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Ihre Meinungen

  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • C. L. G.-Sedda, Rümlang
    Service public
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich benutze den öffentlichen Verkehr praktisch täglich. Es stimmt, alles wird immer dreckiger und manchmal wirkt es auch etwas Heruntergekommen. Von den Toiletten in den Zügen ist schohn mehr als genug gesprochen worden, leider trifft auch diese Aussage voll und ganz zu. Entweder sind sie dreckig oder geschlossen. Bei den heutigen Fahrpreisen sind diese Umstände fast schon ein schlechter Witz. Stattdessen leistet sich die SBB eine Bahnpolizei, die vielfach mit Personal besetzt wird, das eigentlich noch etliche Jahre die Schulbank drücken sollte und nicht, im viel zu grossen Kampfanzug, auf die Bahnkunden losgelassen.

    Wie auch die Post, die überall an erfahrenem Personal spart und deshalb lieber die junge Gilde seines Personalbestandes einsetzt. Diese werden sicher irgendwann in der Lage sein, den Service zu erbringen, den die Kunden von früher her noch kennen und entsprechend schätzten. Obwohl manchmal ein Couvert, wie durch Zauberhand, bereits offen im Briefkasten landet, ärgere ich mich viel mehr darüber, dass keine fixen Zeiten mehr existieren. Von 9.00 bis 12.00 ist alles möglich, man kann nie sicher sein, dass auch die ganze Post überbracht wurde. Bei den Einschreiben, die ja jetzt CHF 6.00 kosten, ist es manchmal ein Glückspiel, sowohl bei den zu Bekommenen, wie auch bei den Versandten. Wie erwähnt, das Personal ist knapp, Service wird immer weniger und das Personal war auch schon motivierter.

    Zuletzt noch etwas in Richtung Steuerämter, auch sie, service publique. Sollten Sie im Kanton Zürich Ihre Steuern abgeben, diese mittels der gratis von den Ämtern abgegebene 'Private Tax 2012' erledigt haben und Sie haben Kinder, wofür Sie aufkommen, dann checken Sie bitte sofort Ihre Unterlagen, besser gesagt die Steuererklärung Seite 3 'Sozialabzug Kinder', ob Ihnen auf der Bundessteuer-Seite der Abzug gewährt wurde. Das Programm war fehlerhaft und wurde nachträglich korrigiert (s. Release-Infos Kt. St'amt ZH). Allerdings wissen Sie, dass niemand für das Funktionieren der Software garantiert (lesen Sie auf der CD), obwohl es eine vom Kanton Zürich ausgegebene CD ist. Wie auch immer, eine Info, etwas grösser angelegt, wäre sicherlich wünschenswert gewesen. Vielen Usern fehlt es an Wissen und sie sind dann die Geprellten.

