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Ihre Meinungen

  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Rita Huber, Küssnacht am Rigi
    Es soll wieder besser gehen!
    Hallo und Komplimente an die Initianten!

    Ich möchte auch, dass es wieder besser wird. In den Call Centern wird das Personal, häufig nur Temporärangestellte, nicht gut umgeschult. Das ist für Anrufer und Abnehmer stressig und nervig. Die Kundschaft fühlt sich im Stich gelassen. Die Mitarbeiter fühlen sich dumm. Das ist unfair.

    Auch die vielen Poststellen, die zugemacht haben, machen mich traurig. Man muss ins nächste Dorf fahren, doch die Postautos fahren nur einmal pro Stunde und die Poststelle im Nachbardorf ist nur stundenweise offen.

    Die Preise beim Ticket nehmen zu, doch das Geld wird dort investiert, wo Städte sind. Es sollen endlich auch Regionen angeschlossen sein, die noch keinen Zug haben und die Leute besser betreut werden. Und mehr Personal auf die Züge soll es geben, damit diese Zeit für die Reisenden hat

    Kundschaft im Stich lassen und Personal ins Brun-Out schicken: das soll nicht mehr sein!
  • Szakáts Beatrix, Fehraltorf
    Skandalös
    Ein neues Postfach mieten kostet am Schalter Fr. 12.— / über Internet gratis
    Ferienpost zurückhalten 2 Wochen am Schalter 20.-- / über Internet Fr. 8.—
    Nachsendung nach Ferien am Schalter Fr. 22.-- / über Internet Fr. 10.—
    Nachsendung im Ausland am Schalter Fr. 42.-- / über Internet Fr. 30.—
    Und so geht es munter weiter.
    Das wir eine 2-Klassen Gesellschaft (Arme – Reiche) sind wissen wir bereits, aber dass wir von Bundesbetrieben so behandelt werden, finde ich unverschämt und skandalös. Jede Person, die keinen PC hat, wird als Mensch zweiter Klasse behandelt! Sie manipulieren die Bürger und erlauben sich, uns in eine Schablone pressen zu können wie es ihnen passt und uns nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Und dank der „Technik“ können wir uns nicht dagegen wehren. Ich warte nur noch bis wir wie Tiere einen Chip verpasst kriegen, damit wir kontrollierbar sind. Unter dem Motto: wir sind dann besser auffindbar!
  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Michael, Wetzikon
    Service Public - Service für die oberen 10'000
    Was ist "Service Public"?
    "Service" gibts für die oberen 10'000 und der Rest ("Public") bezahlts.

    Gratis Zugfahren, gratis Briefe versenden (Post), gratis Telefonieren (Swisscom), inklusive sonder Hotline ohne Wartezeit.

    Was interessiert diese Leute der "Public" ? Es funktioniert ja alles...

    Diese Leute kommen nie im Berührung mit der Realität - Diese Leute leben unter einer Glasglocke in einer Trueman-Show ähnlichen Welt. In einer Fake-Welt, gebaut nur für sie, ohne Probleme, individuell zugeschnitten und in der alle Wünsche ohne Wartezeiten sofort erledigt werden.

    "Service Public" - Service für wenige und der Rest bezahlts!

