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Ihre Meinungen

  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.

  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • D. Keller, Appenzell
    Internet auf dem Land
    Internetanschluss auf dem Land: max. 2.4 Mbit/s. Und das schon seit über 10 Jahren unverändert, keinen Rappen hat die Swisscom investiert. Grundversorgung wäre mind. 15 Mbit/s (sodass z.B. auch TV empfangen werden könnte).
    Und für diese unterirdischen 2.4 Mbit/s verlant die Swisscom Preise fast wie für Glasfaserabo. Da wird man gleich 2x abgezockt auf dem Land: hoher Preis und schlechte Leistung.
  • Mary-Anne Bufton, Schönenbuch
    Poststelle zu - dafür neue Gebühren!
    Letzte Woche erhielt meine Verwandte ein Schreiben von der Post, dass in Zukunft eine hinterlegte Vollmacht gebührenpflichtig werde. Als ich die Post kontaktierte, um diesen Missstand aufzuklären, wurde ich zuerst in eine 15 minütige Warteschlaufe geschickt: Stategie der Post, um Anrufer abzuschrecken.
    Nach dieser leidigen Warterei wurde mir mitgeteilt, die Vollmacht erübrige sich, wenn man denselben Familiennamen habe. Am Postschalter wurde diese Aussage handkehrum relativiert - nur wer am selben Wohnort wohne und denselben Name habe. Dann wurde eine lapidare Begründung eines fiktiven logistischen Aufwandes als Verteidigungsmechanismus ins Feld geführt. Bis anhin war diese Vollmacht an der örtlichen Poststelle in einer Kartei hinterlegt (Ausfüllen der Karte, eine Fotokopie, Unterschrift, Ablage in den Karteikasten. Einmaliger Zeitaufwand: 10 Minuten). Als unsere Dorfpost noch bestand, kannte die Postbeamtin sogar noch jeden Kunden! Diese Poststelle wurde aber aufgehoben und auf die nächste Poststelle im Nachbardorf verlegt. Als jene Poststelle ein Jahr später ebenfalls geschlossen wurde - entschlossen sich die vorsitzenden Herren und Damen dieser Hybris aus Privat- und Verwaltungsrecht Namens POST eine weitere Gebühr einzutreiben. Hunderttausende von gebrechlichen und älteren Menschen, die ihre alltäglichen Geschäfte ihren Kindern aus gesundheitlichen Gründen übertragen mussten, werden nun zur Kasse gebeten! Poststelle zu - neue Gebührenerhebung - so lautet die Strategie, damit der Zweitwohnsitze der Verwaltungsräte und Manager dieser Hybris finanziert werden kann. Eine Jahresgebühr von 24 Franken scheint ja nicht viel zu sein, wenn wir aber alle Gebühren einmal addieren und mit der Bevölkerung multiplizieren, welche auf diese Dienstleistung angewiesen ist, spülen diese Beträge eine jährliche Summe von mindestens 240'000 bis 2 Mio Franken ein und dies bis zum Lebensende des Nutznießers: für einen einmaligen logistischen Aufwand von 10 Minuten, das ist doch ungeheuerlich! Das darf doch nicht wahr sein. Hier muss endlich und sofort ein Riegel geschoben werden. Die Franzosen fackelten im Jahre 1789 nicht lange mit ausbeuterischen Machthabern - die Monopolisten jener Zeit - herum. Sie kürzten jene um Haupteslänge. Nun, diese Methodik ist nicht mehr zeitgemäss, aber wie lange lassen wir uns von diesen modernen Gesslern, diesen Vögten des Neoliberalismus, noch ausbeuten? Wann endlich steht das Schweizervolk auf! Wo ist der Wilhelm Tell unserer Tage, der für Recht einsteht, der die Monopolisten aus ihrer Autonomie holt, sie unter das Gesetz und den Souverän des Volkes stellt? Lasst uns nicht weiter Sand in die Augen streuen lassen.
  • C. L. G.-Sedda, Rümlang
    Service public
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich benutze den öffentlichen Verkehr praktisch täglich. Es stimmt, alles wird immer dreckiger und manchmal wirkt es auch etwas Heruntergekommen. Von den Toiletten in den Zügen ist schohn mehr als genug gesprochen worden, leider trifft auch diese Aussage voll und ganz zu. Entweder sind sie dreckig oder geschlossen. Bei den heutigen Fahrpreisen sind diese Umstände fast schon ein schlechter Witz. Stattdessen leistet sich die SBB eine Bahnpolizei, die vielfach mit Personal besetzt wird, das eigentlich noch etliche Jahre die Schulbank drücken sollte und nicht, im viel zu grossen Kampfanzug, auf die Bahnkunden losgelassen.

