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Ihre Meinungen

  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Silvio Thalmann, Zürich
    SBB / Medien: Neues Lichtkonzept für den Hauptbahnhof / Geisterzug fährt in Zürich ein
    Die SBB Chefetage zerstört Schritt um Schritt das gute Image und das historische Erbe unserer Bahn. Mit abgehobenen Manager-Marketingideen, Andreas Meyers Auftritt flankiert von zwei McKinsey-Beratern (hatte er keinen Mut, selbst hinzustehen?) welche wenig überraschend nur Stellenabbau als Sparmassnehme finden konnten, mit verschwendeten 61 Mio. Franken für einen SwissPass, den niemand brauchte (Achtung: Kleingedrucktes – Kündigungstermin nicht verpassen!), usw. Dasselbe Spiel und Debakel wie bei der DB macht man bei den SBB nach – nun sehr gut dargestellt mit einer deutschen Güterzugs-Dampflok als Hologramm in der Bahnhofshalle Zürich … Anstatt Geld für ein nicht-historisches, un-schweizerisches Hologramm zu verschwenden, würden die SBB besser ihr eigenes (es gibt ausreichend schöne schweizerische Dampfloks!), echtes historische Erbe pflegen. Stattdessen reissen sie Gleise und Anschluss-Weichen heraus, womit unter anderem den Museumsbahnen das Leben schwer gemacht wird, die das rollende Schweizer Kulturgut mit viel Engagement und Freiwilligenarbeit bewahren. Dabei profitiert die SBB von diesen Museumsbahnen.
    Das Verhalten der SBB-Leitung wird immer peinlicher für diesen einst grossartigen Betrieb. Zeichnet sich das nächste Grounding ab?
    Die SBB gehört uns, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, und nicht einem Herrn Meyer, der über eine Million Jahresgehalt bezieht.
    Da bleibt nur noch eins: Pro Service Public Initiative JA!
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Franziska Schlienger, Zürich
    SBB Misere
    Abgesehen von den zu hohen Preisen hat die SBB in letzter Zeit eine Kundenpolitik, die zu denken gibt. Angefangen damit, dass man nicht mehr im Zug lösen kann. Wie ich höre, gibt es das sonst in keinem Land. Dies wäre jedoch noch knapp hinzunehmen, wenn es möglich wäre, eine korrekte Fahrkarte innert nützlicher Frist am Automaten zu lösen. Denn am Schalter kann man es - zumindest am Zürcher Hauptbahnhof - sowieso vergessen: dort steht man u.U. bis zu einer halben Stunde an.

    Doch zurück zu den Billetautomaten. Will man von Zürich nach Aarau reisen, steht man vor der Wahl: "via Mellingen Heitersberg" oder "via Baden". Für Bündner und Welsche ist nun Mellingen oder gar der Heitersberg kaum ein Begriff, handelt es sich ja nicht mal um Haltestellen auf der Strecke. Will man sicherheitshalber die teurere Variante nehmen, wird es kompliziert, denn die Preise erschliessen sich am Automaten erst kurz vor dem Abschluss des Kaufes. Zudem bin ich unterdessen nicht mal sicher, ob es für die falsche Strecke - auch wenn es die teurere ist - nicht eventuell auch eine Busse gibt.

    Ich entscheide mich also aufs Geratewohl für einen Reiseweg, und schon kommt das nächste Problem: Es gibt nur "Einzelbillet" oder "Tageskarte". Das Retourbillet gibt es nicht mehr. OK, damit soll vielleicht der Gültigkeits-Zeitrahmen transparenter sein. Ist er aber nicht, denn an keiner Stelle gibt der Automat darüber Auskunft, dass das Einzelbillet lediglich 2 Stunden (manchmal auch nur 1 Stunde) gültig ist, resp. ob die Tageskarte 24 Stunden oder bis Mitternacht gültig ist. (Das sieht man dann 20 Franken später auf dem Billet.) Und kommt man während der Bedienung des Automaten über all das ins Grübeln, dann hat sich dieser (der Automat) bereits wieder ausgeklinkt und man kann das ganze Prozedere von vorne anfangen. Und 20 Minuten später ist der Zug, den man erreichen wollte auch bereits abgefahren, doch man hat nun sage und schreibe ein Billet aus dem Automaten rausgekriegt! Dieses macht nun aber schon wieder Kopfweh, denn da steht gar nichts von Aarau sondern nur jede Menge Zonennummern. OK, als Besitzerin eines ZVV-Abos ist mir die Zonenlogik nicht total fremd, ich werte es als positiv, dass die Netze sich überkantonal zusammengeschlossen haben und ich somit auch am ZVV-Automaten lösen kann (wenn derjenige der SBB grad von einer Schlange überforderter Kunden belagert ist).

