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Ihre Meinungen

  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Prof. Dr. Hans Hollmann, Basel
    Lob
    Gratulation - das ist eine längst fällige Initiative, und sie ist sinnvoll, weil sie parteiübergreifend uns all angeht!
  • Kurt Schweizer, Belp
    Gejammer der Schweizer
    Wer macht den eigentlich diese Schweinerei in den Zügen? Etwa die SBB selber? Wenn jeder seinen Krempel den er mitbringt auch wieder auf dem Bahnhof entsorgen würde, wäre ein grosses Problem gelöst. Da es für unsere Kultur typisch ist, die Schuld beim Leistunserbringer (Post, Bahn, Schule) zu suchen, wird sich nichts verändern. Mehr Leute, mehr Dreck. Solange die Fahrgäste nicht besser erzogen sind, wirds nichts mit sauberern Zügen.
    Jeder verlangt ja auch einen Sitzplatz, eine Steckdose, ein WLAN etc. etc. Kostet scheinbar nichts.
    Übrigens: Schweizer jammern auf sehr hohem Niveau. Drum kann ich über solche Feststellungen, die die Initiative betreffen, nur schmunzeln.
    Echt keine anderen Probleme?
  • Erika Müller, Meilen
    Schlimmer als in Drittweltland
    Die S6 ist fast immer schmutzig, manchmal schlimmer als in einem Drittweltland: Unrat überall zwischen verstreuten Zeitungen, Fenster verschmiert, Polster verdreckt und teilweise stark abgeschossen.

    Solange es genügend Zeitungscontainer in jeder S-Bahn gab, so dass man auch im Stossverkehr an einer Box vorbei kam, war die Situation ein Stück besser. Jetzt muss man nach einem Container suchen und hat oft keine Chance ihn zu benützen wegen der vielen Leute.
  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • Heinz Wälti, Horgen
    Erstaunlich
    Es ist schon erstaunlich. Früher beklagte man den aufgeblähten Staatsapparat. Heute verlangt man bei weniger Personal von der Post, Postschalter offen zu halten, bei niedriger Kundenfrequenz. Briefkästen dürfen nicht verschwinden, obwohl immer mehr Aufträge elektronisch abgewickelt werden. Noch unsinniger wirds, wenn heute AHV-Renten per Briefträger ausgezahlt werden, obwohl heute jeder ein Konto besitzt.
    Auch der "Gewinn" bei der Post wird hauptsächlich durch Postfinance erwirtschaftet
  • Urs Heinz Aerni, Zürich
    Es braucht mehr Gas
    Die großen Drei: Swisscom, SBB und die Post verlieren die Bodenhaftung, den Draht zum Normalverbraucher und Ihre Kernaufgabe mit Nachhaltigkeit auf ihrem Radar.

    Sie gebahren sich immer mehr als Konzerne mit Globalisierungsgelüsten mit Maximalrendite innerhalb der Zeit, in der ein CEO die Schlüssel seinem nächsten übergibt.

    Und ausgerechnet in der heutigen Kommunikations-Hochkultur schweigen die meisten Kundinnen und Kunden oder machen die Faust im Sack. Liebe MitverbraucherInnen: Schickt E-Mails, schreibt Briefe, meldet Missstände und Verschlechterungen von Preis und Service an Medien, an Politikern, an örtlichen Behörden.

    Und, unterschreibt die Volksinitiative "Pro Service public".