    Sie regen sich über den mangelnden und teuren Service auf, sprechen von versteckten Steuern? Sollten sich nicht die Damen und Herren in Bern um dies alles kümmern oder ist ihnen dies in der Zwischenzeit, seit sie gewählt wurden, egal?
  • Guler, Unterseen
    Eingeschlafen - Busse!
    Ich bin sehr froh und dankbar, dass diese Initiative zustande kam. Der öffentliche Verkehr ist eine Geldmacherei geworden. Wir werden auf den Zügen schnell "strafbar". Man muss nur eine Station zu weit fahren oder einschlafen und schon bist du dran, musst du 100 CHF + ein neues Billet bezahlen. Das ist einfach unglaublich. Auch die Sauberkeit in den Zügen lässt zu wünschen übrig. Die WCs sind oft schmutzig und stinkig. Es ist so schade, dass der öffentliche Verkehr so unattraktiv geworden ist.
  • Wintsch Andreas, Berg am Irchel
    Radio und Fernsehen vergessen!
    Sehr geehrtes Initiativkommitee.
    Ich bin auch für Ihre Initiative, allerdings aus einem ganz anderen Grund.
    Völlig vergessen ging die Tatsache, dass in der Schweiz die Verbreitung von Radio und Fernsehen durch die Antennen von Swisscom erfolgt! In meinen Augen ist dies ein Service Public sondergleichen!!!!!!!
    Cablecom und andere Dienstleister sind hier nur Weiterverbreiter. Stellt also Swisscom wie vom Parlament beschlossen die Verbreitung von UKW in der Schweiz ein, sind davon noch sehr viel mehr Leute betroffen als von den fehlenden Poststellen und den überteuerten Bahnangeboten. Ja, es ist JEDER betroffen! Alle Haushalte haben MINDESTENS 3 Radios. In der Regel sind diese in der Küche, in der Stube und im Schlafzimmer zu finden. Mit keinem Wort wird die beschlossene Abschaltung aber in den Medien thematisiert. Es wird nur mittgeteilt, dass die Schweiz auf den Radiostandard DAB+ wechselt. Der Ottonormalverbraucher kann durch so eine Mitteilung aber nicht auf eine Abschaltung von UKW schliessen. Und dies scheint ganz bewusst so gewollt zu sein damit sich ja keiner dagegen auflehnt. Die Swisscom und somit auch die Verbreitung von Radio und TV gehören Herr und Frau Schweizer. Sie bezahlen Steuern damit Swisscom dieses Angebot aufrecht erhält. Der Bundesrat hat somit kein Recht, dieses Angebot zu streichen und durch etwas Neues zu ersetzen, was keinen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst. Zumal alle umliegenden Länder bereits erkannt haben, dass DAB+ mehr Nachteile als Vorteile für alle Beteiligten bringt.
    Die Schweiz verpasste seinerzeit die Einführung des Fernsehens und von UKW. Damit dieses Trauma endlich überwunden werden kann, stürzt man sich nun kopflos in eine Technologie, die von Beginn weg zum Scheitern verurteilt war weil sie keinen Mehrwert bringt. Nein, sie wirft das ganze Land quasi 60 Jahre an die Anfänge von UKW zurück. Empfang auf Gut Glück und nur Mono.....
    In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Initiative auch in dieser Hinsicht eine Positive Wendung bringen wird!!!!!!!!!!!!!!!
    mit freundlichen Grüssen
    Andreas Wintsch
  • Huber, Emmetten
    Argumente

    Die Bundesnahen Betriebe stehen derzeit vollumfänglich den Gesetzen der Marktwirtschaft. Ausnahmen sind kleinere Monopole, wie z.B. "die letzte Meile" vom Telefonanschluss der Swisscom.
    Jedes Unternehmen untersteht denselben Gesetzen, nämlich Gewinn machen. Schliesslich sind die Firmen sich selber und den Investoren das schuldig. Kunden und Mitarbeiter sind eher zweitrangig.
    Und hier fängt der Konflikt mit dem Service Public an. Die Unternehmen sind faktisch gezwungen in rentable Bereiche zu investieren und was nicht rentiert abzustossen. Das zeigt Beispielsweise die Post. Sie baut in Randregionen ihre Poststellen ab, gleichzeitig werden andere Bereiche und starke Regionen ausgebaut. Privatisierte Unternehmungen sind keine Wohltätigkeitsvereine.
    Mit dieser Initiative gibt man diesen Betrieben die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den starken Bereichen die unrentablen zu subventionieren. So bleiben wir Weltmeister.
    Ich danke dem Initiativkommitee für ihren Einsatz von ganzen Herzen.
    Deshalb stimme ich mit Ja.
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.
  • Pierre Geiser, Allschwil
    Gemischtwarenladen Postschalter und die teilweise traurigen Folgen für die Schalterangestellten
    Auch ich ärgere mich über die Verkaufsbelästigungen an den Postschaltern. Elektronische Geräte wie Handys, Computer, u.s.w., sollten eher im entsprechenden Fachhandel gekauft werden. Jetzt sind noch Pfannen und bald sicher auch Kleider und Möbel zu haben.