    So getan in Dietikon mit dem Ziel Spreitenbach Dorf. Da mir die Tragweite einer solchen Reise bewusst ist, natürlich nicht ohne vorgängige umfassende Internet-Recherche über die Verbundnetze. Auf der Seite der SBB über die Verbundnetze fand ich lediglich die beruhigende Aussage, dass die genügende Anzahl Zonen relevant sei. Dietikon liegt noch in meinem ZVV-Abobereich, Spreitenbach bedeutet also "plus 1-2 Zonen", und das obschon Spreitenbach im Aargau liegt. Ist doch super! Wie ich nachträglich erfahre, ist das im Falle von Spreitenbach Dorf tatsächlich absolut korrekt. Wie ich aber ebenfalls nachträglich, nämlich auf dem Rückweg im Rahmen einer Kontrolle mit ungebremster Charmoffensive zweier Guantanamo-Wächterinnen mit bewaffneter Security im Schlepptau, erfahre, ist es im Falle von Killwangen-Spreitenbach hingegen nicht korrekt, obschon mein Billet die gewünschte Anzahl Zonen abdeckt. Der Grund: Killwangen-Spreitenbach liege im Aargau. Mein Einwand, auch Spreitenbach-Dorf liege im Aargau (so viel Geografie habe ich intus), wird abgetan damit, dass Killwangen-Spreitenbach eben im Aargau liege. Soviel zur Intelligenzoffensive.

    Die Szene erinnerte im Ablauf sowie in Tonfall und Mimik des Personals an eine Verhaftung. Erst nach mehrmaligem Nachfragen, wofür die Damen denn unsere Adressen brauchten, wurden wir darüber aufgeklärt, dass uns eine Busse ins Haus flattern würde, in meinem Fall über Franken 100, da ich nicht bereit war, meine Adresse bekannt zu geben, bevor ich wusste, wofür. Also zusätzlich zu den 75 Franken noch 25 Franken fürs Adresse suchen, was sich Madame hätte sparen können, hätte sie meinem Freund zugehört, der sagte, wir wohnen an der gleichen Adresse. Wir sollen uns an die Reklamationsstelle wenden, hiess es, und weg waren sie, um ja keinen Bahnverbrecher zu verpassen. Um meinen Bericht nun mit etwas Positivem zu beenden: Ich wandte mich natürlich umgehend an die Reklamationsstelle und erreichte eine Reduktion meiner Busse um 25 Franken.

    Meine Forderungen an die SBB:
    - Kontrolltrupps zu Fahrkartenverkäufern umschulen, sodass man wie alle Welt wieder im Zug lösen kann
    - Personal auf Themen wie Kundenfreundlichkeit u.ä. sensibilisieren
    - Keine oder nur symbolische Bussen für Reisende mit falschem Billett (Bussen nur für Schwarzfahrer)
    - Wenn Zonensystem, dann konsequentes Zonensystem
    - Automaten von Grund auf neu programmieren (Streckenwahl entschlacken / Gültigkeitsrahmen und Preis von Anfang an sichtbar etc.)
    - (nicht in meinem Bericht erwähnt): Billete, die nach der regulären Abfahrtszeit, jedoch vor der verspäteten Abfahrt eines Zuges gelöst werden, sollen gelten. Desgleichen sollen alle weiteren Spitzfindigkeiten zum Generieren von Bussen abgeschafft werden.

    Ansonsten werde ich wohl nicht die einzige sein, die über kurz oder lang wieder aufs Auto umsteigt.
  • Fischer Pascal, Uster
    Post verkauft auf agressive Weise M-Budget Natelabos
    Liebe Initianten

    ein weiteres Beispiel, warum Ihre Initiative bitter notwendig ist:

    Ich durfte heute auf der Poststelle in Uster beobachten, wie eine offizielle Postmitarbeiterin einem ca. 80 Jährigen Rentner auf aggressive Weise versuchte ein Abonnement zu verkaufen. Normalerweise geschieht dies ja beiläufig am Schalter ("Möchten Sie nicht noch..."), dieses Mal passte jedoch die Dame die Kunden direkt am Eingang ab. Sie versuchte im das jährliche neue Handy oder die inbegriffenen Megabytes schmackhaft zu machen. Erklärte ihm, sein Handy sei völlig veraltet und mit dem neuen Handy könne er viel mehr anfangen. Sie nahm ihm sogar das Handy aus der Hand und drückte ihm stattdessen eine Broschüre von Migros Budget-Abos in dieselbe.

