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Ihre Meinungen

  • Kläger Peter, St. Gallen
    Einseitige Betrachtungsweise
    Es gilt zu bedenken, dass bei Swisscom sehr viele Schweizer Risikokapital investiert haben. Mit Recht darf bei einem rentablen Betrieb auch eine Rendite erwartet werden. Und noch etwas: Wer, meinen Sie, würde bei geringen oder ausfallenden Beträgen an die Bundeskasse die Steuerausfälle bezahlen?
    Wohl wieder der sogenannte Mittelstand.
  • Peter Hunziker, Lenzburg
    Nervenaufreibend
    ich fahre seit über 20 Jahren SBB. Momentan Lenzburg - Zürich, Zürich - Tiefenbrunnen am morgen, am Mittag oft Tiefenbrunnen - Zürich und abends Tiefenbrunnen-Zürich und Zürich - Lenzburg. Die SBB ist seit mind. 10 Jahren für mich das Aergernis des Jahres und zwar jedes Jahr und jedes Jahr mehr. Die Verspätungen werden immer schlimmer und für Umsteiger ist das doppelt schlimm, weil meist der Anschluss verpasst wird. Ich weiss nicht, wie viele Tage ich in den letzten Jahren mit Warten auf Anschlüsse schon vergeudet habe. Der Service wird zudem immer schlechter, Sauberkeit ist ein Fremdwort und für dieses Desaster zahlt man dann am Ende jedes Jahr mehr. Bravo. Das ist auch nur mit einer Monopolstellung möglich. Dann diese unmöglichen, unnötigen Erklärungen über halbwegs funktionierende Lautsprecher (Signalstörungen, Weichenstörungen, wegen vorausfahrendem Zug, Türblockierung, Lokdefekt). Ich kann es nicht mehr hören. Leider, leider bin ich auf diese SBB angewiesen und leider kann man für diese erlittenen Schaden (Zuspätkommen, Nerven) kein Schmerzensgeld geltend machen. Wahrscheinlich sind die schlauen Köpfe im Management bei der SBB schon an einem 5-Minuten-Taktfahrplan.....Idiotie....Ein Zug pro halbe Stunde reicht doch völlig und man soll mir doch bitte mal beweisen, dass eine höhere Frequenz ein Anliegen der Passagiere ist. Eine höhere Auslastung des Steckennetzes führt doch automatisch zu Ueberlastung.
  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Szakats Beatrix Maria Gabriella, Fehraltorf
    SBB
    Automaten, die nicht funktionieren. Kein Service und wenn man reklamiert erhält man einen Gutschein für ein Heissgetränk im SBB-Restaurant!!!! So ein Hohn. Verfasse zur Zeit einen Beschwerdebrief an Andreas Meier.
  • Mary-Anne Bufton, Schönenbuch
    Poststelle zu - dafür neue Gebühren!
    Letzte Woche erhielt meine Verwandte ein Schreiben von der Post, dass in Zukunft eine hinterlegte Vollmacht gebührenpflichtig werde. Als ich die Post kontaktierte, um diesen Missstand aufzuklären, wurde ich zuerst in eine 15 minütige Warteschlaufe geschickt: Stategie der Post, um Anrufer abzuschrecken.
    Nach dieser leidigen Warterei wurde mir mitgeteilt, die Vollmacht erübrige sich, wenn man denselben Familiennamen habe. Am Postschalter wurde diese Aussage handkehrum relativiert - nur wer am selben Wohnort wohne und denselben Name habe. Dann wurde eine lapidare Begründung eines fiktiven logistischen Aufwandes als Verteidigungsmechanismus ins Feld geführt. Bis anhin war diese Vollmacht an der örtlichen Poststelle in einer Kartei hinterlegt (Ausfüllen der Karte, eine Fotokopie, Unterschrift, Ablage in den Karteikasten. Einmaliger Zeitaufwand: 10 Minuten). Als unsere Dorfpost noch bestand, kannte die Postbeamtin sogar noch jeden Kunden! Diese Poststelle wurde aber aufgehoben und auf die nächste Poststelle im Nachbardorf verlegt. Als jene Poststelle ein Jahr später ebenfalls geschlossen wurde - entschlossen sich die vorsitzenden Herren und Damen dieser Hybris aus Privat- und Verwaltungsrecht Namens POST eine weitere Gebühr einzutreiben. Hunderttausende von gebrechlichen und älteren Menschen, die ihre alltäglichen Geschäfte ihren Kindern aus gesundheitlichen Gründen übertragen mussten, werden nun zur Kasse gebeten! Poststelle zu - neue Gebührenerhebung - so lautet die Strategie, damit der Zweitwohnsitze der Verwaltungsräte und Manager dieser Hybris finanziert werden kann. Eine Jahresgebühr von 24 Franken scheint ja nicht viel zu sein, wenn wir aber alle Gebühren einmal addieren und mit der Bevölkerung multiplizieren, welche auf diese Dienstleistung angewiesen ist, spülen diese Beträge eine jährliche Summe von mindestens 240'000 bis 2 Mio Franken ein und dies bis zum Lebensende des Nutznießers: für einen einmaligen logistischen Aufwand von 10 Minuten, das ist doch ungeheuerlich! Das darf doch nicht wahr sein. Hier muss endlich und sofort ein Riegel geschoben werden. Die Franzosen fackelten im Jahre 1789 nicht lange mit ausbeuterischen Machthabern - die Monopolisten jener Zeit - herum. Sie kürzten jene um Haupteslänge. Nun, diese Methodik ist nicht mehr zeitgemäss, aber wie lange lassen wir uns von diesen modernen Gesslern, diesen Vögten des Neoliberalismus, noch ausbeuten? Wann endlich steht das Schweizervolk auf! Wo ist der Wilhelm Tell unserer Tage, der für Recht einsteht, der die Monopolisten aus ihrer Autonomie holt, sie unter das Gesetz und den Souverän des Volkes stellt? Lasst uns nicht weiter Sand in die Augen streuen lassen.
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Unnötiges zu hohem Preis
    Für eine Person ist der Zug meistens billiger als das Auto, wenn auch umständlicher. Bei 2 Personen lohnt es sich bereits, das Auto zu nehmen, das man sowieso hat. Das ist seit Jahrzehnten so. Ich behaupte, dass die Preise der Bahn nicht nach effektiven Kosten fixiert werden, sondern auf die Autokosten ausgerichtet sind. Autokosten hoch? Bahn zieht nach! Eine Möglichkeit das Geld auszugeben findet sich immer. Die Bahn könnte viel billiger als das Auto sein, denn sie hat ganz andere Kostenfaktoren. Es braucht einen komfortablen Platz zum Sitzen. Ein 4-Stern Komfort mit Kompositionen, die nicht älter als 20 Jahre alt sein dürfen, ist unnötig und unsinnig. Milliarden auszugeben für minimale Zeitgewinne, ist im heutigen Kommunikationsumfeld ebenfalls unsinnig. Mit etwas Selbstdisziplin und Planung ist heute niemand mehr auf diese Minutengewinne angewiesen.
  • Erika Müller, Meilen
    Pakete sind viel teuer!
    Mich ärgern vor allem die exessiven Paketpreise, besonders wenn es sich nicht um ein Kleinpaket handelt. Früher - vor vielleicht 15 Jahren, als es noch wesentlich billiger war - habe ich öfters Pakete versandt. Jetzt umgehe ich einem Versand wenn immer möglich und schenke lieber Gutscheine, als ein Paket auf die Post zu bringen. Viiiiiiiiiiel zu teuer!!
  • Sandra Skrtic, Intragna
    Fahrgäste wollen keine modernen Wagen
    Die öffentlichen Verkehrsmittel erneuern und erneuern, d.h. immer neuere, modernere Wagen, sooo viele Investitionen, die die meisten Fahrgäste gar nicht wollen und brauchen und somit die jährlichen Teuerungen gerechtfertigt werden. Lasst doch mal alles so, wie es ist! Es ist ja alles gut und neu, dann würden sicherlich mehr Menschen umsteigen und das Auto mal zu Hause lassen! Und einige Postautostrecken und Kurse würden beibehalten werden können!
  • Christine Lefor, Liestal
    Post zurück behalten
    Um meine Post für 23 Tage zurückzubehalten musste ich sfr. 24.- bezahlen.
    Trotzdem musste ich zusätzlich eine Freundin bitten, den Kasten regelmässig zu leeren, da längstens nicht mehr alles mit der Post versandt wird. Auf mein Reklamieren am Schalter über die hohe Gebühr bekam ich die lakonische Antwort ich solle mir doch jemanden suchen, der mir den Briefkasten regelmässig leert!
    Sehr kundenfreundlich!
    Auslandsbillette der SBB kosten 5.- mehr, wenn man sie am Schalter kauft. Das ist eine Diskriminierung von Menschen, die nicht so gut mit dem Computer umgehen können oder keinen besitzen. Es ist eine hinterlistige Preiserhöhung und wird als "Gebühr" bezeichnet!

