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  • Stefanie von Känel, Worben
    Abbau Service Bahn
    Vor zwei Wochen hatte ich eine berufliche Sitzung in Zürich. Leider hatte an diesem Tag das Postauto Verspätung. Das kommt relativ häufig vor, da die Fahrzeiten äusserst knapp berechnet sind. So entsteht viel Druck auf die Chauffeure, die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit sind. Item, an diesem Tag ging alles schief: Normalerweise habe ich eine halbe Stunde, die gut reicht, um ein Billet zu besorgen. In der Schalterhalle Biel stand eine Schlange. Seit man hier eine Nummer ziehen muss, muss man mit Wartezeiten von 20 - 30 Minuten rechnen (habe schon viele halb verzweifelte Reisende dort erlebt). Ich renne zum Automaten, habe leider nur eine Hunderternote bei mir - die nimmt der Automat nicht an. Neben mir braucht eine ältere Dame Unterstützung am Automaten, sie ist schon ganz nervös. Zum Glück helfen andere Passanten (Bahnbeamte hat es keine in der Nähe). Ich will mit meiner Hunderternote zum Kiosk laufen um sie zu wechseln. Blick auf die Uhr - das reicht nicht mehr. Renne zum Zug, Steige ein. Habe keine andere Wahl, da ich meine Sitzung nicht verpassen will. Fahrkartenkontrolle. Schildere treuherzig meine Situation und alle meine Bemühungen, an ein Billet zu kommen. Nützt nichts. Werde wütend, nützt auch nichts. Personalienaufnahme, der Spass kostet 111.- , (ein normales Retourbillet Fr. 47.-.). Tipp des Kondi: Billet am Vortag besorgen. Danke, für das muss ich eine halbe Stunde rechnen, da Bahnhof im Nachbardorf. Rückfahrt: Bei der Kontrolle erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass in den 111.- die Retourfahrt nicht inbegriffen ist... Hat mir der vordere Beamte nicht erklärt und ich habe den erhaltenen Bon nicht näher angeschaut und für eine Retourfahrkarte gehalten. Das kostet jetzt nochmals 111.-. Zornig diskutiere ich mit dem Kondi, nützt nichts. Er tut mir eigentlich leid, er ist mein Blitzableiter (was das Zugspersonal wohl täglich erlebt).
    Bin schon seit fast fünf Jahrzehnten treue Bahnkundin, aber so verleidet es mir langsam. Habe in meiner Wut im Zug erklärt, dass ich nie im Leben mehr Zug fahren werde. Das lässt sich realistischerweise nicht vermeiden. Darum möchte ich, dass sich etwas ändert!
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf
  • Wanner Amona, Zürich
    Unmoglicher Ticketverkauf
    Ein Ticket für eine Zugreise zu ersteigern wird immer unmöglicher.

    Seit die SBB damals neue Billetautomaten hinstellte (obwohl die alten noch funktionstüchtig und vor allem benutzerfreundlich waren), war das äusserst mühsam. So viele Fragen, die man beantworten musste, oftmals funktionierten die Touch-Screens (am Anfang) nicht, und man brauchte 4 -5 Mal so lange, bis man das Billett endlich hatte.
    Irgendwann hat man sich dann mal daran gewöhnt und wusste ein Bisschen, wie diese Dinger funktionieren und wusste, dass man einfach 10 min früher am Bahnhof sein musste um nicht wegen des Ticketautomaten den Zug zu verpassen.,

