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Ihre Meinungen

  • Can Cinar, Frauenfeld
    Öffnungszeiten Schalter
    Die Leistungen der SBB werden immer mehr zurück geschraubt. Heute musste ich ein Abo lösen und bin um 6:30 zum Bahnhof in Frauenfeld gegangen. Doch um diese Uhrzeit hat die SBB die Schalter noch zu, denn wer arbeitet, muss ja kein Abo kaufen, wieso denn auch? Da ich abhängig bin von diesem Abo, weil ich jeden Tag hin und her muss und es keinen anderen Anbieter hat, auf den ich zurückgreifen kann, ausser der SBB, wartete ich eben 20 Minuten und kam somit 30 Minuten zu spät zur Arbeit.

    Ich frage mich, wie die SBB die erhöhten Preise rechtfertigt, wenn sie an jeder Ecke am Service runterschraubt.


    Ein wütender SBB-abhäniger Kunde!
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Remo, Summaprada / Domleschg
    Poststellen werden zu Gemischwarenläden
    Immer mehr Denner, Volg und Co. werden zu kastrierten Poststellen.

    Beim Denner Rhäzüns steht oben dran "Post", aber man kann nicht einmal Geld einzahlen:

    http://domleschger-zeitung.ch/post-cazis-wetten-dass/

    Und gleichzeite werden immer mehr Poststellen zu Süßwaren- und Gemischtwaren-Ramschläden.

    Die Abstimmung ist darüberhinaus nicht bloß eine Abstimmung über die Abzockerlöhne der Kaderleute dieser dem Volk gehörenden Staatsunternehmen.

    Es geht auch darum, ob immer mehr Poststellen schließen sollen, ob Züge immer dreckiger und unpünktlicher werden sollen und bald deutsche oder französiche Zustände bei den Schweizer Bahnen herrschen.
  • Lüthi Isabella, Umiken
    Nicht zufrieden mit dem Service der Post
    Ich bin nicht mehr zufrieden mit dem Service der Post. Wenn man eine Postsendung nicht wie erwartet erhält, kann man nicht mehr die lokale Post anrufen und die Sachlage besprechen, sondern irgend eine zentrale Poststelle, von der man keine Telefonnummer hat, und die, weil sie keinen Bezug hat zur Gemeinde, mehr Schwierigkeiten hat, das Problem zu lösen. Dann sind die Pöstler oft nicht mehr richtig ausgebildet, was zur Folge hat, dass sie weniger zuverlässig sind.

    Ich sehe auch nicht ein, warum ich auf der Poststelle einen Coupon lösen muss. Das ist nicht umweltverträglich. Es wird unnötig Strom und Papier verbraucht. Dasselbe gilt für die unzähligen Monitore, inkl Fersehgeräte. Warum wird immer an die Verbraucher appelliert, sich umweltbewusst zu verhalten und die Wirtschaft futiert sich darum? Weitere Beispiele: HB Zürich - Riesenleinwand mit Werbung - braucht sehr viel Strom und heizt zusätzlich die Luft im Sommer, ebenso wie all die andere Bildschirm-Werbung am HB.
  • Eichmann Franziska, Frauenfeld
    Arbeitsbeschaffung
    Die Post liefert ja einen schönen Gewinn an die Bundeskasse ab. Der Bund seinerseits sorgt dafür, dass die Post schöne Einnahmen generiert. Steueramt, Oberzolldirektion, Mehrwertsteuer, Werkbetriebe, AHV, etc. - alles kommt per A-Post, vorzugsweise am Samstag. So sind alle beschäftigt, die Kasse klingelt munter weiter und der Konsument und Steuerzahler kann sich die Nase doppelt plattdrücken...
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Markus Schmid, Berlingen
    Das funtioniert nie
    Das Ziel der Initiative in Ehren, aber wie bitte soll sich mit diesem Text in der Verfassung etwas zum Guten ändern? Ich sehe nicht, dass durch diese Initiative mein GA billiger wird. Der Text ist einfach gefährlich schlampig formuliert.
  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Post umleiten?
    Meine Schwester ist ausgezogen, wechselt ihre Adresse gegen Entgelt... aber nicht ihre Post, sondern meine geht in die neue Wohnung. Ihre Post erhalte ich, macht ja so viel Sinn! Kundenservice angerufen, Problem geschildert. Danach kam meine Post und ihre in die alte Wohnung und in die neue Wohnung geht gar keine Post. Ok noch mal anrufen... Nun wird die Post "geteilt", die eine Hälfte der Post meiner Schwester landet in der alten, die andere in der neuen Wohnung...