    Versicherungsabschlüsse gehören zu den Versicherungsgesellschaften. Bereits das Hausrat- und Privathaftpflicht-Geschäft fordert ein grosses Fachwissen. Zudem greifen die unterschiedlichsten weiterführenden Branchen auch noch in einander. Selbst gut ausgebildete Aussendienstberater sind gelegentlich überfordert und benötigen die Mithilfe des Innendienstes. Um diese Branche zu verstehen, braucht es eine KV-Versicherungslehre und teilweise sogar das Eid. Versicherungsfachdiplom.

    Die Post sollte sich aufs eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Da aber hier die Preise im Vergleich zur Leistung nicht mehr stimmen, weicht man gerne zur benachbarten Deutschen Post aus.

    Leider werden die Postschalterangestellten heute in erster Linie auf Verkauf getrimmt. Sie werden verpflichtet, eine gewisse Anzahl Verkäufe zu erreichen. Die Zielvorgaben werden dann prozentual immer höher geschraubt. Die direkten Vorgesetzten führen diesbezügliche Gespräche. Dabei wird ständig mit allfälliger Kündigung gedroht. Dies verursacht teilweise psychische Erkrankungen bei den Angestellten und wird, wie meistens, als Unbelastbarkeit abgetan. Aehnlich wie bei Aussendienstellen und Drückerkolonnen.

    Vereinzelt gelingt es auch, jemanden zur Selbstkündigung zu bringen. Was das für soziale Folgen haben kann, liegt auf der Hand. Findet man innerhalb der Kündigungsfrist keine Stelle, wird das Stempelgeld auch noch gekürzt.

    Da kommt man halt gerne wieder zur Folgerung, Glück hat, wer einen Zufallsbeamtenjob ergattert hat. Vorgesetzte sollten die Angestellten motivieren und auch gegen die Obrigkeit verteidigen können. Hier wird aber offensichtlich aus ganz niederigen Beweggründen gehandelt.

