Ernährungs- und Pharmaindustrie und erschwerende Auflagen des Bundes die Leute noch kranker machen, als sie es bereits sind. Irgendwie ist es nachvollziehbar, dass unsere Bevölkerung immer mehr nach einer Einheitskasse bei der Krankenkassen-Grundversicherung schreit! Es ist auch verständlich, dass die Bevölkerung es satt hat, noch höhere Bahnkosten für einen kaum besseren Service zu tragen! Eine bessere Kaufkraft für alle sollte doch dazu beitragen, dass ausreichend Geld für eine kostengünstige Erhaltung der Gesundheit zur Verfügung steht, möchte man meinen! Schon seit einigen Jahren fordert die Politik und Wirtschaft , dass die Menschen mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt unter Beweis zu stellen haben. Unsere wirtschaftlichen Ballungszentren wuchsen entsprechend und nun sind die Strassen verstopft! Die Züge sind so überfüllt, dass Reisende bald auf den Dächern wie in Indien Ihren Sitzplatz einnehmen müssen! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren durch eine verfehlte Politik mehr Zeit und Geld. Es gibt aber auch einige wenige Gewinner dadurch, z.B. eben die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Infolge mangelnder Zeit mehr Fast- bzw. Junkfood macht die Leute krank! Demzufolge war die geforderte Flexibilität ein völlig falscher Ansatz, denn durch den Finanzausgleich müssen ohnehin infrastrukturärmere Regionen in unserem Land quersubventioniert werden! Wenn es so weitergeht, ist es kaum verwunderlich, wenn die Bevölkerung danach schreit, Feierabendpolitiker mit ausgeprägten Partikularinteressen durch ein Berufsparlament ersetzen zu wollen!