    Also ehrlich, was geht da eigentlich ab?
  • Renato Camenzind, Pfaffnau
    Zerstörte Paketsendung
    Nach drei Monaten reisen sendeten wir ein Paket von Venezuela nach Hause, mit diversen Andenken. Unsere Reise ging noch 3 Monate weiter mit erleichtertem Gepäck. Als wir dann zuhause ankammen und wir unsere heimgeschickten Andenken anschauen wollten, traf uns der Schlag. Denn viele Andenken waren zerstört. Wie zum Beispiel ein Tucan aus Holz war zerlöchert, ein geflechteter Pfannenuntersatz war zerschnitten, eine Tasse war zerbrochen, Kartenmaterial war zerdrückt...
    Trotz gutem Einpacken mit Zeitung und Karton hats nicht gebracht, da die Flughafen-Post in Zürich alles auspackte, irgendetwas suchte, zerstörte und wieder hineindrückte, ohne Sorgfalt.
    Bei der Reklamation auf der Poststelle teilten sie uns nur mit, dass wir uns zu spät meldeten, die Frist sei 2 Tage nach Zustellung! Nach langem Erklären, dass wir dann nicht da waren, wiederholte die Post die Frist. Auch nach vielen Telefonanrufen mit diverse Stellen der Post, fühlte sich niemand verantwortlich. Irgendwo fehlt doch die Kontrolle der Mitarbeiter. Eine Reklamation müsste doch ernst genommen werden und geprüft werden?
  • Reto Burgener, Winterthur
    auf Kosten der Steuerzahler
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich verstehe den Grundgedanken der Initiative und bin sehr dafür, dass der Service Public in unserem Land verteidigt wird. Die Art und Weise der Umsetzung begreife ich aber ehrlich gesagt nicht.
    SBB und der öffentliche Verkehr allgemein sind ja stark defizitär. Hier wird der Service Public Jahr für Jahr vom Bund finanziert. Bedeutet nichts anderes als durch uns Steuerzahler.
    Swisscom oder die Post erarbeiten Gewinne, von denen sie jährlich einen grossen Teil an den Bund abliefern. Somit auch direkt die SBB mitfinanzieren. Der Service Public wird von Swisscom und der Post voll eingehalten und durch die Gewinne selber finanziert. Somit werden auch Verluste von Postauto durch die Post selber getragen. Der Service Public ist bei Swisscom und bei der Post ebenfalls ein Verlustgeschäft. Als Steuerzahler bin ich aber glücklich, wenn die beiden Betriebe ihren Service Public durch eigene Gewinne selber finanzieren. Grosse Versandhäuser oder Versicherungen und Banken finanzieren somit uns so den Service Public bei den gewinnorientierten Betrieben.
    Wenn ich Ihre Initiative richtig verstehe, dann sollen künftig Preise so gestaltet werden dass kein Gewinn herausschaut. Also telefonieren Banken und Versicherungen künftig viel billiger. Der Bürger wird sicher genau so viel bezahlen, wenn nicht sogar mehr. Wie man auch bei der SBB sieht, fehlt dann der Swisscom und der Post auch der Anreiz überhaupt lukrativ zu arbeiten. Erreicht man die Null nicht, halb so schlimm. Der Bund (Steuerzahler) bezahlt ja alles. Dies verdeutlich auch der neue Hauptsitz der SBB in Bern. Da er nicht aus eigenem Gewinn finanziert wurde sondern von uns Steuerzahlern, ist er viel zu protzig und teuer gebaut worden. Ein gewinnorientiertes Unternehmen würde nie das Geld so zum Fenster hinaus werfen, welches eigentlich in den Kassen gar nicht vorhanden ist.
  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • Max Heiniger, Brügg
    Poltertipolter
    Läck, das Gejammer hier ist ja nicht auszuhalten. Der annähernd totalen Unzufriedenheit ein Zückerlein geben, bis dieses wieder "weggelutscht" ist. Wann beginnen wir die wirklichen Probleme zu lösen, anstatt Lutschtableten zu verteilen?
  • Hans-Peter Kunz, Worb
    Krämerläden statt A-Leistung
    Der Brief muss am 13. Januar 2012 in Ersigen ankommen. Die Empfängerin kennt meine Zuverlässigkeit und schaut sofort auf den Stempel, als sie das Schreiben am 17. 1. erhält. Es wurde am 12. 1. in Worb rechtzeitig abgestempelt. Wir sind enttäuscht, denn es ist innert kurzer Zeit der zweite Fall. Damals fand der am 13. 12. 2011 abgestempelte Brief Rüschegg erst am 16. 12. Kassiert die Post den A-Tarif und erbringt die B-Leistung? Sie verdient offenbar an den Krämerladen in den Schalterräumen und am Bankgeschäft mehr. Statt der zuverlässigen Erledigung des Kerngeschäftes betreibt sie noch Ticket-Vorverkauf. Und am Postschalter wird gefragt, ob man schon eine Autobahnvignette habe. Eine Folge davon: Der Postangestellte am Schalter muss all diese Bereiche auch noch kennen lernen. Dafür verlieren Papeterien und Mobile-Shops ihre Existenzberechtigung.
  • Mosimann, Winterthur
    Millionensaläre für die Chefs
    Gemessen an dem, was uns diese Bundesräte so alles einbrocken (Atomausstieg, Einwanderung, Krankenkassen-Unwesen, Salärpolitik in den Bundesbetrieben etc.) habe ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich die Chefs von Bundesbetrieben mit dem doppelten bedienen. Ich gehe allderdings von einem BR-Gehalt von maximal Fr. 130'000 / Jahr aus.
  • Michèle P., Uznach
    Postfinance
    Vor einigen Monaten wollte ich am Schalter der Postfiliale ein normales Postfinance-Privat-Konto eröffnen.
    Ich wurde für die gesamte Schalterhalle hörbar und in folgender Reihenfolge nach Name, Adresse, Geburtstagsdatum, Beruf, Arbeitgeber und Höhe des Einkommens gefragt.
    Bei letzterem Punkt habe ich mich geweigert weiter Auskunft zu geben.
    Eine Kontoeröffnung wurde mir daraufhin verweigert.
    Begründung:
    Postfinance brauche alle diese Angaben von mir.
    WOZU sie so viele sensible Daten von mir brauchen, um ein einfaches Lohn-Konto zu eröffnen,
    darüber habe ich keine Antwort erhalten.