    Will das die Konzernleitung und der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post wirklich so?
    Setzt man in der Zukunft auf junge, günsige Verkäufer ohne fundiertes Fachwissen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Direktbetroffene ebenfalls melden und die Angst vor den Vorgesetzten ablegen. Sinnvoll ist auch der Gang zur Gewerkschaft oder zum Anwalt.
  • Andi Da Rugna, Kreuzlingen
    Personal hat Angst
    Schön ist da jemand aufgewacht! Ich habe 32 Jahre bei der Post gearbeitet, und bin schlussendlich den harten Bestimmungen des Arbeitsvertrages erlegen,will heissen: man hat mir gekündigt, ohne Kommentar. Das war nicht immer so. Als Jugendlicher habe ich Hasch geraucht und meine Mutter wollte, dass ich das der Post beichte. Ich wurde nicht entlassen! Nun waren meine letzten Jahre bei Postlogistics in Frauenfeld und da wehte dann ein ganz anderer Wind. Ich darf das ja nicht sagen, aber ich sag's trotzdem, weil ich wütend bin, wie man heute mit dem Personal umgeht. Es geht dem Betrieb nur um eines GELD! Sevice Public ist ein Wort, das man sozusagen nie hört. Alles ist auf Profit ausgelegt: wir müssen besser, schneller, grösser werden - wir wollen Nr. 1 sein! Dass das kein gutes Klima ergibt, ist klar. Doch keiner will aufmucken, alle haben Angst. Ich hatte schwer zu schlucken in dieser Zeit. Am Anfang ging ich voll mit, und ich hatte auch Erfolg und war mitunter Bester in gewissen Dingen, die grad stark beobachtet wurden! Doch jedes halbe Jahr wird neu organisiert und jedesmal fiel das negativ auf uns zurück.Der Gürtel wurde immer enger und enger und Massnahmen in die andere Richtung fielen selten und nur unter sehr viel Druck aus. "Dieser Betrieb sieht sich nicht mehr als dem Bund verantwortlich!", musste ich mir anhören von meinem Personalchef. Service Public tönt wie ein Hohn, ist überhaupt nicht mehr wichtig.Wenn wir eine Gehaltserhöhung hatten,hiess es dann, wir müssen halt diese damals 3.5% auch wieder reinarbeiten. Heute bin ich froh, dort weggekommen zu sein. Soviel Zorn und Ärger, den ich da schlucken musste, ist auf Dauer ungesund.Man kann halt alles schönreden, doch die Realität ist nicht schön. Da wird in einer Art und Weise mit dem Personal umgegangen, um die Leute im Griff zu haben, Kündigungsdrohungen da, Zückerchen für besondere Leistungen hier. Man muss loyal sein, etwas das früher selbstverständlich war,halt eben nur soweit wie man das auch wirklich konnte,heute wirst du dazu vergewaltigt!
  • Lotti Keller, Eschenz
    Wer hat dem wird gegeben
    Alle Angestelten sollten mal für zwei Tage die Arbeit niederlegen. Vielleicht merken dann die Herren mit diesen krankhaft hohen Gehältern, wen sie schamlos ausnützen zur eigenen Bereicherung. Wir haben keine Kinderarbeit in der Schweiz, doch diese exorbitanten Loihne sind auch Ausbeutung.
  • Ulrich Kirchhofer, Solothurn
    SBB-Führungsetage den Lohn reduzieren
    Mit erneuten Tarifaufschlägen wollen die SBB auf Ende 2012 die Kunden verärgern. Viele Fahrgäste finden dies einen Affront. Der SBB-Führungsetage sollte einmal der Lohn reduziert werden und ein paar Jahre nicht erhöht werden. Verschiedene Vergütungen von diversen Privilegierten sollten gestrichen werden. So könnten Millionen eingespart werden, und die wäre der andere Weg, um mehr Gerechtigkeit gegenüber der treuen, langjährigen Kundschaft zu schaffen. Sicher überlegen sich viele Pendler wieder auf das Auto umzusteigen, ist das der Sinn der SBB-Verantwortlichen?
  • Janja Schöps, Rietheim
    Paketpreise in Deutschland viel billiger
    Ich wohne an der Deutsche Grenze und benütze immer deutsche Dienstleistungen. Das machen auch meine Freunde und Bekannten. Es lohnnt sich: für ein Paket nach Spanien wollte die Post in Zurzach 27.- CHF. Für das gleiche Paket, eingeschrieben, habe ich nur 8.60 Euro bezahlt. Muss die Regierung ihre eigenen Bürgerinnen und Bürger abzocken? Wir bezahlen den Politikern die Löhne und sie betrügen uns dafür. Ich appeliere an alle, die Initiative Pro Service Public zu unterschreiben. Auch ich sammle Unterschriften.
  • Leira, Frauenfeld
    SBB: Busse trotz Billet
    Das geht gar nicht, was die sich da inzwischen erlauben.