  • M. Brasche, Rodersdorf
    Seit Jahren steigender Frust
    Endlich eröffnet sich mit der vorliegenden Initiative eine kostruktive Möglichkeit auf eidgenössischer Ebene, dem seit Jahren steigernden Frust bezüglich der permanenten Preissteigerungen bei Post und Bahn bei gleichzeitigem Leistungsabbau einen konkreten Ausdruck zu geben.
    Für mich als Kleinunternehmer wäre eine solche Geschäftspoliik schon längst der Weg direkt in die Wand gewesen. Topservice bei einer attraktiven Preisgestaltung sollte meines Erachtens nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei den Bundesbetrieben das Ziel sein - und nicht umgekehrt. Das dabei erwirtschaftete Geld wäre dann tatsächlich - bis ins hohe Kader - tatsächlich VERDIENT!
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.

  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Wil Vonier, Oberrieden
    Der Service Public: immer schlechter!
    Der Service der POST hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert
    a) die Pakete werden nicht mehr bis an die Haustuere geliefert
    b) die Briefpost wird unregelmaessig angeliefert
    c) die Poststellen werden abgebaut
    d) die vorhandenen Poststellen beschaeftigen sich mehr mit Zusatzverkaeufen und
    verringerten Oeffnungszeiten

    SBB
    a) die Püenklichkeit ist gut
    b) die Sauberkeit -Abfall/Dosen/Buechsen etc. eine Sauerei
    c) dieUeberwachung/Sicherheit zu schwach
    d) das alleine im Abteil sitzen nach 2200 gefaehrlich


  • Philip Künzler, Regensdorf
    Unschlüssiges SBB-Personal
    Zu dritt machten wir uns am Samstag Nachmittag auf, um ans Zürich Openair zu gehen. Wir machten von dem Angebot mit dem integrierten Bahnbillet für die ZVV-Zonen 10 und 21 Gebrauch, da wir dachten, wenn wir schon eines haben, sollte man dies auch ausnützen. In der S-Bahn zum Flughafen fiel uns auf, wie fünf Kontrolleure und Kontrolleurinnen in den Zug stiegen, gleich bei uns. Kein Problem dachten wir, da wir ja sowieso unsere Fahrkarten haben. Dem war aber überhaupt nicht so. Wir zeigten unsere "Openairbändel", und die erste Reaktion der Kontrolleure war, zu sagen das diese nicht gültig seien. Super. Klar, ich hatte einen Vier-Tagespass gekauft, der andere Kollege einen Drei-Tagespass. Der Dritte kam zum ersten Mal ans Openair, von dem her kein Problem. Sie fragten uns, wieso dass wir Bändel mit "Sonntag" drauf haben. Darauf sagten wir, die haben wir bekommen, als wir am Donnerstag resp. Freitag das Papierticket gegen ein Bändel getauscht haben. Von Verständlichkeit keine Spur. Klar habe ich mich zuerst gewundert, wieso dass "nur" Sonntag und nicht Donnerstag-Sonntag stand. Aber da tausend andere Openair Besucher den gleichen Bändel bekommen haben, war meine Sorge unnötig. Zurück im Zug: Entweder geben wir den Bändel ab, oder wir zahlen den vollen Preis. Wir wehrten uns und der Kollege, der das Papierticket noch auf sich trug, hatte quasi eine Bestätigung bei sich, er war raus aus dem Spiel. Als das SBB-Personal uns fragte, wo wir unsere Papiertickets haben, sagten wir, dass wir diese eintauschen mussten, was denen nicht im ersten Moment in den Kopf hineinwollte. Im Flughafen Kloten ausgestiegen, diskutierten wir weiter. Laut den Kontrolleuren hätten wir vier Bändel bekommen sollen, für jeden Tag eines. Auf dem "App" des Openairs suchten wir die Bestätigung, dass wir die ÖV ohne Bedenken benutzen dürfen. Wir fanden zwar diese, jedoch beharrten die Kontrolleure auf Ihre Aussage, vier Bändel tragen zu müssen. Sowieso war es generell inkompetent, wenn ein anderer Kontrolleur uns recht gab, die Mehrheit uns wieder nicht. Einer Kontrolleurin habe ich dann das Handy gegeben, um Ihr die Bestätigung zu zeigen. Nach ein paar Minuten und weiteren verbalen, aber nicht beleidigenden Attacken, wollte ich sofort mein Handy zurück. Die Reaktion der Kontrolleurin war: "Ich gebe Ihnen Ihr Handy nicht zurück, so lange Sie den vollen Preis fürs Billet bezahlt oder den Bändel abgegeben haben." Nach dem mir innerlich die Sicherungen durchgebrannt waren, blieb ich doch noch