    Freundliche Grüße
    Urs Heinz Aerni
    www.ursheinzaerni.ch
  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Nic Brönnimann, Schwarzenburg
    Sauberkeit und Billetpreis
    Sie haben ein paar grosse Widersprüche in Ihrer Initiative. Sie sagen, die Billetpreise seien zu hoch, das heisst man sollte sie senken, aber ein paar Zeilen weiter wollen sie, dass man mehr auf die Sauberkeit achtet. Man muss also mehr Putzkräfte einstellen. Aber: woher kommt den der Lohn? Die arbeiten nicht gratis. Die SBB macht auch nur Gewinn, dass man neue Züge beschaffen kann. Die kosten eine Menge Geld und vielerorts muss man die Bahnhöfe sanieren und die SBB fährt zum Teil mit sehr altem Rollmaterial, und hat zu wenig Gel, um neue und grössere Züge zu kaufen. Wie also sollen die Billetpreise runter wenn man immer noch mehr fordert? Und im Punkt Sauberkeit können die Passagiere auch viel dazu beitragen, ihren Abfall selber zu entsorgen und die Toilette halt selber zu putzen.
  • M. Berry, Lengnau
    Bahnhof Lengnau mit mieser Infrastruktur
    Ich als häufige Bahnbenützerin und auch Halbtaxsabo-Inhaberin finde immer nur neue Preisaufschläge echt fies! Bei uns in Lengnau z.b. haben Mütter mit Kinderwagen, Sportler mit Velos oder ältere Menschen, welche nicht mehr gut zu Fuss sind, echt ein Problem mit Treppen rauf und runter.
    Es gibt KEINE andere Möglichkeit, um auf Gleis 2 zu kommen! In fast allen Bahnhöfen gibt es Unterführungen oder einen Lift, aber hier rein gar nichts!
    Auch ein Aergernis jeden morgen: ob ein wenig Schnee oder Regen, der Regio 7Uhr30 kommt bestimmt wieder mit Verspätung.
    Und spät abends würde ich mich als Frau ohne meinen Ehemann nicht getrauen, in Biel noch mit der SBB nach Hause zu fahren. Mit dieser Ansicht stehe ich absolut nicht allein da.
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.

  • Leira, Frauenfeld
    SBB: Busse trotz Billet
    Das geht gar nicht, was die sich da inzwischen erlauben.
    Wenn ich mit dem Zug reise, stelle ich mir vor, entspannt anzukommen. Damit ist es vorbei. Ich sitze im Zug, wenn der Kontrolleur kommt steigt Panik auf, habe ich nun das richtige Billet gekauft oder findet er irgendwas, wovon ich nichts wissen konnte und werde dafür noch gebüsst, obwohl ich vielleicht sogar ein teureres Billet gekauft habe? Nur weil es im Automat nicht aufgeführt, unklar ist, meine Route nicht wählbar ist oder ich die falsche Stempelkarte abgestempelt habe, die zwar gleich teuer ist, aber nicht die richtigen paar Zahlen enthalten. Und dann wird man hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Wenn man sich dann bemüht, kann man die Busse auf 20.- Franken "runterhandeln", 20.- für die Umstände die sie hatten. Soll ich ihnen auch eine Rechnung schicken für meinen Aufwand und für die Verleumdung, ich sei ein unehrlicher Mensch? Als Gutwill, löschen sie die Busse unter meinem Namen, dass ich nicht als Betrüger vermerkt bin und nicht nächstes Mal nochmehr bezahle. Fühle mich geehrt...
    Kenne viele Menschen, die inzwischen ein teureres Billet kaufen mit mehr Zonen, dass dann die auch bestimmt drin sind, wo zum Ziel führen. Oder solche, die sich ein GA kaufen, weil sie nicht klar kommen mit dieser Preisstruktur und Intoleranz.
    Und weil es auch für einen Kontrolleuer schwierig ist, das ganze zu durchschauen, gibt es also immer wieder solche, die zu unrecht irgendwas behaupten, das Ticket übers Handy sei zu spät gelöst worden, obwohl er/sie die falsche Zahlen angeschaut hat, usw.
    Service nenne ich das nicht. Sondern Geldeintreiberei.
    Die Hygiene, Alkoholiker und Drögeler in den Pendelzügen tragen zum Fahrerlebnis bei und sowie die schmutzigen, stinkenden Bahnhöfe, belagert von Süchtigen sind dann die Sahnehäupchen. Frage mich wo das Geld hingeht, dass wir bei der SBB liegen lassen. Wird es in Kundenservice investiert oder ins System, noch genauer die Falschfahrer zu entlarven oder investieren in ein System, um noch mehr Geld aus den Reisenden rauszulocken. jeder Rappen zählt...
    Und dann vergleiche ich meinen Lohnzettel mit seinem Lohn und frage mich, ist dieser Mensch denn soviel wertvoller wie so viele andere? Stehe ich nicht auch jeden Tag pflichtbewusst auf und gebe mein Bestes nach bestem Wissen und Gewissen? Oder ist es genau das, was nicht mehr zählt...
    Es ist Zeit, dass sich was ändert.
  • Schenk Elisabeth, 4654 Lostorf
    Standort Hausbriefkasten
    Infolge Neugestaltung meiner Gartenanlage musste der Briefkasten kurzzeitig versetzt werden. Jetzt steht er wieder am "alten" Ort und dies seit 30 Jahren! Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als ich das Formular "Hausbriefkasten und Paketboxen" im Kasten hatte, dass der Briefkasten umplatziert werden müsse. Die Post wurde mir nicht mehr zugestellt. Habe dann auf der Post reklamiert und einen entsprechenden Brief zu Handen des Zustelldienstes abgegeben. Am andern Tag kam ein Schreiben von einem Mitarbeiter der Post CH AG in Olten, ich müsse sie kontaktieren, damit wir das Ganze besprechen können. Scheinbar haben diese Post-Angestellten wirklich nichts anderes zu tun, als Kunden zu schikanieren. Fortsetzung folgt...
  • Heinz Schwab, Bremgarten
    Steuerbetrug
    Wir alle bezahlen die enorm gestiegenen Preise für die Bahnfahrten und für die Postzustellungen. Die grossen Gewinne, die dadurch anfallen, werden dem Bund und den Kantonen ausbezahlt, anstatt dass diese Gewinne wieder dem Service public zugeführt werden. Man könnte dank diesen Riesengewinnen im nächsten Jahr die Kosten für die Bahnfahrten und die Postzustellungen senken. So würde die SBB und die Post wettbewerbsfähiger werden und könnte den Service public in den Randregionen noch ausbauen, anstatt abzubauen, wie es heute geschieht. Diese Gewinnausschüttungen sind eine verdeckte Steuer, welche die Allgemeinheit bezahlt. Der Superreiche bezahlt die gleichen Tarife wie der arme "Büetzer". Es ist dies eine asoziale verdeckte Steuer. Sie gehört abgeschafft. Deshalb ja zur Initiative.
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Markus Schmid, Berlingen
    Das funtioniert nie
    Das Ziel der Initiative in Ehren, aber wie bitte soll sich mit diesem Text in der Verfassung etwas zum Guten ändern? Ich sehe nicht, dass durch diese Initiative mein GA billiger wird. Der Text ist einfach gefährlich schlampig formuliert.
  • Nadja Fankhauser, Uttigen
    Probleme mit dem Kinderwagen
    SBB: Die WCs sind effektiv immer sehr schlecht gereinigt.Die Züge sind weitgehend nicht tauglich für Kinderwagen. Die kleinen Bahnhöfe sind teilweise auch nicht kinderwagentauglich.

