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Ihre Meinungen

  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig
  • Daniel Kurz, Dulliken
    Neue Natel-Abos Swisscom
    Seit einigen Monaten gibt es neue Natel-Abos von Swisscom. Vieles ist in den Abos inbegriffen - doch die Netzgeschwindigkeiten beim Surfen (Download oder Upload) wurden systematisch begrenzt. So zahlt ein Jugendlicher unter 26 Jahren für das Abo Natel xtra infinity S CHF 55.-/Monat (1Mbit), für das Abo Natel xtra infinity M CHF 69.-/Monat (7.2Mbit) und für das Abo Natel xtra infinity L CHF 89.-/Monat (21Mbit)!!
    Man fragt sich zu Recht, ob das die Jugendlichen noch bezahlen können. Ein Viertel der Jugendlichen sind verschuldet. Man könnte sagen, dass sie doch auf ein solches Abo verzichten sollen, doch die Realität zeigt, dass viele "Apps" oder Dienstleistungen ein Netzwerk benötigen. Jugendliche bezahlen, Eltern bezahlen... Verschuldungen und Kredite - ein Teufelskreis bis zum Privatkonkurs. Vielleicht sollte nicht nur das Konsumverhalten kritisiert werden, sondern auch die Swisscom-Angebote. Offenbar ist die Swisscom nicht gross in Bedrängnis durch den Wettbewerb. Vielleicht ist es so, weil die Swisscom noch als Staatsbetrieb ihre Anlagen installiert haben. Diese Halbprivatisierungen müssen besser geregelt werden. Die Initiative "Pro Service public" ist ein guter Anfang.
  • Zimmermann E., Illnau
    SBB / ZVV
    Ich ärgere mich auch oft über die dreckigen Züge. Ganz schlimm ist es vielfach am Sonntagmorgen, wenn noch "Partyresten" anzutreffen sind. Gerade am Wochenende ist es manchmal unheimlich, wenn grölende und alkoholisierte Menschen unterwegs sind. Kürzlich war mein Mann auch Zeuge, wie im Zug Drogen weitergegeben wurden.
    Betr. Abfall macht die Bahn, was sie kann (allerdings hätte man die Abfallkübel im Sitzabteil nicht entfernen dürfen), aber viele Leute lassen einfach alles stehen, was sie nicht mehr wollen. Zudem ist so viel Gepäck immer auf den Sitzen (obwohl man dieses verstauen könnte) und dreckige Schuhe, nicht nur von Jungen, auf den Sitzen. Vielleicht müsste in der Schule nun auch das Fach Anstand gelehrt werden und Leute, die nicht mehr in der Schule sind, in die Nacherziehung geschickt werden. Schnellzug auch in der Kinderstube!
  • Bolliger Jeanette, Neuheim
    Ärger mit eingeschriebenen Briefen
    1.) Ärgert mich am meisten, dass ich einen eingeschriebenen Brief nicht am selben Tag abholen kann, wenn ich den Zettel im Briefkasten finde, weil die Postzustellungen zusammen gelegt wurden. Der Pösteler nimmt den Brief in meinem Fall mit nach Baar und bringt ihn erst am Nächsten Tag nach Neuheim, wo ich Ihn abholen kann. Der Pösteler sollte den Brief am Ende seiner Tour auf die Poststelle in Neuheim bringen, nicht erst am Tag danach.

    2.) Sehe ich keinen Grund, warum ein eingeschriebener Brief neu 6.- anstelle 5.- Franken kostet.