    Wenn ich mit dem Zug reise, stelle ich mir vor, entspannt anzukommen. Damit ist es vorbei. Ich sitze im Zug, wenn der Kontrolleur kommt steigt Panik auf, habe ich nun das richtige Billet gekauft oder findet er irgendwas, wovon ich nichts wissen konnte und werde dafür noch gebüsst, obwohl ich vielleicht sogar ein teureres Billet gekauft habe? Nur weil es im Automat nicht aufgeführt, unklar ist, meine Route nicht wählbar ist oder ich die falsche Stempelkarte abgestempelt habe, die zwar gleich teuer ist, aber nicht die richtigen paar Zahlen enthalten. Und dann wird man hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Wenn man sich dann bemüht, kann man die Busse auf 20.- Franken "runterhandeln", 20.- für die Umstände die sie hatten. Soll ich ihnen auch eine Rechnung schicken für meinen Aufwand und für die Verleumdung, ich sei ein unehrlicher Mensch? Als Gutwill, löschen sie die Busse unter meinem Namen, dass ich nicht als Betrüger vermerkt bin und nicht nächstes Mal nochmehr bezahle. Fühle mich geehrt...
    Kenne viele Menschen, die inzwischen ein teureres Billet kaufen mit mehr Zonen, dass dann die auch bestimmt drin sind, wo zum Ziel führen. Oder solche, die sich ein GA kaufen, weil sie nicht klar kommen mit dieser Preisstruktur und Intoleranz.
    Und weil es auch für einen Kontrolleuer schwierig ist, das ganze zu durchschauen, gibt es also immer wieder solche, die zu unrecht irgendwas behaupten, das Ticket übers Handy sei zu spät gelöst worden, obwohl er/sie die falsche Zahlen angeschaut hat, usw.
    Service nenne ich das nicht. Sondern Geldeintreiberei.
    Die Hygiene, Alkoholiker und Drögeler in den Pendelzügen tragen zum Fahrerlebnis bei und sowie die schmutzigen, stinkenden Bahnhöfe, belagert von Süchtigen sind dann die Sahnehäupchen. Frage mich wo das Geld hingeht, dass wir bei der SBB liegen lassen. Wird es in Kundenservice investiert oder ins System, noch genauer die Falschfahrer zu entlarven oder investieren in ein System, um noch mehr Geld aus den Reisenden rauszulocken. jeder Rappen zählt...
    Und dann vergleiche ich meinen Lohnzettel mit seinem Lohn und frage mich, ist dieser Mensch denn soviel wertvoller wie so viele andere? Stehe ich nicht auch jeden Tag pflichtbewusst auf und gebe mein Bestes nach bestem Wissen und Gewissen? Oder ist es genau das, was nicht mehr zählt...
    Es ist Zeit, dass sich was ändert.
  • Stefanie von Känel, Worben
    Abbau Service Bahn
    Vor zwei Wochen hatte ich eine berufliche Sitzung in Zürich. Leider hatte an diesem Tag das Postauto Verspätung. Das kommt relativ häufig vor, da die Fahrzeiten äusserst knapp berechnet sind. So entsteht viel Druck auf die Chauffeure, die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit sind. Item, an diesem Tag ging alles schief: Normalerweise habe ich eine halbe Stunde, die gut reicht, um ein Billet zu besorgen. In der Schalterhalle Biel stand eine Schlange. Seit man hier eine Nummer ziehen muss, muss man mit Wartezeiten von 20 - 30 Minuten rechnen (habe schon viele halb verzweifelte Reisende dort erlebt). Ich renne zum Automaten, habe leider nur eine Hunderternote bei mir - die nimmt der Automat nicht an. Neben mir braucht eine ältere Dame Unterstützung am Automaten, sie ist schon ganz nervös. Zum Glück helfen andere Passanten (Bahnbeamte hat es keine in der Nähe). Ich will mit meiner Hunderternote zum Kiosk laufen um sie zu wechseln. Blick auf die Uhr - das reicht nicht mehr. Renne zum Zug, Steige ein. Habe keine andere Wahl, da ich meine Sitzung nicht verpassen will. Fahrkartenkontrolle. Schildere treuherzig meine Situation und alle meine Bemühungen, an ein Billet zu kommen. Nützt nichts. Werde wütend, nützt auch nichts. Personalienaufnahme, der Spass kostet 111.- , (ein normales Retourbillet Fr. 47.-.). Tipp des Kondi: Billet am Vortag besorgen. Danke, für das muss ich eine halbe Stunde rechnen, da Bahnhof im Nachbardorf. Rückfahrt: Bei der Kontrolle erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass in den 111.- die Retourfahrt nicht inbegriffen ist... Hat mir der vordere Beamte nicht erklärt und ich habe den erhaltenen Bon nicht näher angeschaut und für eine Retourfahrkarte gehalten. Das kostet jetzt nochmals 111.-. Zornig diskutiere ich mit dem Kondi, nützt nichts. Er tut mir eigentlich leid, er ist mein Blitzableiter (was das Zugspersonal wohl täglich erlebt).
    Bin schon seit fast fünf Jahrzehnten treue Bahnkundin, aber so verleidet es mir langsam. Habe in meiner Wut im Zug erklärt, dass ich nie im Leben mehr Zug fahren werde. Das lässt sich realistischerweise nicht vermeiden. Darum möchte ich, dass sich etwas ändert!
  • Lüthi Isabella, Umiken
    Nicht zufrieden mit dem Service der Post
    Ich bin nicht mehr zufrieden mit dem Service der Post. Wenn man eine Postsendung nicht wie erwartet erhält, kann man nicht mehr die lokale Post anrufen und die Sachlage besprechen, sondern irgend eine zentrale Poststelle, von der man keine Telefonnummer hat, und die, weil sie keinen Bezug hat zur Gemeinde, mehr Schwierigkeiten hat, das Problem zu lösen. Dann sind die Pöstler oft nicht mehr richtig ausgebildet, was zur Folge hat, dass sie weniger zuverlässig sind.