    Seit die überhöhten Preise eingeführt wurden, ist jetzt auch der Billett-Kauf nochmals komplizierter geworden.
    Ich fahre ab und zu nach Schaffhausen, um meine Verwandten zu besuchen, ansonsten benutze ich den Zug nur selten (zum Glück).
    Früher konnte man einfach ein Ticket Zürich-Schaffhausen und retour kaufen. Ob über Winterthur oder Bülach war der selbe Preis. Jetzt ist der Weg über Winterthur teurer, obwohl man zur genau gleichen Zeit fährt. Dann muss man sich zuerst erkundigen, welcher Zug denn nicht über Winterthur fährt, denn sonst hätte man eben ein falsches Ticket und würde noch gebüsst werden!
    Dann steht aber nichts von Bülach geschrieben, wenn man am Automaten das Ticket lösen will. Sondern man wird gefragt, ob man über Winterthur oder über Eglisau fahren will. Zum Glück weiss ich, dass Eglisau ein kleines Dorf ist, das auf der Bülacher-Strecke liegt, weil ich mich in dieser Gegend auskenne. Der Zug hält dort aber nicht! Ein Fremder wüsste also nicht, was er lösen sollte.
    Gut, dann geht es weiter und ich kann nur wählen zwischen einem Z-Pass Abonnement (Mehrfahrten) oder einer Z-Pass Einfahrtenkarte.
    Was ist bitteschön ein Z-Pass?
    Ich gehe immer wieder zurück, probiere au,s wo ich etwas Falsches angewählt habe und merke, dass es einfach keine andere Lösung gibt, als diesen Z-Pass zu nehmen. Vor allem rennt mir die Zeit langsam davon und ich habe Angst, den Bülacher-Zug zu verpassen. Also nehme ich diesen Z-Pass. Respektive zwei, denn mein Hund muss ja auch eine Fahrkarte haben, obwohl er auf dem schmutzigen Boden sitzt und ganz klein ist!
    Dann kommen zwei Stempelkarten aus dem Automaten raus, laut und langsam. Das erlebe ich zum ersten Mal, dass ich für eine einfache Fahrt eine Stempelkarte erhalte. Gut!
    Nur hat es an diesem Billettautomaten nichts zu abstempeln. - Die alten Automaten hatten alle etwas zum abstempeln. Ich renne herum und suche, die Zeit wird immer knapper. Renne dann einfach mal auf mein Perron, um den Zug nicht zu verpassen. Und da hat es zum Glück eine Stempelmaschine, wo ich die beiden Karten abstempeln kann.
    Mein Hund und ich sprangen dann noch in letzter Sekunde in den Zug. Ich war aber die ganze Zeit sehr verunsichert, ob ich nicht doch ein völlig falsches Ticket gekauft habe. Ich zahlte für beide Tickets (zwei Halbe) ca. 8.- mehr als vor der Preiserhöhung. Wahrscheinlich war es schon das richtige. Aber warum so kopliziert? Und dann noch abstempeln!!
    Und ich frage mich wie das denn eine 80 jährige Person fertigbringen sollte wenn schon eine junge Person Probleme damit hat.

    Ob es das richtige Ticket war, weiss ich nicht, denn es kam kein Kontrolleur!
  • Erika Müller, Meilen
    Schlimmer als in Drittweltland
    Die S6 ist fast immer schmutzig, manchmal schlimmer als in einem Drittweltland: Unrat überall zwischen verstreuten Zeitungen, Fenster verschmiert, Polster verdreckt und teilweise stark abgeschossen.

    Solange es genügend Zeitungscontainer in jeder S-Bahn gab, so dass man auch im Stossverkehr an einer Box vorbei kam, war die Situation ein Stück besser. Jetzt muss man nach einem Container suchen und hat oft keine Chance ihn zu benützen wegen der vielen Leute.
  • Mirja Lüthi, Hägglingen
    Postpakete nach Finnland
    Ich wollte vor letzten Weihnachten 2 Pakete nach Finnland schicken. Ein Paket war über 2, das andere über 3 kg schwer. Ich hätte A.Post über Fr. 90.-- und B-Post über Fr. 60.-- zahlen müssen. Weil wir sowieso einmal im Monat nach Bad Säckingen fahren, habe ich die Pakete dort abgeschickt, für ca. Euro 20.--..
    Ich habe letztes Jahr 2 kleine Fotoalben mit B-Post nach Finnland und Deutschland abgeschickt. Beide sind bis jetzt noch nicht angekommen.
    Die örtlichen Mitarbeiter bei der Post sind freundlich und zuvorkommend, Und haben seit 20 Jahren keine Angst vor meinem jeweiligen Hund!
  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Manuela Ticò, Niederhasli
    pünktlichkeit der züge
    grüezi,
    seit ettlichen jahren kann ich wieder mit dem zug fahren. von den bisher 2 fahrten, Niederhasli - Oerlikon, war der zug gestern 5 min. verspätet und heute musste man in Oberglatt aussteigen und man könne in den bereitstehenden zug auf dem gleis nebenan einsteigen. soweit so gut, hätte es ein zug gehabt zum einsteigen!!! der zug der einfuhr war die S 9 und der fuhr in die falsche richtung. keine weitere durchsage oder information. man musste einfach auf die nächste S-Bahn warten.
    tolle bilanz, von 2 zugfahrten an 2 tagen, musste ich das erste mal pressieren und kam das zweite mal zuspät. danke auch!
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Markus Friedli, Wohlen bei Bern
    Verantwortungslose Gehälter
    Ich unterstütze die Argumente des K-Tipps punkto Öffentliche Dienste voll und ganz. Ich ärgere mich schon lange über die total phantastischen Löhne des oberen Kaders der früheren Regiebetriebe des Bundes. Ich finde diese Gehälter verantwortungslos.
    Ich frage mich auch, warum die Poststelle unserer Wohngemeinde Wohlen bei Bern geschlossen werden musste, und wenn ich in der Stadt eine Post besuche, finde ich eine Mischung zwischen Kiosk und Kramladen vor.
    Ich will aber nicht verschweigen, dass ich immer wieder auf sehr freundliche, kompetente und hilfsbereite Fachleute im Öffentlichen Dienst stosse. Ich erwähne ganz besonders die überaus dienstbereiten Leute unter der SBB-Nummer 0900 300 300!