    Wie auch die Post, die überall an erfahrenem Personal spart und deshalb lieber die junge Gilde seines Personalbestandes einsetzt. Diese werden sicher irgendwann in der Lage sein, den Service zu erbringen, den die Kunden von früher her noch kennen und entsprechend schätzten. Obwohl manchmal ein Couvert, wie durch Zauberhand, bereits offen im Briefkasten landet, ärgere ich mich viel mehr darüber, dass keine fixen Zeiten mehr existieren. Von 9.00 bis 12.00 ist alles möglich, man kann nie sicher sein, dass auch die ganze Post überbracht wurde. Bei den Einschreiben, die ja jetzt CHF 6.00 kosten, ist es manchmal ein Glückspiel, sowohl bei den zu Bekommenen, wie auch bei den Versandten. Wie erwähnt, das Personal ist knapp, Service wird immer weniger und das Personal war auch schon motivierter.

    Zuletzt noch etwas in Richtung Steuerämter, auch sie, service publique. Sollten Sie im Kanton Zürich Ihre Steuern abgeben, diese mittels der gratis von den Ämtern abgegebene 'Private Tax 2012' erledigt haben und Sie haben Kinder, wofür Sie aufkommen, dann checken Sie bitte sofort Ihre Unterlagen, besser gesagt die Steuererklärung Seite 3 'Sozialabzug Kinder', ob Ihnen auf der Bundessteuer-Seite der Abzug gewährt wurde. Das Programm war fehlerhaft und wurde nachträglich korrigiert (s. Release-Infos Kt. St'amt ZH). Allerdings wissen Sie, dass niemand für das Funktionieren der Software garantiert (lesen Sie auf der CD), obwohl es eine vom Kanton Zürich ausgegebene CD ist. Wie auch immer, eine Info, etwas grösser angelegt, wäre sicherlich wünschenswert gewesen. Vielen Usern fehlt es an Wissen und sie sind dann die Geprellten.

