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Ihre Meinungen

  • Bernie Bosshart, Basel
    Chefs von SBB und Post kassieren zu viel
    Chefs von Bundesbetrieben wie Post, SBB und weitere sollten nie mehr als ein Bundesrat verdienen dürfen. Betrachtet man noch deren Unfähigkeiten (z B Swisscom) mit den Auslandinvestitionen (z B in Italien, in Milliardenhöhe) welche wir hier zu bezahlen haben, dann ist dies völlig daneben. Immer höhere Billettpreise, Postgebühren, Spesen (PC-Konto), und schlechtere Zustellungen (Post; z B Abstimmungscouverts viel zu spät an Gemeinde ausliefern) zeigt wie sinnlos diese Privatisierung, Herauslösung, sich am entwickeln ist.
  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • Mirja Lüthi, Hägglingen
    Postpakete nach Finnland
    Ich wollte vor letzten Weihnachten 2 Pakete nach Finnland schicken. Ein Paket war über 2, das andere über 3 kg schwer. Ich hätte A.Post über Fr. 90.-- und B-Post über Fr. 60.-- zahlen müssen. Weil wir sowieso einmal im Monat nach Bad Säckingen fahren, habe ich die Pakete dort abgeschickt, für ca. Euro 20.--..
    Ich habe letztes Jahr 2 kleine Fotoalben mit B-Post nach Finnland und Deutschland abgeschickt. Beide sind bis jetzt noch nicht angekommen.
    Die örtlichen Mitarbeiter bei der Post sind freundlich und zuvorkommend, Und haben seit 20 Jahren keine Angst vor meinem jeweiligen Hund!
  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • Linda Kalbermatter, Winkel
    Preise unverschämt, analoger Spam und Sicherheitsrisiko
    Zur Post:
    Ich habe meine Wohnung gekündigt um während der Weltreise meines Bruders auf seine Katze und die Wohnung aufzupassen, da wir so beide Kosten sparen konnten und ich sowieso eine neue Wohnung suchen wollte. Ein vorübergehender Nachsendungsauftrag der Post für 3 Monate hätte mich 74.- CHF gekostet! Weil mir das viel zu viel war für die paar Briefe die ich erhalte habe ich ihn nur für 1 Monat gemacht. Ich Idiot hätte einfach sagen sollen, dass ich nur umziehe und den Nachsendeauftrag für 12 Monate machen sollen, dies hätte mich nur 42.- CHF oder im Webshop 30.- gekostet. Nach denn 3 Monaten hätte ich dasselbe nochmals getan und somit für 15 Monate 84.- oder im Webshop 60.- (Diskriminierung für ärmere und ältere Leute ohne Internetzugang) bezahlt anstatt für 3(!) Monate 74.-!!! Also entweder 24.- pro Monat oder 2.5.- pro Monat. Die Abstimmungsunterlagen habe ich dann genau nicht mehr erhalten und musste sie bei der Gemeinde abholen.

    Die Story mit den "Stopp! Bitte keine Werbung" - Klebern ist auch absolut unprofessionell für eine Institution von solcher Wichtigkeit. Die Pöstler sollen die Bewohner überreden die Kleber abzunehmen und Werbung für unadressierte Werbung machen, damit die Post mehr Gewinn erzielen kann. Beim Service Public geht es aber um den Nutzen für die Menschen und nicht um unnötige Werbung (analoger Spam!) die automatisch auf dem Altpapierstapel landet ist definitiv kein Nutzen. Im Gegenteil für das Papier braucht es Ressourcen, es ist also ökologischer Unsinn und eine Belästigung und Ärger, wenn man Papier, welches man nie wollte, mit Kraft (was vor allem alten Leuten fehlt) und Zeit für die Altpapiersammlung aufbringen muss.
    Ach ja, auf den Abholungseinladungszetteln der Post stehen keine Öffnungszeiten mehr! Stattdessen soll man diese essentiellen Infos um seine Post abzuholen im Web recherchieren. Meine Grossmutter muss also auf gut Glück zur Post gehen und hoffen, dass sie gerade offen haben.