    Ich finde es grundsätzlich bedenklich, auf der Post mit Versicherungen, Natelabos und Internetabos belästigt zu werden, zudem es sich um keine Produkte der Post selbst handelt. Was mich aber zusätzlich nachdenklich stimmt ist, dass sich die Post nun mit Methoden von den dubiosen Strassenverkäufern, wie sie von Sunrise und Co. zur Genüge kennen auf Kundenfang für fremde Unternehmen macht.

    Auf meine kritische Bemerkung hin reagierte die Dame mit dem Worten, dies sei der offizielle Auftrag der Post. In meinen Augen kann dies nicht sein! Nicht nur werden die Beförderungspreise ständig angehoben und der Service abgebaut, nun versucht die einst stolze PPT auch noch älteren Personen für ihre Zwecke überteuerte Abos anzudrehen.

    Der Herr war sich zum Glück solche Angriffe gewohnt und blockte die wiederholten Verkaufsavancen gekonnt ab. Ich hätte ihm gerne dazu gratuliert! Wenn alle Personen so selbstsicher wären, würde die Post nämlich schnell merken, dass ein solches Geschäft den Ruf stärker schadet, als die Erträge steigert.

    Liebe Grüsse

    Ein sicherer Ja-Stimmender
  • Oster Max, Bönigen
    Milliardenschwere Anbieter profitieren
    .. Interressant ist in diesem Zusammenhang dass milliardenschwere Anbieter wie Google, Skype und Andere die Infrastruktur der Swisscom, die ja teilweise im Eigentum des Bundes ist, ohne Entgelt benutzen können…

    Offensichtlich ist es einfacher auf Kosten der Allgemeinheit den Service public abzubauen, als dort das Geld zu holen wo es auf Grund der vom Volk bezahlten Infrastruktur von den Monopolisten im Kommunikationsbereich gescheffelt wird.
  • Markus Fenner, Bern
    Verzögerte Benachrichtigung bei Reservation SBB
    Guten Tag

    Bei einem Betriebsausflug wurde ich als Gruppenleiter nur ungenügend und zu spät über die genaue Lage der reservierten Plätze im vollen InterCity informiert. Bei diesen Preisen eigentlich eine Unverschämtheit!

    Pilloud und Meyer lachen sich ins Fäustchen, aber wehe dem, der einmal kein gültiges Billet besitzt oder vergisst seine Mehrfahrtenkarte abzustempeln! Da zeigen sie keine Kulanz mehr und schreiben einem mit samt persönlichen Angaben in ein SBB-internes Strafregister. Wer keinen gültigen Personalausweis vorzeigen kann, wie Randständige, Bettler oder Asylsuchende, begleiten die "Beamten" gleich zur Polizeistelle. Auch ältere Menschen, die sich mit den modernen Automaten nicht mehr so gut auskennen werden unnachgiebig gebüsst mit horrenden Beträgen plus natürlich dem Eintrag ins Register.

    Bei solch enormen Löhnen, wie Pilloud und Meyer sie geniessen sollte man eigentlich etwas mehr Nachsicht mit den Schwächsten der Gesellschaft erwarten dürfen, doch das haben sie nicht. Bahnfahren wird immer teurer dank der halbprivaten, gewinnortientierten Ausrichtung der SBB und der Service immer unfreundlicher und härter. Schon bald werden private Sicherheitsbeamte die Züge begleiten und jeden in ein Loch sperren, der nicht zahlen kann. Orwells "1984" in der Realität!
  • Jakob Frauchiger, Hilterfingen
    Auslandbeteiligungen bundesnahe Betriebe
    Ja so ist es.

    Die Führung von Bundesnahen Betrieben weiss aus dem Monopolgeschäft nicht mehr wohin mit dem Geld.

    Es war der Auftrag vom Bundesrat ausser Landes Wachstum zu erzielen.

    Dummerweise sind die Märkte im Ausland noch viel schlimmer als in der Schweiz abgeschottet und werden Mafia-mässig verteidigt. In Italien sind die 25Fr. monatliche Anschlussgebühren aus dem PTT Monopol als 11 Milliarden auf einen Schlag vernichtet werden.