  • Silvio Thalmann, Zürich
    SBB / Medien: Neues Lichtkonzept für den Hauptbahnhof / Geisterzug fährt in Zürich ein
    Die SBB Chefetage zerstört Schritt um Schritt das gute Image und das historische Erbe unserer Bahn. Mit abgehobenen Manager-Marketingideen, Andreas Meyers Auftritt flankiert von zwei McKinsey-Beratern (hatte er keinen Mut, selbst hinzustehen?) welche wenig überraschend nur Stellenabbau als Sparmassnehme finden konnten, mit verschwendeten 61 Mio. Franken für einen SwissPass, den niemand brauchte (Achtung: Kleingedrucktes – Kündigungstermin nicht verpassen!), usw. Dasselbe Spiel und Debakel wie bei der DB macht man bei den SBB nach – nun sehr gut dargestellt mit einer deutschen Güterzugs-Dampflok als Hologramm in der Bahnhofshalle Zürich … Anstatt Geld für ein nicht-historisches, un-schweizerisches Hologramm zu verschwenden, würden die SBB besser ihr eigenes (es gibt ausreichend schöne schweizerische Dampfloks!), echtes historische Erbe pflegen. Stattdessen reissen sie Gleise und Anschluss-Weichen heraus, womit unter anderem den Museumsbahnen das Leben schwer gemacht wird, die das rollende Schweizer Kulturgut mit viel Engagement und Freiwilligenarbeit bewahren. Dabei profitiert die SBB von diesen Museumsbahnen.
    Das Verhalten der SBB-Leitung wird immer peinlicher für diesen einst grossartigen Betrieb. Zeichnet sich das nächste Grounding ab?
    Die SBB gehört uns, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, und nicht einem Herrn Meyer, der über eine Million Jahresgehalt bezieht.
    Da bleibt nur noch eins: Pro Service Public Initiative JA!
  • Remo Maßat, Chur
    Exorbitante Gewinne und immer weniger Leistungen
    Die Schweizerische Post ist ein Bundesunternehmen.

    Jahr um Jahr baut sie ihre Dienstleistungen ab. Trotz exorbitanten Gewinnen.

    Müßte ein staatliches Unternehmen mit den Gewinnen nicht den die Grundversorgung der Bevölkerung fördern?

    Statt Grundversorgung immer mehr Klimmbimm.

    In der Post muß man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwann Briefe abgeben darf.

    Man kann "Läpptopps" kaufen, Mobilfunk-Abonnemente abschließen, Gummibärchen gibt es auch, selbstverständlich gehört zur Post-Grundversorgung der Bevölkerung in den Augen der Post auch Kinderspielzeug und etlicher anderer Kommerz-Schwachsinn, der mit dem Auftrag des Bundesunternehmens nicht auch bloß auch nur das allergeringste zu tun hat.

    Als ich neulich bei der Post am Schalter was abgab, frug mich in Chur der Mitarbeiter, ob ich nicht noch ein Los kaufen möchte. Er wies mich darauf hin, daß der "Jäckpott" gegenwärtig über dreißig Millionen beinhalte. Ich spielte tatsächlich das erste mal Lotto in meinem Leben.

    Doch ist es die Aufgabe von Postmitarbeitern, Angestellten eines Staatsunternehmens, Lose zu verkaufen?

    Als ich in St. Gallen das Postfach leerte und zum Schalter mußte, weil - wieder einmal ein Einschreiben vom Steueramt St. Gallen darin war, frug mich die nette Dame bei der Post Langgaß, ob ich schon eine Kreditkarte habe.

    Nicht mißzuverstehen. Das sind alles ganz nette Leute, die ich größtenteils sehr schätze.