    Und die SBB ist auch nicht gerade toll. Für Billette zwischen zwei Kantonen muss man trotz Zonen-Abo für die halbe Strecke oder mehr doppelt zahlen. Die Verstauungsablageflächen in den neuen Zügen reichen max. für eine Jacke oder eine Zeitung, aber eine Kondukteurin wettert in einem überfüllten Zug mit Ski- und Snowboardfahrern, dass die Sportgeräte unter den Sitzen am Boden zu einer gefährlichen Stolperfalle werden könnten, dass die Skis und Snowboards welche in den winzigen Ablageflächen oberhalb der Sitze nun wirklich absolut keinen Platz haben und dass es ja wohl definitiv gefährlicher ist, wenn einem geschliffene schwere Skikanten auf mehrere Köpfe fallen, als wenn jemand stolpert, wollte die SBB-Mitarbeitern nicht einsehen.
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Oster Max, Bönigen
    Milliardenschwere Anbieter profitieren
    .. Interressant ist in diesem Zusammenhang dass milliardenschwere Anbieter wie Google, Skype und Andere die Infrastruktur der Swisscom, die ja teilweise im Eigentum des Bundes ist, ohne Entgelt benutzen können…

    Offensichtlich ist es einfacher auf Kosten der Allgemeinheit den Service public abzubauen, als dort das Geld zu holen wo es auf Grund der vom Volk bezahlten Infrastruktur von den Monopolisten im Kommunikationsbereich gescheffelt wird.
  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • Mary-Anne Bufton, Schönenbuch
    Poststelle zu - dafür neue Gebühren!
    Letzte Woche erhielt meine Verwandte ein Schreiben von der Post, dass in Zukunft eine hinterlegte Vollmacht gebührenpflichtig werde. Als ich die Post kontaktierte, um diesen Missstand aufzuklären, wurde ich zuerst in eine 15 minütige Warteschlaufe geschickt: Stategie der Post, um Anrufer abzuschrecken.
    Nach dieser leidigen Warterei wurde mir mitgeteilt, die Vollmacht erübrige sich, wenn man denselben Familiennamen habe. Am Postschalter wurde diese Aussage handkehrum relativiert - nur wer am selben Wohnort wohne und denselben Name habe. Dann wurde eine lapidare Begründung eines fiktiven logistischen Aufwandes als Verteidigungsmechanismus ins Feld geführt. Bis anhin war diese Vollmacht an der örtlichen Poststelle in einer Kartei hinterlegt (Ausfüllen der Karte, eine Fotokopie, Unterschrift, Ablage in den Karteikasten. Einmaliger Zeitaufwand: 10 Minuten). Als unsere Dorfpost noch bestand, kannte die Postbeamtin sogar noch jeden Kunden! Diese Poststelle wurde aber aufgehoben und auf die nächste Poststelle im Nachbardorf verlegt. Als jene Poststelle ein Jahr später ebenfalls geschlossen wurde - entschlossen sich die vorsitzenden Herren und Damen dieser Hybris aus Privat- und Verwaltungsrecht Namens POST eine weitere Gebühr einzutreiben. Hunderttausende von gebrechlichen und älteren Menschen, die ihre alltäglichen Geschäfte ihren Kindern aus gesundheitlichen Gründen übertragen mussten, werden nun zur Kasse gebeten! Poststelle zu - neue Gebührenerhebung - so lautet die Strategie, damit der Zweitwohnsitze der Verwaltungsräte und Manager dieser Hybris finanziert werden kann. Eine Jahresgebühr von 24 Franken scheint ja nicht viel zu sein, wenn wir aber alle Gebühren einmal addieren und mit der Bevölkerung multiplizieren, welche auf diese Dienstleistung angewiesen ist, spülen diese Beträge eine jährliche Summe von mindestens 240'000 bis 2 Mio Franken ein und dies bis zum Lebensende des Nutznießers: für einen einmaligen logistischen Aufwand von 10 Minuten, das ist doch ungeheuerlich! Das darf doch nicht wahr sein. Hier muss endlich und sofort ein Riegel geschoben werden. Die Franzosen fackelten im Jahre 1789 nicht lange mit ausbeuterischen Machthabern - die Monopolisten jener Zeit - herum. Sie kürzten jene um Haupteslänge. Nun, diese Methodik ist nicht mehr zeitgemäss, aber wie lange lassen wir uns von diesen modernen Gesslern, diesen Vögten des Neoliberalismus, noch ausbeuten? Wann endlich steht das Schweizervolk auf! Wo ist der Wilhelm Tell unserer Tage, der für Recht einsteht, der die Monopolisten aus ihrer Autonomie holt, sie unter das Gesetz und den Souverän des Volkes stellt? Lasst uns nicht weiter Sand in die Augen streuen lassen.
  • Bollhalder, Reichenbach im Kandertal
    Postgeheimnis in Agenturen
    Guten Tag Herr Salvisberg