  • Christine Lefor, Liestal
    Post zurück behalten
    Um meine Post für 23 Tage zurückzubehalten musste ich sfr. 24.- bezahlen.
    Trotzdem musste ich zusätzlich eine Freundin bitten, den Kasten regelmässig zu leeren, da längstens nicht mehr alles mit der Post versandt wird. Auf mein Reklamieren am Schalter über die hohe Gebühr bekam ich die lakonische Antwort ich solle mir doch jemanden suchen, der mir den Briefkasten regelmässig leert!
    Sehr kundenfreundlich!
    Auslandsbillette der SBB kosten 5.- mehr, wenn man sie am Schalter kauft. Das ist eine Diskriminierung von Menschen, die nicht so gut mit dem Computer umgehen können oder keinen besitzen. Es ist eine hinterlistige Preiserhöhung und wird als "Gebühr" bezeichnet!

  • François Küssenberger, Cham
    SBB-Schikane bei Mobiltickets
    Ich hatte zwei Tickets auf mein Mobiltelefon geladen - eins für mich und eins für den Mitarbeiter. Was wir nicht wussten, dass man sich bei der SBB ausweisen muss. Das klingt doch eher als Schikane. Wenn mein Mitarbeiter keinen Ausweis (ID) dabei gehabt hätte, wäre er faktisch ohne gültigen Fahrausweis gefahren, obwohl wir einen gültigen auf dem Mobiltelefon hatten. Unglaublich dieser Beamtenladen!
  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Richard Mosimann, Winterthur
    Service Public
    Service Public bedeutet „Dienst an der Allgemeinheit". Bereicherung und Profilierung von Privatpersonen sind hier fehl am Platz. Der Service Public deckt die nationale Grundversorgung ab und wird mit Steuergeldern unterstützt. Deshalb muss er sich auch nicht dauernd neu erfinden und ist von daher nicht dem Stress der Privatwirtschaft ausgesetzt. Das heisst im Gegenzug: anständige Löhne, sowohl unten als auch oben, die vor der Allgemeinheit vertretbar bzw. von dieser beeinflussbar sind. - Service Public ist die Visitenkarte des Staates, dieser gilt es entsprechend Sorge zu tragen.
  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Eichmann Franziska, Frauenfeld
    Arbeitsbeschaffung
    Die Post liefert ja einen schönen Gewinn an die Bundeskasse ab. Der Bund seinerseits sorgt dafür, dass die Post schöne Einnahmen generiert. Steueramt, Oberzolldirektion, Mehrwertsteuer, Werkbetriebe, AHV, etc. - alles kommt per A-Post, vorzugsweise am Samstag. So sind alle beschäftigt, die Kasse klingelt munter weiter und der Konsument und Steuerzahler kann sich die Nase doppelt plattdrücken...
  • Erika Müller, Meilen
    Pakete sind viel teuer!
    Mich ärgern vor allem die exessiven Paketpreise, besonders wenn es sich nicht um ein Kleinpaket handelt. Früher - vor vielleicht 15 Jahren, als es noch wesentlich billiger war - habe ich öfters Pakete versandt. Jetzt umgehe ich einem Versand wenn immer möglich und schenke lieber Gutscheine, als ein Paket auf die Post zu bringen. Viiiiiiiiiiel zu teuer!!
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Lucy Trachsel, Hombrechtikon
    NZZ am Sonntag S. 10 "überrumpelt" etc.
    1) "....da heute vieles online oder am Automaten erledigt werden kann. " Vergessen gehen jene Leute ohne Computer oder solche, die sich mit dessen Bedienung eher schwer tun. Ein am PC ungeübter Mensch wird Mühe haben und viel Zeit benötigen um z.B. online bei der Post die Zustellung vorübergehend zu sistieren. Selbst online ist es nicht gratis: Fr. 8 plus 5 für jeden weiteren Erwachsenen. Am Schalter (sofern es noch einen solchen gibt) bezahlt man Fr. 20 plus 5 für jeden weiteren Erwachsenen.Service public.....