    Weil die Politik der Meinung war, dass ein Glasfasernetz in der Schweiz weniger Wachstum bringt als in Italien. Das ist lediglich Landesverrat - mehr nicht.

    Im Übrigen ist in der Bundesverfassung von eine Eidgenossenschaft die Rede NICHT von einer Eidaktiengesellschaft.

    Demzufolge sollten alle dem Bund nahestehenden Betrieben Genossenschaften sein.

    Wo zum Himmel sollen dann die Söhne der Parteibonzen abzocken können???
    Vielleicht in einem Strommarkt, den es nicht braucht, weil der Verbrauch vom nächsten Tag auf +/-1% genau bekannt ist?

    Es geht um Kohle, Pfründe und Macht und Privilegien.

    Beste Grüsse, viel ERfolg!

  • Ramona, Bern
    Wlan-Ausbau in der SBB
    Vor Kurzen habe ich einen Beitrag gelesen, in dem die SBB ihr Vorhaben zur Verbesserung des Wlans in den Zügen vorgestellt hat. Ich war entsetzt darüber. Meiner Meinung nach ist dies unnötig und treibt bloss wieder die Kosten, und somit die Billetpreise, in die Höhe. Angemessene Preise, dafür weniger Luxus, wie z.B. perfektes Netz, überall Steckdosen, modische Sitze ect.., fände ich angemessen.
  • Bea L., Riehen
    Poststellenabbau resp. sog. Service Public
    Auswirkungen durch die Schliessung der Poststelle Riehen 2:
    - Umsatzverlust für den Kiosk nebenan
    - Briefe und Pakete können in der Quartiers-Apotheke abgegeben werden. Passt ein Päckli nicht in den Briefkasten und ich bin nicht zu Hause, um das Paket oder ggf. eine eingeschriebene Sendung entgegenzunehmen, muss ich die Sendung in der Apotheke abholen.
    Das empfinde ich als wenig diskret (Quartiersgetratsche: hesch gseh bla bla bla ...)
    - Für den Geldverkehr muss man ins Dorf (Riehen 1), mit Bus oder Tram
    - Markenverkauf: Ein A-Brief ins nahe Ausland kostet Fr. 2.60, die Postmitarbeiterin kann mir aber nur Marken im Wert von Fr. 2.85 verkaufen und teilweise auch keine einzelnen Marken.
    Diesem Treiben der Post soll Einhalt geboten werden. In der Hoffnung, dass die Annahme der Initiative zurück zu dem Service Public führt, den wir Bürger gewohnt waren.
    Wenn die Post sich nicht mehr mit einzelnen Poststellen herum schlagen will, soll sie diese an ehem. Poststellenleiter etc. verpachten. Migros und Coop können das auch und haben zufriedene Kunden.
    JA zu Pro Service Public
  • Markus Seger, Bern
    Pro Service Public
    Als ehemaliger Werbechef der SBB bin ich selbstverständlich für den Service Public. Die SBB war ursprünglich, so hörte man, gegen die Initiative. Dann hat sie sich offensichtlich doch dafür entschieden, indem sie die Initianten mit einem Informationsboykott belegte. Tolle Werbung für die Initiative! http://markseger.com/2013/06/05/sbb-unterstutzt-pro-service-public-initiative/
  • Szakáts Beatrix, Fehraltorf
    Skandalös
    Ein neues Postfach mieten kostet am Schalter Fr. 12.— / über Internet gratis
    Ferienpost zurückhalten 2 Wochen am Schalter 20.-- / über Internet Fr. 8.—
    Nachsendung nach Ferien am Schalter Fr. 22.-- / über Internet Fr. 10.—
    Nachsendung im Ausland am Schalter Fr. 42.-- / über Internet Fr. 30.—
    Und so geht es munter weiter.
    Das wir eine 2-Klassen Gesellschaft (Arme – Reiche) sind wissen wir bereits, aber dass wir von Bundesbetrieben so behandelt werden, finde ich unverschämt und skandalös. Jede Person, die keinen PC hat, wird als Mensch zweiter Klasse behandelt! Sie manipulieren die Bürger und erlauben sich, uns in eine Schablone pressen zu können wie es ihnen passt und uns nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Und dank der „Technik“ können wir uns nicht dagegen wehren. Ich warte nur noch bis wir wie Tiere einen Chip verpasst kriegen, damit wir kontrollierbar sind. Unter dem Motto: wir sind dann besser auffindbar!
  • Ruth Abdalla, Zürich
    Nase voll von der Post
    Ich habe der Post den "Krieg" erklärt. Ich hatte innerhalb weniger Monate drei Fälle, welche ich beanstandet hatte. Ich habe kaum eine Entschuldigung erhalten.
    Im ersten Falll ist eine Kette, welche ich in einem Umschlag versandt habe verschwunden, da es nicht eingeschrieben geschickt wurde, hat die Post jegliche Haftung abgelehnt und mir als "Trost" eine Marke im Wert von Fr. 1.-- geschickt.
    Das zweite mal musste ich für eine Lieferung bezahlen, welche ich nie erhalten hatte. Die Post hatte angeblich im "Depotfach", spricht Milchkasten ein Päckli deponiert. Ich habe das Paket nie erhalten und musste dennoch dem Versender die Ware bezahlen, sehr ärgerlich! Insbesondere, dass in eben diesem Michkasten noch nie etwas abhanden gekommen ist und das Paket uns hätte übergeben können, da wir anwesend waren.
    Und zum Dritten: ich hatte in Deutschland Ware bestellt für unser Geschäft. Diese wurde am 19. April verschickt, mit Rechnung, ganz regelkonform. Am 2. Mai wurde die Ware geliefert, angeblich wegen einer Zollprüfung. Die Post hielt es auch hier nicht nötig sich zu entschuldigen obwohl wir eine offizielle Reklamation gemacht hatten. Wir mussten dennoch den vollen Tarif zahlen, da die Post diesen "abgeben" muss. Den Zoll ja, aber die Gebühren der Post wohl nicht. Ich hatte verschiedentlich angerufen und mich wegen der Ware erkundigt, es hiess immer lapidar, dass wohl etwas mit den Papieren nicht i.O. war, dehalb die Verzögerung. Niemand hatte sich die Mühe gemacht, dem Fall nachzugehen.
  • Kurt Donelli, Basel
    Ärgernis letzte Meile
    Bei der Swisscom ärgert mich am meisten die sogenannte "letzte Meile": die Fr. 25.35 die IMMER auf der Rechnung sind, auch wenn man z.B. 3 Monate abwesend ist!
    Bei mir ist das allerdings nie der Fall, als Rentner kann man sich das ja nicht unbedingt leisten. Es sei denn, man war mal Bundesrat oder sonst in entsprechend "hoher Position". Also könnte die Swisscom doch z.B. bei den Rentnern diese Gebühr erlassen oder nicht ?
    Wie ist der der (zu) hohe Lohn des CEO zu begründen?