    Ich habe gestern Abend die Arena auf SRF1 mitverfolgt. Sie haben sich geäussert, dass in den Postagenturen das Postgeheimnis nicht gewährleistet sei. Ich möchte dies gerne widerlegen. Sämtliche Mitarbeitende von Agenturen unterzeichnen eine Vereinbarung, dass sie sich ans Postgeheimnis halten werden. Zudem stellt die Post die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, um dies gewährleisten zu können. Ich glaube kaum, dass die Kundenzufriedenheit so hoch wäre, wenn die Einhaltung des Postgeheimnisses effektiv ein Problem wäre.

    Freundliche Grüsse
    M. Bollhalder
  • Szakáts Beatrix, Fehraltorf
    Skandalös
    Ein neues Postfach mieten kostet am Schalter Fr. 12.— / über Internet gratis
    Ferienpost zurückhalten 2 Wochen am Schalter 20.-- / über Internet Fr. 8.—
    Nachsendung nach Ferien am Schalter Fr. 22.-- / über Internet Fr. 10.—
    Nachsendung im Ausland am Schalter Fr. 42.-- / über Internet Fr. 30.—
    Und so geht es munter weiter.
    Das wir eine 2-Klassen Gesellschaft (Arme – Reiche) sind wissen wir bereits, aber dass wir von Bundesbetrieben so behandelt werden, finde ich unverschämt und skandalös. Jede Person, die keinen PC hat, wird als Mensch zweiter Klasse behandelt! Sie manipulieren die Bürger und erlauben sich, uns in eine Schablone pressen zu können wie es ihnen passt und uns nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Und dank der „Technik“ können wir uns nicht dagegen wehren. Ich warte nur noch bis wir wie Tiere einen Chip verpasst kriegen, damit wir kontrollierbar sind. Unter dem Motto: wir sind dann besser auffindbar!
  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Evelyne H. Bur, Thun
    Kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert!
    Ich finde die Initiative für mehr "Service Public" sehr gut. Meine Unterschrift steht. Natürlich hat die Bahn immer wieder hohe Investitionen zu finanzieren, Dass wir dabei mithelfen, ist OK. Aber die Gewinne und überhöhte Managerlöhne gehören nicht in diese Sparte. Für mich sollen Post und Bahn kostendeckend arbeiten können, aber keineswegs gewinnorientiert!
  • Joel Müller, Richterswil
    SBB Kundenservice telefonisch
    Wenn ich eine Beratung bei der SBB möchte zu einem Ticket, muss ich eine kostenpflichtige 0900er-Nummer wählen. Heutzutage bietet praktisch jedes Reisebüro eine Beratungsnummer zum Festnetztarif. Das ist eine absolute Schweinerei. Dies habe ich der SBB heute Morgen auch schriftlich mitgeteilt.
  • Beat, Interlaken
    Wiederspruch SBB
    Die Preise der SBB sind ein Widerspruch. Es sind immer mehr Autos auf den Strassen und die SBB macht nur ihre Kunden wütend. Es muss umgekehrt sein, die Leute sollten gerne Zug fahren. Meiner Meinung nachsollten einige Reformen bei der SBB vorgenommen werden.
  • Hansheiri Brunner, Verscio
    SBB-Chefs an die Front!
    Die neuste Dummheit fehlt noch: dass man in stark besetzten Zügen für auf Sitzen abgestelltes Gepäck ein halbes Billett lösen soll! Wie geht das, wenn die Kondukteure in den Zügen keine Billette mehr verkaufen dürfen? Soll man schon in Locarno oder Bellinzona am Automaten ein Gepäckbillett kaufen, obwohl die Züge auf der Gotthardstrecke meist nur ab Arth-Goldau und meist nur in den vordersten Wagen voll besetzt sind? Und warum setzen wir das Gepäck auf die Sitze? Weil es zu wenig Abstellplatz für Gepäck, vor allem grosses und schweres, gibt, die Gepäckträger über den Sitzen für kleinere und ältere Personen schwierig zu benützen sind und bei Regen und im Winter die Böden zu schmutzig sind. Die SBB sollten ihre oberen und mittleren Kader systematisch einen Monat pro Jahr, verteilt auf alle Tageszeiten, alle Bahnstrecken und Zugtypen abfahren lassen, damit sie die Realität ihrer Kunden kennenlernen.
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Zu spät und fährt ab?!
    Heute morgen in Stadelhofen ist etwas passiert, das ich für nicht möglich hielt. Der Zug kommt ganze 5 Min zu spät öffnet die Türen, lässt die Leute raus und schliesst die Türen. Die Leute, die einsteingen wollten, können nicht einsteigen und der Zug fährt ab.