    2) In der Schalterhalle des Zürcher HB sind von allen Schaltern meist nur drei besetzt. Ich wartete dort in einer langen Menschenschlange geschlagene 20 Minuten. Service public...

    Der oben erwähnte Artikel stellt die Befürworter als Ewiggestrige dar, die nur an einem gemütlichen Schwatz interessiert sind. Der Verfasser des Artikels macht es sich sehr einfach.
  • Lotti Keller, Eschenz
    Wer hat dem wird gegeben
    Alle Angestelten sollten mal für zwei Tage die Arbeit niederlegen. Vielleicht merken dann die Herren mit diesen krankhaft hohen Gehältern, wen sie schamlos ausnützen zur eigenen Bereicherung. Wir haben keine Kinderarbeit in der Schweiz, doch diese exorbitanten Loihne sind auch Ausbeutung.
  • Susanna Bodmer, Kaltbrunn
    Mir verschlug es die Sprache!
    Heute habe ich die Erfahrung bei der Post gemacht, dass eine Adressänderung 42 Franken kostete, was mir die Sprache verschlug! Das entbehrt jeglicher Vernunft und ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Zumal der Service lausig ist, dauert es doch volle 4 Arbeitstage (fast eine Woche!), bis die Postzustellung funktioniert. Das darf doch einfach nicht wahr sein! Zudem funktionierte das Computersystem nicht, sodass wieder auf die gute alte Weise das Formular von Hand ausgefüllt wurde. Alles insgesamt dauerte mindestens 1/2 Stunde.
    Warum besinnen sich Post und SBB nicht einfach wieder auf ihren eigentlichen Auftrag und bieten nicht noch weiss was für andere Dienstleistungen an wie z.B. Event-Ticketservice, Verkauf von Süsswaren und anderen Post- resp. SBB-fremden Artikeln etc. Ich fühle mich schlichtweg auf den Arm genommen, das ist die reinste Abzockerei!
    Vorschlag:
    Post: Auf alle nicht Post-spezifischen Angebote und Dienstleistungen verzichten, dafür den eigentlichen Auftrag erfüllen.
    Möglichkeit, auf der Postfiliale meines Dorfes direkt anzurufen und nicht über eine 0800 oder 0848 Nummer irgendwo im Nirwana zu landen, wo man mir meine Frage nicht beantworten kann. Serviceleistungen für sozial Benachteiligte / Behinderte nicht überteuert anbieten (Beispiel: Vollmachtserklärung)

    SBB: Auf alle nicht SBB-spezifischen Angebote und Dienstleistungen verzichten, dafür den eigentlichen Auftrag erfüllen.

    Möglichkeit, wieder im Zug Ticket zu lösen. Dies bedingt eine regelmässige Kontrolle durch Kondukteure /Kontrolleure. Dasselbe gilt für Entwerten von Tickets / Mehrfahrtenkarten etc.
    Das Angebot von Spezialtickets und Angeboten ist viel zu gross und zu kompliziert! Auch hier gilt: Weniger ist mehr!
    Vermehrte/regelmässige Sicherheitskontrollen - was nützt eine Kamera, wenn ich im Zug angepöbelt oder bedroht werde? Eine Kamera kann mir nicht helfen!
    Die Liste ist beliebig zu ergänzen!
    Zum Glück gibt es den K-Tipp und weitere kritische Zeitschriften. Ihnen gebührt grosser Dank!