  • H. Keller, Zürich
    Pakettarife in Deutschland viel billiger
    Wir brachten ein Paket nach Hong Kong zur Schweizer Post. Für das Porto (A-Priority) und Versicherung bezahlten wir für ein Gewicht von knapp 1 kg. ca. CHF 90.00. Das Paket kam während 41/2 Wochen nicht an, obwohl von einer Zeit von 4 - 6 Werktagen gesprochen wurde. Nach vier Wochen starteten wir einen Suchauftrag. Das Resultat: Das Paket lag während 4 Wochen am Flughafen Zürich. Die Recherchen der Post von Hong Kong ergaben, dass das Paket erst nach über 4 Wochen in Hong Kong eintraf und dann innerhalt von 2 Tagen ausgeliefert wurde!
    Das nächste Paket nach Hong Kong mit ungefähr dem gleichen Gewicht, wurde von uns in Waldshut-Tiengen (D) aufgegeben: Kosten: EUR 7.50 mit Express-Zuschlag EUR 11.50. Zustellung spätestens nach 10 Arbeitstagen! Wo ist die Zuverlässigkeit der Schweizer Post? Wie lautet die Begründung für diese enorme Preisdifferenz?
    Fazit: Die Schweizer Post würde sich besser auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren, anstattt Gemischtwarenläden zu führen, die nie und nimmer rentieren können!
    Die Kaderlöhne sind zu hoch und Gewinne von fast einer Mia. CHF oder fast 2 Mia. CHF (Swisscom) stehen einem Publicservice Bundesunternehmen nicht an. Sie müssen die Kosten erwirtschaften und einen mässigen Gewinn erzielen, aber nicht ins Ausland expandieren. Dafür fehlen ihnen schlicht auch die Managementkapazitäten, um dort erfolgreich sein zu können
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Wismer Alice, Waldkirch
    Bussen SBB
    Meine Tochter hat ein GA und fährt in der Regel von St. Gallen nach Zürich in die Schule.
    Sie musste nun erstmals eine Strecke nach ausserhalb Zürich mit einer S-Bahn benutzen.
    Dabei geriet sie, ohne es zu bemerken, in einen Abteil mit 1. Klasse.