    Aber ich frag mich: Was kriegen die dafür, daß die "freiwillig" Lose und Kreditkartenanträge verkaufen? Es muß ja irgendein Anreizsystem geben dafür, sonst würden die das doch wohl nicht machen?
  • Heinz Buser, Zollikofen
    Bahnpreise
    "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und einem halb geschenkten auch nicht.
    Die Bahnfahrer zahlen weniger als die Hälfte dessen, was ein Bahnbillett tatsächlich kosten müsste. Der sogenannte Gewinn der SBB entsteht nur durch Beiträge der öffentlichen Hand, d.h. der Steuerzahler, von Fr. 2,6 mia. in 2010. Darin sind die Kosten für die NEAT, Bahn2000, etc. in Milliardenhöhe noch nicht enthalten. Die SBB hat zudem Schulden von Fr. 8 mia. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Eisenbahnen weist 2010 einen Verlust von Fr. 10 mia aus. Die Entschädigungen an Konzernleitung und Verwaltungsrat der SBB machen weniger als 1 Tausenstel des Aufwandes aus und sind völlig nebensächlich. Bei dieser Situation von überhöhten Preisen zu reden zeugt von völliger Unkenntnis der Fakten. Der K.tipp haut leider in die gleiche Kerbe anstatt die Konsumenten wirklich aufzuklären. Übrigens die Verschmutzung machen die reklamierenden Bahnreisenden selbst, niemand sonst.
  • R. Bussinger, Wädenswil
    Immer weniger Wagen
    Ich habe festgestellt, dass auf gewissen SBB-Strecken, z.B. von Zürich nach Stuttgart über Schaffhausen - vor allem bei den internationalen Zügen - immer weniger Wagen an der Lok angehängt sind. In der Regel hat es nur noch 1 Wagen 1. Klasse und 3 Wagen der 2. Klasse pro Zug (Total 4 Wagen). Die SBB begründen das damit, dass bei Messungen auf der ganzen Strecke (wahrscheinlich in Deutschland, wo viel weniger Leute den Zug benützen) die durchschnittliche Zahl an Reisenden ermittelt hätten und dies so den Bedürfnissen entspricht.
    Fakt ist aber, dass die Züge meist von Schaffhausen bis Zürich (und umgekehrt) sehr überfüllt sind, so dass man nicht selten stehen muss. Hat man zudem viel Gepäck, ein Fahrrad oder einen Kinderwagen dabei, wirds schwierig. Aus der Sicht der Kunden entspricht dies überhaupt nicht den Bedürfnissen.
    Ich denke, dass dies eher eine Sparmassnahme der SBB ist - mehr Profit und weniger Leistung für die Kunden!
  • Peter Halbeisen, 4243 Dittingen
    proServicePublic
    Immer wieder platziert die Post sogenannte Laschenmailings derart in die Briefkästen, dass ein Teil des Prospekts noch hinausschaut. Damit ist nach der Postzustellung am Vormittag für den Rest des Tages und vor allem auch während der einbruchsstarken Dämmerungszeit für jeden potenziellen Einbrecher von weitem sichtbar, dass hier niemand zu Hause ist.
    Auf meine Reklamation bei der Post hat mit deren Kundendienst schriftlich bestätigt, dass sie nachvollziehen könne, dass "ein solches Werbemedium unter Umständen Unbehagen bereitet", dass die Post aber "neue Erlöse generieren" müsse.
    Ich verstehe das so, dass das Wohl der Postkunden hinter dem Gewinnstreben zurückstehen muss und werde am 5. Juni bei der "pro Service public"-Initiative ein kräftiges "JA" in die Urne legen.
    Peter Halbeisen
  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • U. Tuchschmid, Wettingen
    Anschlusszonen SBB/ZVV
    Ich besitze ein Jahres-Streckenabo und fahre fast täglich vom Kt. Aargau in den Kt. Zürich zur Arbeit. Wenn ich dann einmal eine weitere Strecke vor mir habe und zusätzlichs Zonen-Billet am SBB Schalter lösen will, erhalte ich immer eine andere Auskunft. Zum Teil wird gesagt, dass ich eine Zone doppelt brauche (obwohl die schon im Jahres-Streckenabo dabei ist, dann erhalte ich von einem anderen SBB Angestellten, dies sei eine falsche Information und ich könne eine Anschlusszone lösen und es auch einen Unterschied sei ob ich im Kt. Aargau oder im Kt. Zürich ein Zugbillet kaufe für genau die selbe Strecke. Oft reicht ein SBB Angestellter nicht mehr um eine Information zu geben und 2 beraten sich bevor sie mir dann das Billet verkaufen. Erst vor wenigen Tage erlebte ich wieder wie ein Kondiktör lange überlegen musste und zögerlich einem Fahrgast eine Antwort gab, welche mir so an einem Billetschalter ganz anders erklärt wurde.
    Seit Jahren reise ich mit dem Zug doch so ein ungutes Gefühl wie heute hatte ich früher nicht. Ich bin froh, wenn ich in keine Billet-Kontrollen komme, denn man weiss ja nie, ob das (per iPhone, Mehrfahrtenkarte oder am Schalter gekaufte) Billet auch wirklich das "richtige" ist und ob das alle Angestellten der SBB im Kt. Aargau, Kt. Zürich usw so sehen.
    Hinzu kommen die komplizierten Billetautomaten und die (jährlichen) Aenderungen der SBB. Ich frage mich wie die ältere Generation ein Billet am Automaten korrekt kaufen wollen, wenn schon junge Personen Mühe haben am Automaten ein Billet zu lösen. Oft nehme ich die Zohnenpläne, meine Mehrfahrtenkarten und mein iPhone hervor bevor ich (am SBB Schalter oder Billetautomat) ein Billet löse.