    Für mich ist es klar.
    Die wollen an meinen Daten verdienen.
    Ich werde verpflichtet, diese bei der Postfinance abzugeben, ansonsten wird mir ihre Dienstleistung schlicht verweigert.
    Erpressung.
    Natürlich bin ich nicht darauf eingegangen.
    Und habe mein Konto bei einem anderen Finanzinstitut eröffnet.
    Ohne dass ich mich dafür "ausziehen" musste.

    Danke für diese Initiative.
    Wurde wirklich Zeit.
  • Urs Heinz Aerni, Zürich
    Es braucht mehr Gas
    Die großen Drei: Swisscom, SBB und die Post verlieren die Bodenhaftung, den Draht zum Normalverbraucher und Ihre Kernaufgabe mit Nachhaltigkeit auf ihrem Radar.

    Sie gebahren sich immer mehr als Konzerne mit Globalisierungsgelüsten mit Maximalrendite innerhalb der Zeit, in der ein CEO die Schlüssel seinem nächsten übergibt.

    Und ausgerechnet in der heutigen Kommunikations-Hochkultur schweigen die meisten Kundinnen und Kunden oder machen die Faust im Sack. Liebe MitverbraucherInnen: Schickt E-Mails, schreibt Briefe, meldet Missstände und Verschlechterungen von Preis und Service an Medien, an Politikern, an örtlichen Behörden.

    Und, unterschreibt die Volksinitiative "Pro Service public".

    Freundliche Grüße
    Urs Heinz Aerni
    www.ursheinzaerni.ch
  • Wil Vonier, Oberrieden
    Der Service Public: immer schlechter!
    Der Service der POST hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert
    a) die Pakete werden nicht mehr bis an die Haustuere geliefert
    b) die Briefpost wird unregelmaessig angeliefert
    c) die Poststellen werden abgebaut
    d) die vorhandenen Poststellen beschaeftigen sich mehr mit Zusatzverkaeufen und
    verringerten Oeffnungszeiten

    SBB
    a) die Püenklichkeit ist gut
    b) die Sauberkeit -Abfall/Dosen/Buechsen etc. eine Sauerei
    c) dieUeberwachung/Sicherheit zu schwach
    d) das alleine im Abteil sitzen nach 2200 gefaehrlich


  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Lotti Keller, Eschenz
    Wer hat dem wird gegeben
    Alle Angestelten sollten mal für zwei Tage die Arbeit niederlegen. Vielleicht merken dann die Herren mit diesen krankhaft hohen Gehältern, wen sie schamlos ausnützen zur eigenen Bereicherung. Wir haben keine Kinderarbeit in der Schweiz, doch diese exorbitanten Loihne sind auch Ausbeutung.
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.