    Ich durfte 15 Minuten warten, um den nächsten Zug nehmen zu können, welcher in Wetzikon ganze 15 Minuten nicht abfuhr, weil es eine Störung hatte.

    Liebe SBB wenn ihr eure arbeit so schlecht macht und die Preise erhöht, werde ich demnächst auf die Strasse gehen und demonstrieren!

    Mit freundlichen Grüssen, von einem wütenden und von den SBB abhängigen Kunden.
  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • Meinrad Lienert, Zürich
    SBB: Immer mehr Werbeeinnahmen, immer weniger Transparenz
    Die SBB pflastert unsere Bahnhöfe voll mit Werbung. Selbst vor historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, macht sie nicht halt. Vordergründig heisst es, dass sie auf Zusatzeinnahmen angewiesen ist, doch macht die Werbung nur einen verschwindend kleinen Teil der Einnahmen aus, prägt aber das Erscheinungsbild wesentlich mit und entzieht der Oeffentlichkeit den Zugang zum öffentlichen Raum. Und wer bezahlt am Schluss für all die Werbung? Die Konsumenten. Wer verdient am meisten daran? Die Plakatgesellschaften. Im Fall der SBB ist es die APG mit ihren zahlreichen Schwestergesellschaften. Und wem gehört die APG? Der Affichage? Und wem gehört die Affichage? Zu 30% JCDecaux, dem weltgrössten Aussenwerber, zu weiteren 25% einer belgischen Investmentgesellschaft.

    Dasselbe gilt für die Telekom-Branche. 2011 hat jeder Schweizer Haushalt 58 Franken für Telekom-Werbung ausgegeben, nur damit die drei dominierenden Firmen einander gegenseitig Kunden abluchsen können. Swisscom und Sunrise sind in den Top-10 jener Unternehmen, die letztes Jahr am meisten Geld für Werbung ausgegeben haben, Orange dürfte nicht weit davon entfernt sein.

    Gerne würde ich es sehen, wenn sich K-Tipp mit den Werbeausgaben beschäftigen und aufzeigen würde, wie viel Geld KonsumentInnen ungefragt in Werbung stecken müssen.

  • Odile, Pinuccia
    'Schwarzfahren'
    Ich musste kürzlich einen horrenden Betrag begleichen, weil ich beim sogenannten 'Schwarzfahren' erwischt wurde. Der Automat am Bahnhof Liestal war defekt. Da ich unbedingt zu einer gewissen Zeit in Luzern sein musste, stieg ich halt ohne Ticket in den Zug, weil der Zug sonst ohne mich abgefahren wäre. Nach einem Schreiben, erliess mir die SBB Fr. 20.--. Der Zusatzbetrag belief sich auf Fr.60.-
    Eine Sauerei und Abzockerei, wenn man beweisen kann, dass der Automat defekt war.
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf