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Ihre Meinungen

  • Thea Hefti, Kloten
    Postfinance: Leistung gleich, Gebühren rauf!
    Ohne jede Vorankündigung hat auch die Postfinance per 1.1.2012 die Gebühren von Fr. 6.-- auf Fr. 8.00 pro Privatkonto für Kontoführung, Papierauszug etc. erhöht, ohne dass sie irgendeine zusätzliche Leistung erbringt.

    Unter Jürg Bucher haben die Leistungen der Post nicht nur abgenommen, sondern sich 'unverschämt' und unverhältnismässig verteuert. Kein Wunder bei diesen stolzen Löhnen der GL. Als Mitarbeiter der Post käme ich mir betrogen vor, denn es gibt kaum einen Nachweis für Buchers Leistungen.

    Gut, dass wenigstens der K-Tipp sich diesem wachsenden Unmut in der Bevölkerung annimmt. Werde einige Bogen mit Unterschriften sammeln und demnächst einsenden.
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • Muster, Hünenberg
    Jede kleinste Zusatzleistung kostet!
    Sehr geehrte Postkunden

    nach mehr als 30 Jahren Zusammenarbeit mit der Post, reicht es nun endlich. Der Service der Post ist mittlerweile unter jeglicher Kanone. Lange Wartezeiten, geht's um Auskünfte wird man ständig weiter verbunden, jede noch so kleine Zusatzleistung wird extra verrechnet. Für Grosskunden (das sind wir) Preise, die im heutigen Markt absolut die Höhe sind. Nun endlich haben wir eine verlässlichen guten Partner gefunden auf dem Paketmarkt. Dieser nimmt unsere Wünsche und Anliegen zu Gunsten der Geschäfts-Privatkundschaft ernst. Bravo weiter so!!

    Geschäftsleute, schaut euch auf dem Markt um - es lohnt sich.
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.

  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • Prof. Dr. Hans Hollmann, Basel
    Lob
    Gratulation - das ist eine längst fällige Initiative, und sie ist sinnvoll, weil sie parteiübergreifend uns all angeht!
  • Philipp Bumann, Saas-Fee
    Zufridenheit mit Bahn und Post
    Mit der Mehrheit der Befragten teile ich die Ansicht, dass es um die Freundlichkeit des Personals gut bis sehr gut bestellt ist. Freilich trifft man vereinzelt auf Personen, die mürrisch und überheblich reagieren und auf Fragen emotionslos eingehen und sich zur Entschuldigung auf gesetzliche Vorschriften berufen. Aber wie angetönt, es handelt sich um Ausnahmen. Schlimm ist vor allem, wenn die Schalterbeamten dich praktisch vom Schalter weg an die Automaten weisen. Sind wir denn nur noch ungeliebte Benützer der Bahn und nicht mehr willkommene Gäste? So empfinde ich es jedenfalls.

    Die Preise sind zurzeit sowohl bei der Post wie bei der Bahn noch gerade so tragbar. Ubegreiflich sind aber die Saläre der Chefs. Diese dürften meiner Ansicht nach den Lohn eines Bundesrates oder einer Bundesrätin nicht übersteigen.

    Worüber ich mich aber stark aufrege, ist der stete Abbau der Dienstleistungen. So die Verkürzung der Schalteröffnungszeiten bei der Bahn und die Wegnahme der Möglichkeit, in der Bahn noch Billete zu lösen. Bei einer Reduzierung der ungeheuerlichen Saläre der Chefs könnte man hier eine Vielzahl von Personal mehr einstellen. Bei dem steten Leistungsabbau fühle ich mich bei der Bahn nicht mehr wohl und umworben.

    Auch die Post betreibt ständig Leistungsabbau. Das Schlimmste ist für mich, dass die Briefkästen schon früh am Nachmittag geleert werden und über das Wochenende nicht bis um 18.00. Was hat das Verkaufsangebot in den Poststellen zu tun? Das kann aber gerade noch hingenommen werden.

    Wie waren die Zeiten mit zweimaliger Postzustellung bis in das oberste Stockwerk noch rosig. Bei allem betriesbwirtschaftlichen Verständnis traue ich den goldenen Zeiten nach.
  • Lukas Müller, Oberhallau
    Gültigkeitsdauer Billett
    2 Stunden Gültigkeit eines Online-Billettes für eine 1,5-stündige Reise mit 2x Umsteigen ist zu knapp, da ein Teil mit Bussen bedient wird und so die Gefahr des Verpassens eines Anschlusszuges nicht selten ist. Insbesondere, wenn Kinder alleine auf die Reise geschickt werden sollen, kann nicht erwartet werden, dass diese dem Kondukteur die Lage erklären sollen (wie von der SBB-Hotline vorgeschlagen). Wegen den verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Anbietern und dem Fehlen eines Automaten am Abfahrtsort ist es zudem nicht möglich, vor Abreise (bzw. beim Buschauffeur der DB) ein Billett für die gesamte Strecke zu lösen, was das Risiko, einen Zug zu verpassen, nochmals erhöht.
    Bei der Strecke handelt es sich übrigens um eine Fahrt von Oberhallau (Kt. Schaffhausen) nach Winterthur. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer, die der effektiven Reisezeit angepasst ist, z.B. Reisezeit plus 1 Stunde, würde die Lage bereits entschärfen.
  • Max Heiniger, Brügg
    Poltertipolter
    Läck, das Gejammer hier ist ja nicht auszuhalten. Der annähernd totalen Unzufriedenheit ein Zückerlein geben, bis dieses wieder "weggelutscht" ist. Wann beginnen wir die wirklichen Probleme zu lösen, anstatt Lutschtableten zu verteilen?
  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Cornelia Lindner, Zürich
    PostFinance und Grippevirus bei SBB
    Seit die PostFinance eine Bank ist, sind die Gebühren für die Kontoführung gestiegen ... über Nacht. Ohne dass die PostFinance einen Mehraufwand durch mein Konto hat resp. weil der Betrag unter 7500 Franken ist, kostet die Kontoführung plötzlich mehr. Logisch wäre doch weniger Kontogebühren bei weniger Geld auf dem Konto. Die Zinsen bleiben ja auch gleich resp. steigen nicht.
    Wenn ich nun auch noch die Managergehälter sehe ... kann ich nicht verstehen, dass man diese Typen einfach so machen lässt und niemand traut sich in "Bern" etwas zu sagen.

    Beim Billettlösen der SBB habe ich folgenden Ablauf gewählt, damit ich hoffentlich nie in irgendwelche Probleme gerate: ich löse das teuerste Billett, das alle Zonen enthält.
    Und: Ich fahre nur noch selten Zug und habe auch das Halbtaxabo nicht mehr erneuert. Die Züge sind sowieso immer voll und fürs Stehen auch noch so viel zu bezahlen ... nein, da sitze ich lieber im Auto und kriege auch keine Grippenviren mehr.

  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • M. Brasche, Rodersdorf
    Seit Jahren steigender Frust
    Endlich eröffnet sich mit der vorliegenden Initiative eine kostruktive Möglichkeit auf eidgenössischer Ebene, dem seit Jahren steigernden Frust bezüglich der permanenten Preissteigerungen bei Post und Bahn bei gleichzeitigem Leistungsabbau einen konkreten Ausdruck zu geben.
    Für mich als Kleinunternehmer wäre eine solche Geschäftspoliik schon längst der Weg direkt in die Wand gewesen. Topservice bei einer attraktiven Preisgestaltung sollte meines Erachtens nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei den Bundesbetrieben das Ziel sein - und nicht umgekehrt. Das dabei erwirtschaftete Geld wäre dann tatsächlich - bis ins hohe Kader - tatsächlich VERDIENT!
  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...
  • Fischer Pascal, Uster
    Post verkauft auf agressive Weise M-Budget Natelabos
    Liebe Initianten

    ein weiteres Beispiel, warum Ihre Initiative bitter notwendig ist:

    Ich durfte heute auf der Poststelle in Uster beobachten, wie eine offizielle Postmitarbeiterin einem ca. 80 Jährigen Rentner auf aggressive Weise versuchte ein Abonnement zu verkaufen. Normalerweise geschieht dies ja beiläufig am Schalter ("Möchten Sie nicht noch..."), dieses Mal passte jedoch die Dame die Kunden direkt am Eingang ab. Sie versuchte im das jährliche neue Handy oder die inbegriffenen Megabytes schmackhaft zu machen. Erklärte ihm, sein Handy sei völlig veraltet und mit dem neuen Handy könne er viel mehr anfangen. Sie nahm ihm sogar das Handy aus der Hand und drückte ihm stattdessen eine Broschüre von Migros Budget-Abos in dieselbe.

    Ich finde es grundsätzlich bedenklich, auf der Post mit Versicherungen, Natelabos und Internetabos belästigt zu werden, zudem es sich um keine Produkte der Post selbst handelt. Was mich aber zusätzlich nachdenklich stimmt ist, dass sich die Post nun mit Methoden von den dubiosen Strassenverkäufern, wie sie von Sunrise und Co. zur Genüge kennen auf Kundenfang für fremde Unternehmen macht.

    Auf meine kritische Bemerkung hin reagierte die Dame mit dem Worten, dies sei der offizielle Auftrag der Post. In meinen Augen kann dies nicht sein! Nicht nur werden die Beförderungspreise ständig angehoben und der Service abgebaut, nun versucht die einst stolze PPT auch noch älteren Personen für ihre Zwecke überteuerte Abos anzudrehen.

    Der Herr war sich zum Glück solche Angriffe gewohnt und blockte die wiederholten Verkaufsavancen gekonnt ab. Ich hätte ihm gerne dazu gratuliert! Wenn alle Personen so selbstsicher wären, würde die Post nämlich schnell merken, dass ein solches Geschäft den Ruf stärker schadet, als die Erträge steigert.

    Liebe Grüsse

    Ein sicherer Ja-Stimmender
  • Bollhalder, Reichenbach im Kandertal
    Postgeheimnis in Agenturen
    Guten Tag Herr Salvisberg

    Ich habe gestern Abend die Arena auf SRF1 mitverfolgt. Sie haben sich geäussert, dass in den Postagenturen das Postgeheimnis nicht gewährleistet sei. Ich möchte dies gerne widerlegen. Sämtliche Mitarbeitende von Agenturen unterzeichnen eine Vereinbarung, dass sie sich ans Postgeheimnis halten werden. Zudem stellt die Post die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, um dies gewährleisten zu können. Ich glaube kaum, dass die Kundenzufriedenheit so hoch wäre, wenn die Einhaltung des Postgeheimnisses effektiv ein Problem wäre.

    Freundliche Grüsse
    M. Bollhalder
  • Mary-Anne Bufton, Schönenbuch
    Poststelle zu - dafür neue Gebühren!
    Letzte Woche erhielt meine Verwandte ein Schreiben von der Post, dass in Zukunft eine hinterlegte Vollmacht gebührenpflichtig werde. Als ich die Post kontaktierte, um diesen Missstand aufzuklären, wurde ich zuerst in eine 15 minütige Warteschlaufe geschickt: Stategie der Post, um Anrufer abzuschrecken.
    Nach dieser leidigen Warterei wurde mir mitgeteilt, die Vollmacht erübrige sich, wenn man denselben Familiennamen habe. Am Postschalter wurde diese Aussage handkehrum relativiert - nur wer am selben Wohnort wohne und denselben Name habe. Dann wurde eine lapidare Begründung eines fiktiven logistischen Aufwandes als Verteidigungsmechanismus ins Feld geführt. Bis anhin war diese Vollmacht an der örtlichen Poststelle in einer Kartei hinterlegt (Ausfüllen der Karte, eine Fotokopie, Unterschrift, Ablage in den Karteikasten. Einmaliger Zeitaufwand: 10 Minuten). Als unsere Dorfpost noch bestand, kannte die Postbeamtin sogar noch jeden Kunden! Diese Poststelle wurde aber aufgehoben und auf die nächste Poststelle im Nachbardorf verlegt. Als jene Poststelle ein Jahr später ebenfalls geschlossen wurde - entschlossen sich die vorsitzenden Herren und Damen dieser Hybris aus Privat- und Verwaltungsrecht Namens POST eine weitere Gebühr einzutreiben. Hunderttausende von gebrechlichen und älteren Menschen, die ihre alltäglichen Geschäfte ihren Kindern aus gesundheitlichen Gründen übertragen mussten, werden nun zur Kasse gebeten! Poststelle zu - neue Gebührenerhebung - so lautet die Strategie, damit der Zweitwohnsitze der Verwaltungsräte und Manager dieser Hybris finanziert werden kann. Eine Jahresgebühr von 24 Franken scheint ja nicht viel zu sein, wenn wir aber alle Gebühren einmal addieren und mit der Bevölkerung multiplizieren, welche auf diese Dienstleistung angewiesen ist, spülen diese Beträge eine jährliche Summe von mindestens 240'000 bis 2 Mio Franken ein und dies bis zum Lebensende des Nutznießers: für einen einmaligen logistischen Aufwand von 10 Minuten, das ist doch ungeheuerlich! Das darf doch nicht wahr sein. Hier muss endlich und sofort ein Riegel geschoben werden. Die Franzosen fackelten im Jahre 1789 nicht lange mit ausbeuterischen Machthabern - die Monopolisten jener Zeit - herum. Sie kürzten jene um Haupteslänge. Nun, diese Methodik ist nicht mehr zeitgemäss, aber wie lange lassen wir uns von diesen modernen Gesslern, diesen Vögten des Neoliberalismus, noch ausbeuten? Wann endlich steht das Schweizervolk auf! Wo ist der Wilhelm Tell unserer Tage, der für Recht einsteht, der die Monopolisten aus ihrer Autonomie holt, sie unter das Gesetz und den Souverän des Volkes stellt? Lasst uns nicht weiter Sand in die Augen streuen lassen.
  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.