    Sie regen sich über den mangelnden und teuren Service auf, sprechen von versteckten Steuern? Sollten sich nicht die Damen und Herren in Bern um dies alles kümmern oder ist ihnen dies in der Zwischenzeit, seit sie gewählt wurden, egal?
  • Ruth Abdalla, Zürich
    Nase voll von der Post
    Ich habe der Post den "Krieg" erklärt. Ich hatte innerhalb weniger Monate drei Fälle, welche ich beanstandet hatte. Ich habe kaum eine Entschuldigung erhalten.
    Im ersten Falll ist eine Kette, welche ich in einem Umschlag versandt habe verschwunden, da es nicht eingeschrieben geschickt wurde, hat die Post jegliche Haftung abgelehnt und mir als "Trost" eine Marke im Wert von Fr. 1.-- geschickt.
    Das zweite mal musste ich für eine Lieferung bezahlen, welche ich nie erhalten hatte. Die Post hatte angeblich im "Depotfach", spricht Milchkasten ein Päckli deponiert. Ich habe das Paket nie erhalten und musste dennoch dem Versender die Ware bezahlen, sehr ärgerlich! Insbesondere, dass in eben diesem Michkasten noch nie etwas abhanden gekommen ist und das Paket uns hätte übergeben können, da wir anwesend waren.
    Und zum Dritten: ich hatte in Deutschland Ware bestellt für unser Geschäft. Diese wurde am 19. April verschickt, mit Rechnung, ganz regelkonform. Am 2. Mai wurde die Ware geliefert, angeblich wegen einer Zollprüfung. Die Post hielt es auch hier nicht nötig sich zu entschuldigen obwohl wir eine offizielle Reklamation gemacht hatten. Wir mussten dennoch den vollen Tarif zahlen, da die Post diesen "abgeben" muss. Den Zoll ja, aber die Gebühren der Post wohl nicht. Ich hatte verschiedentlich angerufen und mich wegen der Ware erkundigt, es hiess immer lapidar, dass wohl etwas mit den Papieren nicht i.O. war, dehalb die Verzögerung. Niemand hatte sich die Mühe gemacht, dem Fall nachzugehen.
  • Ueli Häne, Rüti ZH
    Zu kurz gedacht!
    Liefern die genannten Betriebe weniger Geld an die Bundeskasse ab, wird vom Parlament bei der nächsten Budgetdebatte die Sparschraube einfach anderswo angezogen; Landwirtschaft, Kultur, vermeintliches Potential ist überall vorhanden. Daher ist das Ganze zu kurz gedacht.
  • Joel Müller, Richterswil
    SBB Kundenservice telefonisch
    Wenn ich eine Beratung bei der SBB möchte zu einem Ticket, muss ich eine kostenpflichtige 0900er-Nummer wählen. Heutzutage bietet praktisch jedes Reisebüro eine Beratungsnummer zum Festnetztarif. Das ist eine absolute Schweinerei. Dies habe ich der SBB heute Morgen auch schriftlich mitgeteilt.
  • Kurt Schweizer, Belp
    Gejammer der Schweizer
    Wer macht den eigentlich diese Schweinerei in den Zügen? Etwa die SBB selber? Wenn jeder seinen Krempel den er mitbringt auch wieder auf dem Bahnhof entsorgen würde, wäre ein grosses Problem gelöst. Da es für unsere Kultur typisch ist, die Schuld beim Leistunserbringer (Post, Bahn, Schule) zu suchen, wird sich nichts verändern. Mehr Leute, mehr Dreck. Solange die Fahrgäste nicht besser erzogen sind, wirds nichts mit sauberern Zügen.
    Jeder verlangt ja auch einen Sitzplatz, eine Steckdose, ein WLAN etc. etc. Kostet scheinbar nichts.
    Übrigens: Schweizer jammern auf sehr hohem Niveau. Drum kann ich über solche Feststellungen, die die Initiative betreffen, nur schmunzeln.
    Echt keine anderen Probleme?
  • Künzli, Buchs ZH
    Betreuung&Service
    Meine Frau und ich sind von Zürich nach Luxemburg und zurück mit der SBB in 1. Klasse gefahren.
    Die Reise dauerte mehr als 5 Stunden. Mangel: kein Service für Getränke, geschweige denn Zwischenverpflegungsmöglichkeit. Was aber schlimmer war, ist die Zumutung, ein WC zu benutzen.
    Ich bin so in Rage, dass ich am liebsten diesen Meyer als Putzlappen auf den Strupper binden möchte und die WC mit ihm zu reinigen. Es kann nicht sein, dass die Wagons am Endbahnhof nicht gereinigt und wieder frisch hergerichtet und die fehlenden Utensilien nachgefüllt werden. Es fehlt einfach an Organisation, was das "Hänschen nicht gelernt hat, lernt er nimmer". Seit dieser CEO Meyer am Ruder ist, werden dem SBB-Kunden nur noch Abbaumassnahmen und Fahrkartenaufschläge vorgesetzt. So nicht!!!
    Herr Meyer, es wird Zeit, dass Sie den Posten abgeben und einem geeigneteren vielleicht auch günstigeren Leiter oder einer LEITERIN den Platz überlassen.
  • Manfred Braun, Walkringen
    Schliessung Poststelle Walkringen
    Die Post informierte vor einigen Wochen, dass in Kürze die Poststelle Walkringen geschlossen werde.