    Diese Punkte bemängle ich als Mutter einer 10 Monate alten Tochter sehr.So ist es ja nicht überraschend, dass wir immer mehr wieder das Auto nehmen (müssen)!

    POST: Die Paketpreise sind meiner Meinung nach recht hoch. Man kann aber auch ein bisschen sparen, wenn man den Onlinedienst WEBSTAMP benützt.

    SWISSCOM:Die Abopreise im Einzelnen sind recht hoch. Wenn man aber alles bei der Swisscom hat (TV, Festnetz, Natel), kann man auch gut sparen.

  • Benjamin Müller, Russikon
    Poststelle Russikon schliesst
    ...dass eine Poststelle in einem 100 Seelen Bergdorf aufgrund wahnsinniger Unrentabilität schliesst, kann ich noch halbwegs verstehen. Wenn die Post in einem 4000-Einwohner-Dorf wie Russikon die Pforten schliesst, dann hört der Spass auf. Wo bitte ist der Service Public? Alle Russiker müssen nun mit dem Auto oder Öv nach Pfäffikon fahren, um die eingeschriebenen Pakete und Briefe abzuholen. Wurde bei diesem Entscheid auch die Ökologie berücksichtigt? Allein dass die Post keine EC Karten als Zahlungsmittel akzeptiert, ist ein Hinweis auf die Hochnäsigkeit dieses Betriebes. Ich selbst habe noch nie etwas am Schalter gekauft: ich besitze kein Postkonto und habe auch nie Bargeld in der Tasche...

    Die Post macht 500 Mio. Gewinn pro Jahr und entzieht sich dem Grund, warum sie überhaupt existiert.

    Ich fordere: entzug aller Monopole, Umwandlung in AG und Verkauf in die Privatwirtschaft. Weg damit!
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.