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Ihre Meinungen

  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...
  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Pierre Hostettler, San Juan, Puerto Rico
    Pro Service Public
    Beispiel SwissPass (ÖV): Das Konzept galt ursprünglich für ausländische Touristen (inkl. Auslandschweizern, wie ich selber) und wurde auf einen Schlag auf den Benutzer mit Wohnsitz in der Schweiz vollständig umgestaltet. Einer wurde der Verlierer und der andere (Inländer) wurd mit einem neuartigen Konzept konfrontiert und verwirrt. Wo liegt da der echte Fortschritt für den Benutzer/Konsumenten?
  • Turolla Simonnot, Steckborn
    Fur einen guten Service Public
    Immer höhere Krankenkassenprämien und nun noch höhere Bahngebühren. Jetzt reicht's! Die Ausdehnung des Dienstleistungssektors mit mehr Krankenkassen oder Aufblähung behördlicher Institutionen mit der Idee der Gewinnmaximierung trägt nichts zur Wertschöpfung unseres Landes bei, wenn die Ernährungs- und Pharmaindustrie und erschwerende Auflagen des Bundes die Leute noch kranker machen, als sie es bereits sind. Irgendwie ist es nachvollziehbar, dass unsere Bevölkerung immer mehr nach einer Einheitskasse bei der Krankenkassen-Grundversicherung schreit! Es ist auch verständlich, dass die Bevölkerung es satt hat, noch höhere Bahnkosten für einen kaum besseren Service zu tragen! Eine bessere Kaufkraft für alle sollte doch dazu beitragen, dass ausreichend Geld für eine kostengünstige Erhaltung der Gesundheit zur Verfügung steht, möchte man meinen! Schon seit einigen Jahren fordert die Politik und Wirtschaft , dass die Menschen mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt unter Beweis zu stellen haben. Unsere wirtschaftlichen Ballungszentren wuchsen entsprechend und nun sind die Strassen verstopft! Die Züge sind so überfüllt, dass Reisende bald auf den Dächern wie in Indien Ihren Sitzplatz einnehmen müssen! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren durch eine verfehlte Politik mehr Zeit und Geld. Es gibt aber auch einige wenige Gewinner dadurch, z.B. eben die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Infolge mangelnder Zeit mehr Fast- bzw. Junkfood macht die Leute krank! Demzufolge war die geforderte Flexibilität ein völlig falscher Ansatz, denn durch den Finanzausgleich müssen ohnehin infrastrukturärmere Regionen in unserem Land quersubventioniert werden! Wenn es so weitergeht, ist es kaum verwunderlich, wenn die Bevölkerung danach schreit, Feierabendpolitiker mit ausgeprägten Partikularinteressen durch ein Berufsparlament ersetzen zu wollen!
  • Mirja Lüthi, Hägglingen
    Postpakete nach Finnland
    Ich wollte vor letzten Weihnachten 2 Pakete nach Finnland schicken. Ein Paket war über 2, das andere über 3 kg schwer. Ich hätte A.Post über Fr. 90.-- und B-Post über Fr. 60.-- zahlen müssen. Weil wir sowieso einmal im Monat nach Bad Säckingen fahren, habe ich die Pakete dort abgeschickt, für ca. Euro 20.--..
    Ich habe letztes Jahr 2 kleine Fotoalben mit B-Post nach Finnland und Deutschland abgeschickt. Beide sind bis jetzt noch nicht angekommen.
    Die örtlichen Mitarbeiter bei der Post sind freundlich und zuvorkommend, Und haben seit 20 Jahren keine Angst vor meinem jeweiligen Hund!
  • Peter Lechner, St. Gallen
    Telefon,mangelnde Postleistung........
    .......und überfüllte Züge,demnächst sogar mit "Stehplatzgarantie". Es muss nicht nur alles teuerer werden,die Leistung sollte auch angepasst werden!
  • Markus Friedli, Wohlen bei Bern
    Verantwortungslose Gehälter
    Ich unterstütze die Argumente des K-Tipps punkto Öffentliche Dienste voll und ganz. Ich ärgere mich schon lange über die total phantastischen Löhne des oberen Kaders der früheren Regiebetriebe des Bundes. Ich finde diese Gehälter verantwortungslos.
    Ich frage mich auch, warum die Poststelle unserer Wohngemeinde Wohlen bei Bern geschlossen werden musste, und wenn ich in der Stadt eine Post besuche, finde ich eine Mischung zwischen Kiosk und Kramladen vor.
    Ich will aber nicht verschweigen, dass ich immer wieder auf sehr freundliche, kompetente und hilfsbereite Fachleute im Öffentlichen Dienst stosse. Ich erwähne ganz besonders die überaus dienstbereiten Leute unter der SBB-Nummer 0900 300 300!