    Ich sehe auch nicht ein, warum ich auf der Poststelle einen Coupon lösen muss. Das ist nicht umweltverträglich. Es wird unnötig Strom und Papier verbraucht. Dasselbe gilt für die unzähligen Monitore, inkl Fersehgeräte. Warum wird immer an die Verbraucher appelliert, sich umweltbewusst zu verhalten und die Wirtschaft futiert sich darum? Weitere Beispiele: HB Zürich - Riesenleinwand mit Werbung - braucht sehr viel Strom und heizt zusätzlich die Luft im Sommer, ebenso wie all die andere Bildschirm-Werbung am HB.
  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...
  • Hans-Peter Kunz, Worb
    Krämerläden statt A-Leistung
    Der Brief muss am 13. Januar 2012 in Ersigen ankommen. Die Empfängerin kennt meine Zuverlässigkeit und schaut sofort auf den Stempel, als sie das Schreiben am 17. 1. erhält. Es wurde am 12. 1. in Worb rechtzeitig abgestempelt. Wir sind enttäuscht, denn es ist innert kurzer Zeit der zweite Fall. Damals fand der am 13. 12. 2011 abgestempelte Brief Rüschegg erst am 16. 12. Kassiert die Post den A-Tarif und erbringt die B-Leistung? Sie verdient offenbar an den Krämerladen in den Schalterräumen und am Bankgeschäft mehr. Statt der zuverlässigen Erledigung des Kerngeschäftes betreibt sie noch Ticket-Vorverkauf. Und am Postschalter wird gefragt, ob man schon eine Autobahnvignette habe. Eine Folge davon: Der Postangestellte am Schalter muss all diese Bereiche auch noch kennen lernen. Dafür verlieren Papeterien und Mobile-Shops ihre Existenzberechtigung.
  • Kurt Donelli, Basel
    Ärgernis letzte Meile
    Bei der Swisscom ärgert mich am meisten die sogenannte "letzte Meile": die Fr. 25.35 die IMMER auf der Rechnung sind, auch wenn man z.B. 3 Monate abwesend ist!
    Bei mir ist das allerdings nie der Fall, als Rentner kann man sich das ja nicht unbedingt leisten. Es sei denn, man war mal Bundesrat oder sonst in entsprechend "hoher Position". Also könnte die Swisscom doch z.B. bei den Rentnern diese Gebühr erlassen oder nicht ?
    Wie ist der der (zu) hohe Lohn des CEO zu begründen?


  • Bruno Fischer, Winkel
    Pro Service Public
    Achtung sehr Wichtig !
    Es ist zusätzlich dringend, da die Gegner mit falschen Aussagen und sich Bundesbetriebe unlauter negativ sich einbringen, dort zu Argumentieren wo es am meisten bringt.

    Weisen Sie umgehend darauf hin: . Weniger Boni und nicht überrissene Löhne führen nur zu massvollen und guten Managern und das wieder zu sicheren und mehr Arbeitsplätzen für normale Angestellten.
    Sie müssen die unteren Arbeitnehmer der Staats und Bundesbetriebe mit der Job- und Arbeitssicherheit
    durch ein Ja auf Ihre Seite bringen. Es ist Hauptentscheidend das Sie die Arbeitssicherheit für die normalen Arbeitnehmer erwähnen, das Wirkt und zählt immer. Sonst machen es die Gegner umgekehrt.
  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.