anständig, mit der Aussage, dass dieser Fall überhaupt nichts mit meinem Handy zu tun hat. Nach ein wenig zögern hatte ich es dann zurück bekommen. Und auch auf die Aussage, das wir keinen "gesunden Menschenverstand" haben, da wir mit einem Sonntagsbändel am Samstag mit den ÖV umherfahren, fanden wir auch eine Antwort. Wer sollte denn schon am Samstag mit einem Sonntagsbändel ans Openair fahren? Ach ja, ich habe mein Ticket schon am Donnerstag eingelöst, um Sonntag am Event dabei zu sein und fahre dann noch am Samstag umher. Ich denke sehr, den Begriff "gesunder Menschenverstand" scheint diese Kontrolleurin nicht verstanden zu haben. Auch auf den Smartphones der SBB-Kontrolleure hätten Sie angeblich ein Mail erhalten, die Sie über das ganze Zürich Openair betreffend den ÖV informieren sollten. Auch da herrschte Ungewissheit. Nach 20 Minuten kontraproduktiver Diskussionen mit fünf Kontrolleuren, ein Teil dieser Gruppe mehrheitlich umherstanden und nichts von sich gaben, liessen Sie uns gehen, ohne Begründung. Dieser ganze Vorfall ist natürlich sehr gut fürs Image der SBB, wenn man bedenkt, dass uns Passanten die ganze Zeit beobachteten, und mit der Zeit immer zahlreicher wurden.
  • Peter Halbeisen, 4243 Dittingen
    proServicePublic
    Immer wieder platziert die Post sogenannte Laschenmailings derart in die Briefkästen, dass ein Teil des Prospekts noch hinausschaut. Damit ist nach der Postzustellung am Vormittag für den Rest des Tages und vor allem auch während der einbruchsstarken Dämmerungszeit für jeden potenziellen Einbrecher von weitem sichtbar, dass hier niemand zu Hause ist.
    Auf meine Reklamation bei der Post hat mit deren Kundendienst schriftlich bestätigt, dass sie nachvollziehen könne, dass "ein solches Werbemedium unter Umständen Unbehagen bereitet", dass die Post aber "neue Erlöse generieren" müsse.
    Ich verstehe das so, dass das Wohl der Postkunden hinter dem Gewinnstreben zurückstehen muss und werde am 5. Juni bei der "pro Service public"-Initiative ein kräftiges "JA" in die Urne legen.
    Peter Halbeisen
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Laube, Kreuzlingen
    Sauberkeit
    Initative unterschrieben. Sauberkeit lässt zu wünschen übrig:
    Wer macht die "Sauerei" Kunden oder SBB? Reklamiert bei den Reisenden, die den Dreck liegen lassen.
  • Lukas Müller, Oberhallau
    Gültigkeitsdauer Billett
    2 Stunden Gültigkeit eines Online-Billettes für eine 1,5-stündige Reise mit 2x Umsteigen ist zu knapp, da ein Teil mit Bussen bedient wird und so die Gefahr des Verpassens eines Anschlusszuges nicht selten ist. Insbesondere, wenn Kinder alleine auf die Reise geschickt werden sollen, kann nicht erwartet werden, dass diese dem Kondukteur die Lage erklären sollen (wie von der SBB-Hotline vorgeschlagen). Wegen den verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Anbietern und dem Fehlen eines Automaten am Abfahrtsort ist es zudem nicht möglich, vor Abreise (bzw. beim Buschauffeur der DB) ein Billett für die gesamte Strecke zu lösen, was das Risiko, einen Zug zu verpassen, nochmals erhöht.
    Bei der Strecke handelt es sich übrigens um eine Fahrt von Oberhallau (Kt. Schaffhausen) nach Winterthur. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer, die der effektiven Reisezeit angepasst ist, z.B. Reisezeit plus 1 Stunde, würde die Lage bereits entschärfen.
  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.

  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Sinnloses Gequatsche zum Zeitvertreib
    Ich bin gegen Ruhewagen, ich bin für "Sprechwagen". Jeder der telephonieren will, soll sich in den Sprechwagen begeben müssen. Genau so wie man in einen Speisewagen geht. Die Notwendigkeit zu telephonieren, nur um mitzuteilen, dass man soeben eingestiegen ist und jetzt im Zug sitzt, wird dramatisch abnehmen. In den anderen Wagen soll der Empfang blockiert werden. Man muss im Zug nicht erreichbar sein, sowenig wie in einem Tunnel - oder kann dies im voraus planen. Das Gedröhn aus Kopfhörern ist übrigens fast genau so lästig.