    Meine Tochter versuchte der Billettkontrolleurin zu erklären, dass sie ohne Absicht hier sitze und dass rein optisch die Ausstattung für sie nicht auf eine 1. Klasse hinweise. Die Kontrolleurin liess absolut nicht mit sich reden und behandelte meine Tochter so, als ob sie schwarzfahre.
    Ich habe schon viele ähnliche Fälle gehört, bei denen SBB-Benutzern einfach nur ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Für solche Missgeschicke sind die Bussen einfach viel zu hoch.
  • Peter Halbeisen, 4243 Dittingen
    proServicePublic
    Immer wieder platziert die Post sogenannte Laschenmailings derart in die Briefkästen, dass ein Teil des Prospekts noch hinausschaut. Damit ist nach der Postzustellung am Vormittag für den Rest des Tages und vor allem auch während der einbruchsstarken Dämmerungszeit für jeden potenziellen Einbrecher von weitem sichtbar, dass hier niemand zu Hause ist.
    Auf meine Reklamation bei der Post hat mit deren Kundendienst schriftlich bestätigt, dass sie nachvollziehen könne, dass "ein solches Werbemedium unter Umständen Unbehagen bereitet", dass die Post aber "neue Erlöse generieren" müsse.
    Ich verstehe das so, dass das Wohl der Postkunden hinter dem Gewinnstreben zurückstehen muss und werde am 5. Juni bei der "pro Service public"-Initiative ein kräftiges "JA" in die Urne legen.
    Peter Halbeisen
  • Stefanie von Känel, Worben
    Abbau Service Bahn
    Vor zwei Wochen hatte ich eine berufliche Sitzung in Zürich. Leider hatte an diesem Tag das Postauto Verspätung. Das kommt relativ häufig vor, da die Fahrzeiten äusserst knapp berechnet sind. So entsteht viel Druck auf die Chauffeure, die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit sind. Item, an diesem Tag ging alles schief: Normalerweise habe ich eine halbe Stunde, die gut reicht, um ein Billet zu besorgen. In der Schalterhalle Biel stand eine Schlange. Seit man hier eine Nummer ziehen muss, muss man mit Wartezeiten von 20 - 30 Minuten rechnen (habe schon viele halb verzweifelte Reisende dort erlebt). Ich renne zum Automaten, habe leider nur eine Hunderternote bei mir - die nimmt der Automat nicht an. Neben mir braucht eine ältere Dame Unterstützung am Automaten, sie ist schon ganz nervös. Zum Glück helfen andere Passanten (Bahnbeamte hat es keine in der Nähe). Ich will mit meiner Hunderternote zum Kiosk laufen um sie zu wechseln. Blick auf die Uhr - das reicht nicht mehr. Renne zum Zug, Steige ein. Habe keine andere Wahl, da ich meine Sitzung nicht verpassen will. Fahrkartenkontrolle. Schildere treuherzig meine Situation und alle meine Bemühungen, an ein Billet zu kommen. Nützt nichts. Werde wütend, nützt auch nichts. Personalienaufnahme, der Spass kostet 111.- , (ein normales Retourbillet Fr. 47.-.). Tipp des Kondi: Billet am Vortag besorgen. Danke, für das muss ich eine halbe Stunde rechnen, da Bahnhof im Nachbardorf. Rückfahrt: Bei der Kontrolle erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass in den 111.- die Retourfahrt nicht inbegriffen ist... Hat mir der vordere Beamte nicht erklärt und ich habe den erhaltenen Bon nicht näher angeschaut und für eine Retourfahrkarte gehalten. Das kostet jetzt nochmals 111.-. Zornig diskutiere ich mit dem Kondi, nützt nichts. Er tut mir eigentlich leid, er ist mein Blitzableiter (was das Zugspersonal wohl täglich erlebt).
    Bin schon seit fast fünf Jahrzehnten treue Bahnkundin, aber so verleidet es mir langsam. Habe in meiner Wut im Zug erklärt, dass ich nie im Leben mehr Zug fahren werde. Das lässt sich realistischerweise nicht vermeiden. Darum möchte ich, dass sich etwas ändert!
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)