  • Franziska Schlienger, Zürich
    SBB Misere
    Abgesehen von den zu hohen Preisen hat die SBB in letzter Zeit eine Kundenpolitik, die zu denken gibt. Angefangen damit, dass man nicht mehr im Zug lösen kann. Wie ich höre, gibt es das sonst in keinem Land. Dies wäre jedoch noch knapp hinzunehmen, wenn es möglich wäre, eine korrekte Fahrkarte innert nützlicher Frist am Automaten zu lösen. Denn am Schalter kann man es - zumindest am Zürcher Hauptbahnhof - sowieso vergessen: dort steht man u.U. bis zu einer halben Stunde an.

    Doch zurück zu den Billetautomaten. Will man von Zürich nach Aarau reisen, steht man vor der Wahl: "via Mellingen Heitersberg" oder "via Baden". Für Bündner und Welsche ist nun Mellingen oder gar der Heitersberg kaum ein Begriff, handelt es sich ja nicht mal um Haltestellen auf der Strecke. Will man sicherheitshalber die teurere Variante nehmen, wird es kompliziert, denn die Preise erschliessen sich am Automaten erst kurz vor dem Abschluss des Kaufes. Zudem bin ich unterdessen nicht mal sicher, ob es für die falsche Strecke - auch wenn es die teurere ist - nicht eventuell auch eine Busse gibt.

    Ich entscheide mich also aufs Geratewohl für einen Reiseweg, und schon kommt das nächste Problem: Es gibt nur "Einzelbillet" oder "Tageskarte". Das Retourbillet gibt es nicht mehr. OK, damit soll vielleicht der Gültigkeits-Zeitrahmen transparenter sein. Ist er aber nicht, denn an keiner Stelle gibt der Automat darüber Auskunft, dass das Einzelbillet lediglich 2 Stunden (manchmal auch nur 1 Stunde) gültig ist, resp. ob die Tageskarte 24 Stunden oder bis Mitternacht gültig ist. (Das sieht man dann 20 Franken später auf dem Billet.) Und kommt man während der Bedienung des Automaten über all das ins Grübeln, dann hat sich dieser (der Automat) bereits wieder ausgeklinkt und man kann das ganze Prozedere von vorne anfangen. Und 20 Minuten später ist der Zug, den man erreichen wollte auch bereits abgefahren, doch man hat nun sage und schreibe ein Billet aus dem Automaten rausgekriegt! Dieses macht nun aber schon wieder Kopfweh, denn da steht gar nichts von Aarau sondern nur jede Menge Zonennummern. OK, als Besitzerin eines ZVV-Abos ist mir die Zonenlogik nicht total fremd, ich werte es als positiv, dass die Netze sich überkantonal zusammengeschlossen haben und ich somit auch am ZVV-Automaten lösen kann (wenn derjenige der SBB grad von einer Schlange überforderter Kunden belagert ist).