    Oft reicht auch nebst meinem Jahresabo eine Mehrfahrtenkarte nicht um von A im Aargau nach B in den Kanton Zürich per SBB und/oder ZVV zu reisen.
  • Manfred Braun, Walkringen
    Schliessung Poststelle Walkringen
    Die Post informierte vor einigen Wochen, dass in Kürze die Poststelle Walkringen geschlossen werde.
    Die 1715 ha grosse Gemeinde Walkringen zählt aktuell über 800 Haushaltungen. Die Bäckerei Jegerlehner wird als Postagentur nach der Schliessung der Poststelle minimale Leistungen übernehmen. Ob es weiterhin in Walkringen Postfächer gibt, ist völlig unklar. Wenn überhaupt sollen Postfächer neu erst gegen 09:00 Uhr bedient werden, was definitiv zu spät ist, insbesondere für Tageszeitungen. Gebührenpflichtige Pakete wie Zollsendungen oder Nachnahmen müssen dann ohnehin im Nachbardorf Biglen abgeholt werden. Für mich wird das stets einen Umweg von einer halben (Auto)-Stunde und den Verlust eines Arbeitstages bedeuten. Meine Firma Fly Over GmbH hat seit 1988 geschätzte 10'000 Pakete und etwa gleich viele Briefe via Post Walkringen versandt. Zu Beginn öffnete die Post morgens bereits um 07:00 Uhr, dann um 07:30 Uhr und schliesslich heute erst um 08:00 Uhr. Für die meisten Personen in Walkringen ist es heute praktisch unmöglich geworden, aufgrund der knappen Öffnungszeiten die Poststelle ihrer Gemeinde aufzusuchen. Die Post konstruiert dann daraus das Argument, die Poststelle müsse wegen zu geringer Besucherfrequenz geschlossen werden. Die Post reduziert laufend Leistungen, die für viele Bürger sehr wichtig sind. Dafür bringt sie unnötige Produkte wie Webstamp. Mit Service public hat das immer weniger zu tun. Anderseits fahren Dank Liberalisierung manchmal innerhalb einer Stunde 3 verschiedene Paketdienstleister zu uns ins Sunnedörfli um je ein Päckli abzugeben. Was für ein Unsinn - sowohl bezüglich Kosten, Umwelt als auch Verkehr. Dass man nicht wie früher fast jede Telefonstange mit einer Poststelle versorgt, dafür habe ich Verständnis. Wenn aber selbst Gemeinden in der Grössenordnung von Walkringen nicht mehr über eine eigene Poststelle verfügen, dann ist das inakzeptabel. Hoffentlich wird sich Dank der eben eingereichten Volksinitiative Proservicepublic etwas ändern, damit vor allem auf dem Land solch wichtige Grundleistungen staatlich garantiert werden. Warum muss die Post als Staatsbetrieb dermassen viel Gewinn auf Kosten der Bevölkerung machen? Auf eine solche Liberalisierung kann ich als Staatsbürger verzichten. Sie bringt der breiten Bevölkerung letztlich gar nichts ausser weniger Leistungen bei höheren Kosten.
  • Heinz Schwab, Bremgarten
    Steuerbetrug
    Wir alle bezahlen die enorm gestiegenen Preise für die Bahnfahrten und für die Postzustellungen. Die grossen Gewinne, die dadurch anfallen, werden dem Bund und den Kantonen ausbezahlt, anstatt dass diese Gewinne wieder dem Service public zugeführt werden. Man könnte dank diesen Riesengewinnen im nächsten Jahr die Kosten für die Bahnfahrten und die Postzustellungen senken. So würde die SBB und die Post wettbewerbsfähiger werden und könnte den Service public in den Randregionen noch ausbauen, anstatt abzubauen, wie es heute geschieht. Diese Gewinnausschüttungen sind eine verdeckte Steuer, welche die Allgemeinheit bezahlt. Der Superreiche bezahlt die gleichen Tarife wie der arme "Büetzer". Es ist dies eine asoziale verdeckte Steuer. Sie gehört abgeschafft. Deshalb ja zur Initiative.
  • Bea L., Riehen
    Poststellenabbau resp. sog. Service Public
    Auswirkungen durch die Schliessung der Poststelle Riehen 2:
    - Umsatzverlust für den Kiosk nebenan
    - Briefe und Pakete können in der Quartiers-Apotheke abgegeben werden. Passt ein Päckli nicht in den Briefkasten und ich bin nicht zu Hause, um das Paket oder ggf. eine eingeschriebene Sendung entgegenzunehmen, muss ich die Sendung in der Apotheke abholen.
    Das empfinde ich als wenig diskret (Quartiersgetratsche: hesch gseh bla bla bla ...)
    - Für den Geldverkehr muss man ins Dorf (Riehen 1), mit Bus oder Tram
    - Markenverkauf: Ein A-Brief ins nahe Ausland kostet Fr. 2.60, die Postmitarbeiterin kann mir aber nur Marken im Wert von Fr. 2.85 verkaufen und teilweise auch keine einzelnen Marken.
    Diesem Treiben der Post soll Einhalt geboten werden. In der Hoffnung, dass die Annahme der Initiative zurück zu dem Service Public führt, den wir Bürger gewohnt waren.
    Wenn die Post sich nicht mehr mit einzelnen Poststellen herum schlagen will, soll sie diese an ehem. Poststellenleiter etc. verpachten. Migros und Coop können das auch und haben zufriedene Kunden.
    JA zu Pro Service Public
  • Beat Bornhauser, 6374 Buochs
    Monopolist Swisscom

    Ich besitze als Arzt seit 1977 ein Refugium im Raume Stechelberg. Damals haben Telefonleitungen aus Kupfer die abgelegenen Häuser bestens versorgt. Als erfahrener Unfallchirurge werde ich auch in der Freizeit oft um Rat gefragt. Ich habe deshalb zwei Leitungen zum Haus führen lassen. Ich habe gehofft, dass per Fax bald einmal Bilder (für mich wichtige Röntgenbilder) würden übermittelt werden können.

    Gleichzeitig mit der Entwicklung des Internets, wurden die Kupferleitungen durch ein Multiplexkabel ersetzt, weil dessen Unterhalt viel billiger ist. Die zweite Leitung wurde einfach gekappt und die neue Leitung erlaubt weder eine stabile Verbindung ins Netz, noch eine Nummernerkennung, für mich eine Katastrophe. Reklamieren brachte nichts. Ich war gezwungen neben dem Festnetz ein mobiles Modem zu erwerben. Eine Verbesserung der Leitung ist immer noch kein Thema.
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Bernie Bosshart, Basel
    Chefs von SBB und Post kassieren zu viel
    Chefs von Bundesbetrieben wie Post, SBB und weitere sollten nie mehr als ein Bundesrat verdienen dürfen. Betrachtet man noch deren Unfähigkeiten (z B Swisscom) mit den Auslandinvestitionen (z B in Italien, in Milliardenhöhe) welche wir hier zu bezahlen haben, dann ist dies völlig daneben. Immer höhere Billettpreise, Postgebühren, Spesen (PC-Konto), und schlechtere Zustellungen (Post; z B Abstimmungscouverts viel zu spät an Gemeinde ausliefern) zeigt wie sinnlos diese Privatisierung, Herauslösung, sich am entwickeln ist.