  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Szakats Beatrix Maria Gabriella, Fehraltorf
    SBB
    Automaten, die nicht funktionieren. Kein Service und wenn man reklamiert erhält man einen Gutschein für ein Heissgetränk im SBB-Restaurant!!!! So ein Hohn. Verfasse zur Zeit einen Beschwerdebrief an Andreas Meier.
  • Peter Hunziker, Lenzburg
    Nervenaufreibend
    ich fahre seit über 20 Jahren SBB. Momentan Lenzburg - Zürich, Zürich - Tiefenbrunnen am morgen, am Mittag oft Tiefenbrunnen - Zürich und abends Tiefenbrunnen-Zürich und Zürich - Lenzburg. Die SBB ist seit mind. 10 Jahren für mich das Aergernis des Jahres und zwar jedes Jahr und jedes Jahr mehr. Die Verspätungen werden immer schlimmer und für Umsteiger ist das doppelt schlimm, weil meist der Anschluss verpasst wird. Ich weiss nicht, wie viele Tage ich in den letzten Jahren mit Warten auf Anschlüsse schon vergeudet habe. Der Service wird zudem immer schlechter, Sauberkeit ist ein Fremdwort und für dieses Desaster zahlt man dann am Ende jedes Jahr mehr. Bravo. Das ist auch nur mit einer Monopolstellung möglich. Dann diese unmöglichen, unnötigen Erklärungen über halbwegs funktionierende Lautsprecher (Signalstörungen, Weichenstörungen, wegen vorausfahrendem Zug, Türblockierung, Lokdefekt). Ich kann es nicht mehr hören. Leider, leider bin ich auf diese SBB angewiesen und leider kann man für diese erlittenen Schaden (Zuspätkommen, Nerven) kein Schmerzensgeld geltend machen. Wahrscheinlich sind die schlauen Köpfe im Management bei der SBB schon an einem 5-Minuten-Taktfahrplan.....Idiotie....Ein Zug pro halbe Stunde reicht doch völlig und man soll mir doch bitte mal beweisen, dass eine höhere Frequenz ein Anliegen der Passagiere ist. Eine höhere Auslastung des Steckennetzes führt doch automatisch zu Ueberlastung.
  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • Philipp Bumann, Saas-Fee
    Zufridenheit mit Bahn und Post
    Mit der Mehrheit der Befragten teile ich die Ansicht, dass es um die Freundlichkeit des Personals gut bis sehr gut bestellt ist. Freilich trifft man vereinzelt auf Personen, die mürrisch und überheblich reagieren und auf Fragen emotionslos eingehen und sich zur Entschuldigung auf gesetzliche Vorschriften berufen. Aber wie angetönt, es handelt sich um Ausnahmen. Schlimm ist vor allem, wenn die Schalterbeamten dich praktisch vom Schalter weg an die Automaten weisen. Sind wir denn nur noch ungeliebte Benützer der Bahn und nicht mehr willkommene Gäste? So empfinde ich es jedenfalls.

    Die Preise sind zurzeit sowohl bei der Post wie bei der Bahn noch gerade so tragbar. Ubegreiflich sind aber die Saläre der Chefs. Diese dürften meiner Ansicht nach den Lohn eines Bundesrates oder einer Bundesrätin nicht übersteigen.

    Worüber ich mich aber stark aufrege, ist der stete Abbau der Dienstleistungen. So die Verkürzung der Schalteröffnungszeiten bei der Bahn und die Wegnahme der Möglichkeit, in der Bahn noch Billete zu lösen. Bei einer Reduzierung der ungeheuerlichen Saläre der Chefs könnte man hier eine Vielzahl von Personal mehr einstellen. Bei dem steten Leistungsabbau fühle ich mich bei der Bahn nicht mehr wohl und umworben.

    Auch die Post betreibt ständig Leistungsabbau. Das Schlimmste ist für mich, dass die Briefkästen schon früh am Nachmittag geleert werden und über das Wochenende nicht bis um 18.00. Was hat das Verkaufsangebot in den Poststellen zu tun? Das kann aber gerade noch hingenommen werden.