    So getan in Dietikon mit dem Ziel Spreitenbach Dorf. Da mir die Tragweite einer solchen Reise bewusst ist, natürlich nicht ohne vorgängige umfassende Internet-Recherche über die Verbundnetze. Auf der Seite der SBB über die Verbundnetze fand ich lediglich die beruhigende Aussage, dass die genügende Anzahl Zonen relevant sei. Dietikon liegt noch in meinem ZVV-Abobereich, Spreitenbach bedeutet also "plus 1-2 Zonen", und das obschon Spreitenbach im Aargau liegt. Ist doch super! Wie ich nachträglich erfahre, ist das im Falle von Spreitenbach Dorf tatsächlich absolut korrekt. Wie ich aber ebenfalls nachträglich, nämlich auf dem Rückweg im Rahmen einer Kontrolle mit ungebremster Charmoffensive zweier Guantanamo-Wächterinnen mit bewaffneter Security im Schlepptau, erfahre, ist es im Falle von Killwangen-Spreitenbach hingegen nicht korrekt, obschon mein Billet die gewünschte Anzahl Zonen abdeckt. Der Grund: Killwangen-Spreitenbach liege im Aargau. Mein Einwand, auch Spreitenbach-Dorf liege im Aargau (so viel Geografie habe ich intus), wird abgetan damit, dass Killwangen-Spreitenbach eben im Aargau liege. Soviel zur Intelligenzoffensive.

    Die Szene erinnerte im Ablauf sowie in Tonfall und Mimik des Personals an eine Verhaftung. Erst nach mehrmaligem Nachfragen, wofür die Damen denn unsere Adressen brauchten, wurden wir darüber aufgeklärt, dass uns eine Busse ins Haus flattern würde, in meinem Fall über Franken 100, da ich nicht bereit war, meine Adresse bekannt zu geben, bevor ich wusste, wofür. Also zusätzlich zu den 75 Franken noch 25 Franken fürs Adresse suchen, was sich Madame hätte sparen können, hätte sie meinem Freund zugehört, der sagte, wir wohnen an der gleichen Adresse. Wir sollen uns an die Reklamationsstelle wenden, hiess es, und weg waren sie, um ja keinen Bahnverbrecher zu verpassen. Um meinen Bericht nun mit etwas Positivem zu beenden: Ich wandte mich natürlich umgehend an die Reklamationsstelle und erreichte eine Reduktion meiner Busse um 25 Franken.

    Meine Forderungen an die SBB:
    - Kontrolltrupps zu Fahrkartenverkäufern umschulen, sodass man wie alle Welt wieder im Zug lösen kann
    - Personal auf Themen wie Kundenfreundlichkeit u.ä. sensibilisieren
    - Keine oder nur symbolische Bussen für Reisende mit falschem Billett (Bussen nur für Schwarzfahrer)
    - Wenn Zonensystem, dann konsequentes Zonensystem
    - Automaten von Grund auf neu programmieren (Streckenwahl entschlacken / Gültigkeitsrahmen und Preis von Anfang an sichtbar etc.)
    - (nicht in meinem Bericht erwähnt): Billete, die nach der regulären Abfahrtszeit, jedoch vor der verspäteten Abfahrt eines Zuges gelöst werden, sollen gelten. Desgleichen sollen alle weiteren Spitzfindigkeiten zum Generieren von Bussen abgeschafft werden.