    Die 1715 ha grosse Gemeinde Walkringen zählt aktuell über 800 Haushaltungen. Die Bäckerei Jegerlehner wird als Postagentur nach der Schliessung der Poststelle minimale Leistungen übernehmen. Ob es weiterhin in Walkringen Postfächer gibt, ist völlig unklar. Wenn überhaupt sollen Postfächer neu erst gegen 09:00 Uhr bedient werden, was definitiv zu spät ist, insbesondere für Tageszeitungen. Gebührenpflichtige Pakete wie Zollsendungen oder Nachnahmen müssen dann ohnehin im Nachbardorf Biglen abgeholt werden. Für mich wird das stets einen Umweg von einer halben (Auto)-Stunde und den Verlust eines Arbeitstages bedeuten. Meine Firma Fly Over GmbH hat seit 1988 geschätzte 10'000 Pakete und etwa gleich viele Briefe via Post Walkringen versandt. Zu Beginn öffnete die Post morgens bereits um 07:00 Uhr, dann um 07:30 Uhr und schliesslich heute erst um 08:00 Uhr. Für die meisten Personen in Walkringen ist es heute praktisch unmöglich geworden, aufgrund der knappen Öffnungszeiten die Poststelle ihrer Gemeinde aufzusuchen. Die Post konstruiert dann daraus das Argument, die Poststelle müsse wegen zu geringer Besucherfrequenz geschlossen werden. Die Post reduziert laufend Leistungen, die für viele Bürger sehr wichtig sind. Dafür bringt sie unnötige Produkte wie Webstamp. Mit Service public hat das immer weniger zu tun. Anderseits fahren Dank Liberalisierung manchmal innerhalb einer Stunde 3 verschiedene Paketdienstleister zu uns ins Sunnedörfli um je ein Päckli abzugeben. Was für ein Unsinn - sowohl bezüglich Kosten, Umwelt als auch Verkehr. Dass man nicht wie früher fast jede Telefonstange mit einer Poststelle versorgt, dafür habe ich Verständnis. Wenn aber selbst Gemeinden in der Grössenordnung von Walkringen nicht mehr über eine eigene Poststelle verfügen, dann ist das inakzeptabel. Hoffentlich wird sich Dank der eben eingereichten Volksinitiative Proservicepublic etwas ändern, damit vor allem auf dem Land solch wichtige Grundleistungen staatlich garantiert werden. Warum muss die Post als Staatsbetrieb dermassen viel Gewinn auf Kosten der Bevölkerung machen? Auf eine solche Liberalisierung kann ich als Staatsbürger verzichten. Sie bringt der breiten Bevölkerung letztlich gar nichts ausser weniger Leistungen bei höheren Kosten.
  • Leopoldine Gaigg, Bottenwil
    Störende Handygespräche
    Was mich am meisten nervt: Im schlechtesten Fall sitzt neben, vor und hinter mir ein Passagier, der mit dem Handy telefoniert, dies während längerer Zeit oder wiederholt. Es ist unmöglich, ein Buch, eine Zeitschrift zu lesen, ein Rätsel zu lösen oder was zu arbeiten, das Konzentration erfordert. Die SBB müsste unbedingt Ruhewagen, frei von solchen Störungen, einrichten. Im Gegensatz zu den Augen, kann man ja nicht die Ohren schliessen. Wie kommt man also als Unbeteiligter dazu, sich während einer längeren Zugfahrt das Gequatsche anzuhören, mit dem sich andere die Zeit während einer Fahrt vertreiben?
  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Daniel Kurz, Dulliken
    Neue Natel-Abos Swisscom
    Seit einigen Monaten gibt es neue Natel-Abos von Swisscom. Vieles ist in den Abos inbegriffen - doch die Netzgeschwindigkeiten beim Surfen (Download oder Upload) wurden systematisch begrenzt. So zahlt ein Jugendlicher unter 26 Jahren für das Abo Natel xtra infinity S CHF 55.-/Monat (1Mbit), für das Abo Natel xtra infinity M CHF 69.-/Monat (7.2Mbit) und für das Abo Natel xtra infinity L CHF 89.-/Monat (21Mbit)!!
    Man fragt sich zu Recht, ob das die Jugendlichen noch bezahlen können. Ein Viertel der Jugendlichen sind verschuldet. Man könnte sagen, dass sie doch auf ein solches Abo verzichten sollen, doch die Realität zeigt, dass viele "Apps" oder Dienstleistungen ein Netzwerk benötigen. Jugendliche bezahlen, Eltern bezahlen... Verschuldungen und Kredite - ein Teufelskreis bis zum Privatkonkurs. Vielleicht sollte nicht nur das Konsumverhalten kritisiert werden, sondern auch die Swisscom-Angebote. Offenbar ist die Swisscom nicht gross in Bedrängnis durch den Wettbewerb. Vielleicht ist es so, weil die Swisscom noch als Staatsbetrieb ihre Anlagen installiert haben. Diese Halbprivatisierungen müssen besser geregelt werden. Die Initiative "Pro Service public" ist ein guter Anfang.
  • Ruth Moll, Zollbrück
    Service Public bei der BLS
    Vor drei Jahren sind wir umgezogen. Von Luzern ins Emmental. Unser Dorf liegt verkehrstechnisch etwas speziell. Wir besuchen regelmässig Leute in Interlaken, Sursee und Frauenfeld. Öfters fahren wir nach Luzern oder Bern.
    Seit bei uns im Dorf der BLS-Schalter geschlossen ist, haben wir nur noch Ärger. Man hat uns einen Automaten hingestellt. An und für sich bin ich als regelmässige SBB-Kundin begeistert von den Billet-Automaten, da sie mir viele Viertelstunden in den Schlangen vor den Schaltern ersparten. Nun funktionieren die BLS-Automaten aber anders. An ihnen gibt es nur fix vorgeschriebene Routen.