    Wie waren die Zeiten mit zweimaliger Postzustellung bis in das oberste Stockwerk noch rosig. Bei allem betriesbwirtschaftlichen Verständnis traue ich den goldenen Zeiten nach.
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • Laube, Kreuzlingen
    Sauberkeit
    Initative unterschrieben. Sauberkeit lässt zu wünschen übrig:
    Wer macht die "Sauerei" Kunden oder SBB? Reklamiert bei den Reisenden, die den Dreck liegen lassen.
  • Schulthess Andreas R., Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung: Es wird immer besser!
    Im Nachgang zu meinem früheren Kommentar geht die leidige Geschichte inzwischen noch schlimmer weiter. Heute am 22.5. die Post z.B. erst um 13.40 Uhr erhalten, vorgeschriebener letzter Termin für Briefauslieferung von 12.30 Uhr wird praktisch nie eingehalten Der Pösteler erzählte mir nun die folgende Geschichte: Nachdem scheinbar ein Wohnungs-Mieter oberhalb des Postgebäudes wegen dem frühmorgendlichen Lärm reklamiert habe, habe die Leiter des zentralen Verteilzentrums in Solothurn entschieden, dass deshalb die Post ab anfangs Mai im Verteilzentrum an der Zuchwilerstrasse in Solothurn (zirka 6 km entfernt) abgeholt und dann von dort aus verteilt werden müsse. Die Abholung/Verteilung geschieht per Post-Roller und in unserem Quartier seither per Auto (ist beides ja sehr umwelt-freundlich!), gleiches gilt auch für die Gemeinde Lüterkofen (ist der Poststelle Lohn-Ammannegg zugeordnet), das zirka 10 km entfernt ist; auch hier Abholung/Verteilung per Roller. Anzumerken ist, dass der Eigentümer der Liegenschaft/Wohnblocks, in der die Post zuunterst eingemietet ist, entgegenkommenderweise nach möglichen Lösungen für die Frühanlieferung suchte, diese aber leider erfolglos blieben. Scheinbar hat der Pösteler nun täglich haufenweise Reklamationen von verärgerten Einwohnern und meinte dann lakonisch: "Befehl ist Befehl, was können wir armen Pösteler denn anderes machen." Mir fehlen die Worte, aber ich bin sicher, ein Anruf vom mir als verärgertem Postkunden genügt und der Leiter des Verteilszentrums wird mir und allen anderen vergraulten Kunden, die Post jeweils persönlich zwischen 09.00 unf 10.00 Uhr überbringen. UNGLAUBLICH!

    Anbei noch die Vorgeschichte:
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...

  • Max Heiniger, Brügg
    Poltertipolter
    Läck, das Gejammer hier ist ja nicht auszuhalten. Der annähernd totalen Unzufriedenheit ein Zückerlein geben, bis dieses wieder "weggelutscht" ist. Wann beginnen wir die wirklichen Probleme zu lösen, anstatt Lutschtableten zu verteilen?
  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Can Cinar, Frauenfeld
    Post umleiten?
    Meine Schwester ist ausgezogen, wechselt ihre Adresse gegen Entgelt... aber nicht ihre Post, sondern meine geht in die neue Wohnung. Ihre Post erhalte ich, macht ja so viel Sinn! Kundenservice angerufen, Problem geschildert. Danach kam meine Post und ihre in die alte Wohnung und in die neue Wohnung geht gar keine Post. Ok noch mal anrufen... Nun wird die Post "geteilt", die eine Hälfte der Post meiner Schwester landet in der alten, die andere in der neuen Wohnung...

    Also ehrlich, was geht da eigentlich ab?
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Goldscheider Michèle, La Neuveville
    SBB: Ältere Fahrgäste vergessen!
    Seit Jahren gehen die Preise der SBB hoch, während das Verhältnis Preis/Leistung zu wünschen übrig lässt.

    Ich bin beruflich viel in der Welt gereist und war immer stolz auf die Leistungen der SBB. Jetzt hat sich das geändert.
    Z.B. Ich nehme oft den Zug, um zum Flughafen Zürich oder Genf zu fahren. Seit Neuestem ist in vielen der Züge, die zwischen diesen zwei Flughäfen fahren, kein Platz für grössere Koffer vorgesehen. Es wurde zwar der Kofferraum oberhalb der Sitze vergrössert. Aber wer kann schon einen Koffer, der 20kg oder mehr wiegt, nach oben heben? Parallel zu dieser "intelligenten" Massnahme, muss man jetzt eine Busse zahlen für Koffer, die im Gang oder auf einem Sitz stehen!!!!
    Noch erstaunter war ich, als ich feststellen musste, dass es am Bahnhof in Biel kein Restaurant oder Bistrot mehr gibt, in dem man "sitzend" auf einen Zug warten könnte. Bei einer längeren Wartezeit muss man den Bahnhof verlassen, um gegenüber in ein Café gehen zu können. Was sehr praktisch ist, wenn man viel Gepäck bei sich hat. Die SBB scheint völlig aus dem Auge verloren zu haben, dass ein grosser Prozentsatz ihrer Fahrgäste ältere Leute sind!!!!!

    Bilanz: verschlechterter,mangelndes Service, aber dafür "unverschämt" höhere Preise!