    Ansonsten werde ich wohl nicht die einzige sein, die über kurz oder lang wieder aufs Auto umsteigt.
  • Klaus Stoutz, Muri
    SBB - zuletzt müssen wir wohl noch den Wagen ziehen
    Der Service der SBB verdient den Namen SERVICE nicht. Fahre manchmal Hedingen Zürich und nehme meistens ein Ticket aufs Handy. Wenn man zufällig bei der Bestellung einen Fehler macht (Gültigkeitsdauer) kann das nicht mehr geändert werden. Geht man auf den Bahnhof (in meinem Fall Muri AG) gibt es zuerst keine Auskunft, dann kann der Mann endlich auf mein online Ticket zugreifen, kann es aber nicht ändern (wollte erst am nächsten Tag fahren), nach einem Telefon sagt er, ich müsse eine Gebühr von CHF 10.- bezahlen (das 1.Klasse Ticket kostet CHF 14.- !!)!!
    Wenn man im Zug sitzt und kontrolliert wird, muss man noch zusätzlich das Halbtax zeigen, obwohl die SBB doch schon bei meiner Bestellung übers Netz weiss, dass ich Halbtax habe.
    Finde es eine Zumutung, dass man jedes Mal als potentieller Schwarzfahrer angeschaut wird.
    Vom Ticket-Automat und von den Zonentarifen mag ich gar nicht reden...
    Zuletzt müssen wir die Wagen noch selber ziehen und dafür bezahlen.
  • Schenk Elisabeth, 4654 Lostorf
    Standort Hausbriefkasten
    Infolge Neugestaltung meiner Gartenanlage musste der Briefkasten kurzzeitig versetzt werden. Jetzt steht er wieder am "alten" Ort und dies seit 30 Jahren! Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als ich das Formular "Hausbriefkasten und Paketboxen" im Kasten hatte, dass der Briefkasten umplatziert werden müsse. Die Post wurde mir nicht mehr zugestellt. Habe dann auf der Post reklamiert und einen entsprechenden Brief zu Handen des Zustelldienstes abgegeben. Am andern Tag kam ein Schreiben von einem Mitarbeiter der Post CH AG in Olten, ich müsse sie kontaktieren, damit wir das Ganze besprechen können. Scheinbar haben diese Post-Angestellten wirklich nichts anderes zu tun, als Kunden zu schikanieren. Fortsetzung folgt...
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Irene, Bolligen
    Angst als Druckmittel
    Da ich selbst mal bei Swisscom gearbeitet habe, weiss ich für wen Profit erwirtschaftet wird. Ausschliesslich für das obere Kader und die gierigen Aktionäre. Für die fleissigen "normalen" Mitarbeiter, die gezwungen sind alles mitzutragen. bleibt jeweils nur der Teuerungsausgleich, wenn überhaupt. Zudem werden die Kunden abgezockt mit völlig überhöhten Preisen, die keinesfalls zu rechtfertigen sind. Die Swisscom Informatik beschäftigt sogenannte externe Mitarbeiter, die einen überteuerten Stundenansatz berechnen, dies wird einfach so akzeptiert. Die langjährigen Mitarbeiter können nur zusehen, wie Lohnanpassungen rundherum verteilt werden und müssen dies schlucken, denn die Angst die Arbeit zu verlieren, ist ein tolles Druckmittel.
  • Odile, Pinuccia
    'Schwarzfahren'
    Ich musste kürzlich einen horrenden Betrag begleichen, weil ich beim sogenannten 'Schwarzfahren' erwischt wurde. Der Automat am Bahnhof Liestal war defekt. Da ich unbedingt zu einer gewissen Zeit in Luzern sein musste, stieg ich halt ohne Ticket in den Zug, weil der Zug sonst ohne mich abgefahren wäre. Nach einem Schreiben, erliess mir die SBB Fr. 20.--. Der Zusatzbetrag belief sich auf Fr.60.-
    Eine Sauerei und Abzockerei, wenn man beweisen kann, dass der Automat defekt war.
  • Kurt Donelli, Basel
    Ärgernis letzte Meile
    Bei der Swisscom ärgert mich am meisten die sogenannte "letzte Meile": die Fr. 25.35 die IMMER auf der Rechnung sind, auch wenn man z.B. 3 Monate abwesend ist!
    Bei mir ist das allerdings nie der Fall, als Rentner kann man sich das ja nicht unbedingt leisten. Es sei denn, man war mal Bundesrat oder sonst in entsprechend "hoher Position". Also könnte die Swisscom doch z.B. bei den Rentnern diese Gebühr erlassen oder nicht ?
    Wie ist der der (zu) hohe Lohn des CEO zu begründen?