    Wenn wir zum Beispiel von hier nach Interlaken fahren, haben wir mindestens 3 verschiedene Wege zum fahren. Wir können über Burgdorf - Bern - Interlaken, 2 Std. Oder über Langnau - Konolfingen - Thun, 1 Std 44. Oder via Grosshöchstetten - Thun, 1 Std 37, was auch die günstigste, da direkteste Variante ist. Aber diese Version existiert für den Automaten der BLS nicht.

    Sursee? Ganz einfach - Burgdorf, Olten, Sursee. Logisch, nicht? Der Automat gibt aber nur Tickets via Luzern oder Huttwil. Huttwil wäre - rein theoretisch - die direkteste Verbindung. Umsteigen von Bahn auf Bus und umgekehrt ist uns egal. Aber wieder die BLS! Sie schafft es, dass der Bus aus Sumiswald laut Fahrplan gleichzeitg in Huttwil ankommt, wie der Zug Richtung Willisau (wo dann der nächste Bus nach Sursee fahren würde) abfährt... (x Uhr 43). Vermutlich ist das der Grund, weshalb diese Variante im SBB OnlineFahrplan nicht berücksichtigt wird...

    Ah, und noch etwas zu den Öffnungszeiten unseres Reisezentrums in Langnau: Mo - Fr schliesst es um 19.00, o.k. Samstag und Sonntag um 16.40 Uhr. Wehe dem, der Abends spontan ausserhalb des BLS Netzes reisen möchte.

    Etwas Positives haben wir dann doch noch. Zum Glück ist auch die Station in Ramsei besetzt. Und da dort die Weichen bis Betriebsschluss manuell getätigt werden, ziemlich lang. Oft hat uns der Bahnhofsvorstand dort nach vorherigem Telefon mit den fertigen Billetten am Zug erwartet, wir konnten schnell raushüpfen und mit dem abgezählten Geld die Billette bezahlen und guten Gewissens unsere Reise fortsetzen. Ohne weiteren Billettstress.

    Wir haben uns, notgedrungen, für ein Auto entschieden. SCHADE.
  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.
  • Erwin Oetiker, Siggenthal Station
    Gratis-GA für die Parlamentarier

    Dem Grossteil dieser äusserst wankelmütigen NR-Gesellen und NR-Gesellinen darf man unter keinen Umständen trauen, zudem verfügen praktisch alle über ein GRATIS GA 1. KLASSE, (Kosten für NR, SR und BR total über 1,3 Mio. Fr.) welche wir "tumben" Wähler und Wählerinnen zusätzlich zur absolut überrissenen Entschädigung (welche gewisse Parlamentarier auch noch um 8000 Fr. erhöhen möchten!!) berappen müssen.

    Siehe hierzu:

    http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/bundesversammlung/Documents/bezuege-ratsmitglieder-d.pdf