  • Wil Vonier, Oberrieden
    Der Service Public: immer schlechter!
    Der Service der POST hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert
    a) die Pakete werden nicht mehr bis an die Haustuere geliefert
    b) die Briefpost wird unregelmaessig angeliefert
    c) die Poststellen werden abgebaut
    d) die vorhandenen Poststellen beschaeftigen sich mehr mit Zusatzverkaeufen und
    verringerten Oeffnungszeiten

    SBB
    a) die Püenklichkeit ist gut
    b) die Sauberkeit -Abfall/Dosen/Buechsen etc. eine Sauerei
    c) dieUeberwachung/Sicherheit zu schwach
    d) das alleine im Abteil sitzen nach 2200 gefaehrlich


  • Manuela Ticò, Niederhasli
    pünktlichkeit der züge
    grüezi,
    seit ettlichen jahren kann ich wieder mit dem zug fahren. von den bisher 2 fahrten, Niederhasli - Oerlikon, war der zug gestern 5 min. verspätet und heute musste man in Oberglatt aussteigen und man könne in den bereitstehenden zug auf dem gleis nebenan einsteigen. soweit so gut, hätte es ein zug gehabt zum einsteigen!!! der zug der einfuhr war die S 9 und der fuhr in die falsche richtung. keine weitere durchsage oder information. man musste einfach auf die nächste S-Bahn warten.
    tolle bilanz, von 2 zugfahrten an 2 tagen, musste ich das erste mal pressieren und kam das zweite mal zuspät. danke auch!
  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • Bernie Bosshart, Basel
    Chefs von SBB und Post kassieren zu viel
    Chefs von Bundesbetrieben wie Post, SBB und weitere sollten nie mehr als ein Bundesrat verdienen dürfen. Betrachtet man noch deren Unfähigkeiten (z B Swisscom) mit den Auslandinvestitionen (z B in Italien, in Milliardenhöhe) welche wir hier zu bezahlen haben, dann ist dies völlig daneben. Immer höhere Billettpreise, Postgebühren, Spesen (PC-Konto), und schlechtere Zustellungen (Post; z B Abstimmungscouverts viel zu spät an Gemeinde ausliefern) zeigt wie sinnlos diese Privatisierung, Herauslösung, sich am entwickeln ist.
  • Christian Carisch, Widnau
    Rückweisung von Billetkunden am Schalter
    Hallo zusammen

    Soeben wollte ein Billet am leeren SBB Schalter in Heerbrugg lösen. Der Schalterangestellte sagte mir, dass er mir gerne zeige, wie ich das Ticket am Automaten lösen könne. Ich entgegnete ihm, dass ich durchaus noch in der Lage bin (45 Jahre) einen Automaten zu bedienen, ich jedoch im Schuss und der Schalter leer war. Er schaute auf die Uhr und meinte, dass ich ja noch 10 Min. Zeit hätte bis der Zug komme und ich das Ticket gut am Automaten lösen könne, was ich dann auch tat.
    Danach könnte ich beobachten, dass der Angestellte das gleiche Spielchen mit allen Billet-Kunden vollzog. Auch mit betagten Personen, welche offensichtlich keine Faible für Computer hatten. Viele sagten ihm auch, dass sie das sich nicht trauen und können oder wollen. Ungehindert dessen erklärte der Angstelle wie der Automat zu bedienen sei. Bis zum nächsten Mal haben diese Personen alles wieder vergessen und sind dann verunsichert, ob sie überhaupt noch am Schalter vorsprechen dürfen. Ist das Kundenorientierung? Ich finde das von der SBB eine bodenlose Frechheit. Wenn Personen offensichtlich alt sind und nicht zur Digital Natives gehören von Ihnen zu verlangen, dass sie mit 80 Jahren so schnell ein Ticket am Automaten lösen sollen. Aber als Monopolbetrieb kann sich die SBB da ja leisten.

    Viele grüsse
    Christian Carisch
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"