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Ihre Meinungen

  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Rolf Schenk, Winterthur
    Blick über die Grenze
    Die Nutzung des öV ist gerade für Familien im Freizeitverkehr kompliziert und teuer, für alles braucht man noch eine Zusatzkarte wie Kinderkarte, Enkelkarte, Halbtax. In Baden Württemberg kaufe ich das Baden Württemberg Ticket für 21 Euro und für bis zu 4 weitere Mitreisende je 4 Euro. Eltern oder Grosseltern können ihre Kinder oder Enkel bis 14 Jahre kostenlos mitnehmen.Gültig Mo-Fr ab 09.00 am Wochenende und Feiertagen unbeschränkt. Das Ticket ist in allen Nahverkehrszügen, Bussen und städtischen Verkehrsnetzen gültig. Ohne Halbtax, Kinderkarte und, und...Karte Einfach günstig, kundenfreundlich. Ganz anders als bei den SBB...Ähnliche Tickets gibts in allen Bundesländern und in regionalen Verkehrsverbünden.
    Die private österreicheische Westbahn bietet IC Verkehr Wien - Salzburg zu günstigen Preisen. Wien Salzburg Eur 23.80, Kinder Eur 1.- Hunde Eur 5.-.Tickets gibts bei den 4 (!) Kundenbetreuern pro Zug.
  • Schenk Elisabeth, 4654 Lostorf
    Standort Hausbriefkasten
    Infolge Neugestaltung meiner Gartenanlage musste der Briefkasten kurzzeitig versetzt werden. Jetzt steht er wieder am "alten" Ort und dies seit 30 Jahren! Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als ich das Formular "Hausbriefkasten und Paketboxen" im Kasten hatte, dass der Briefkasten umplatziert werden müsse. Die Post wurde mir nicht mehr zugestellt. Habe dann auf der Post reklamiert und einen entsprechenden Brief zu Handen des Zustelldienstes abgegeben. Am andern Tag kam ein Schreiben von einem Mitarbeiter der Post CH AG in Olten, ich müsse sie kontaktieren, damit wir das Ganze besprechen können. Scheinbar haben diese Post-Angestellten wirklich nichts anderes zu tun, als Kunden zu schikanieren. Fortsetzung folgt...
  • Maag Edith, Oberglatt
    Postschalter
    Ich finde es eine Frechheit, dass man am Schalter warten muss, weil jemand ein Portemonnaie kaufen will.
    Oder bis der passende Sitzplatz eines Konzertes gefunden worden ist!!
    Das ganze "drumherum" sollte aus der Schalterhalle entfernt werden.
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Leira, Frauenfeld
    SBB: Busse trotz Billet
    Das geht gar nicht, was die sich da inzwischen erlauben.
    Wenn ich mit dem Zug reise, stelle ich mir vor, entspannt anzukommen. Damit ist es vorbei. Ich sitze im Zug, wenn der Kontrolleur kommt steigt Panik auf, habe ich nun das richtige Billet gekauft oder findet er irgendwas, wovon ich nichts wissen konnte und werde dafür noch gebüsst, obwohl ich vielleicht sogar ein teureres Billet gekauft habe? Nur weil es im Automat nicht aufgeführt, unklar ist, meine Route nicht wählbar ist oder ich die falsche Stempelkarte abgestempelt habe, die zwar gleich teuer ist, aber nicht die richtigen paar Zahlen enthalten. Und dann wird man hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Wenn man sich dann bemüht, kann man die Busse auf 20.- Franken "runterhandeln", 20.- für die Umstände die sie hatten. Soll ich ihnen auch eine Rechnung schicken für meinen Aufwand und für die Verleumdung, ich sei ein unehrlicher Mensch? Als Gutwill, löschen sie die Busse unter meinem Namen, dass ich nicht als Betrüger vermerkt bin und nicht nächstes Mal nochmehr bezahle. Fühle mich geehrt...
    Kenne viele Menschen, die inzwischen ein teureres Billet kaufen mit mehr Zonen, dass dann die auch bestimmt drin sind, wo zum Ziel führen. Oder solche, die sich ein GA kaufen, weil sie nicht klar kommen mit dieser Preisstruktur und Intoleranz.
    Und weil es auch für einen Kontrolleuer schwierig ist, das ganze zu durchschauen, gibt es also immer wieder solche, die zu unrecht irgendwas behaupten, das Ticket übers Handy sei zu spät gelöst worden, obwohl er/sie die falsche Zahlen angeschaut hat, usw.
    Service nenne ich das nicht. Sondern Geldeintreiberei.
    Die Hygiene, Alkoholiker und Drögeler in den Pendelzügen tragen zum Fahrerlebnis bei und sowie die schmutzigen, stinkenden Bahnhöfe, belagert von Süchtigen sind dann die Sahnehäupchen. Frage mich wo das Geld hingeht, dass wir bei der SBB liegen lassen. Wird es in Kundenservice investiert oder ins System, noch genauer die Falschfahrer zu entlarven oder investieren in ein System, um noch mehr Geld aus den Reisenden rauszulocken. jeder Rappen zählt...
    Und dann vergleiche ich meinen Lohnzettel mit seinem Lohn und frage mich, ist dieser Mensch denn soviel wertvoller wie so viele andere? Stehe ich nicht auch jeden Tag pflichtbewusst auf und gebe mein Bestes nach bestem Wissen und Gewissen? Oder ist es genau das, was nicht mehr zählt...
    Es ist Zeit, dass sich was ändert.
  • Lukas Müller, Oberhallau
    Gültigkeitsdauer Billett
    2 Stunden Gültigkeit eines Online-Billettes für eine 1,5-stündige Reise mit 2x Umsteigen ist zu knapp, da ein Teil mit Bussen bedient wird und so die Gefahr des Verpassens eines Anschlusszuges nicht selten ist. Insbesondere, wenn Kinder alleine auf die Reise geschickt werden sollen, kann nicht erwartet werden, dass diese dem Kondukteur die Lage erklären sollen (wie von der SBB-Hotline vorgeschlagen). Wegen den verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Anbietern und dem Fehlen eines Automaten am Abfahrtsort ist es zudem nicht möglich, vor Abreise (bzw. beim Buschauffeur der DB) ein Billett für die gesamte Strecke zu lösen, was das Risiko, einen Zug zu verpassen, nochmals erhöht.
    Bei der Strecke handelt es sich übrigens um eine Fahrt von Oberhallau (Kt. Schaffhausen) nach Winterthur. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer, die der effektiven Reisezeit angepasst ist, z.B. Reisezeit plus 1 Stunde, würde die Lage bereits entschärfen.
  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • Peter Lechner, St. Gallen
    Telefon,mangelnde Postleistung........
    .......und überfüllte Züge,demnächst sogar mit "Stehplatzgarantie". Es muss nicht nur alles teuerer werden,die Leistung sollte auch angepasst werden!
  • Leopoldine Gaigg, Bottenwil
    Störende Handygespräche
    Was mich am meisten nervt: Im schlechtesten Fall sitzt neben, vor und hinter mir ein Passagier, der mit dem Handy telefoniert, dies während längerer Zeit oder wiederholt. Es ist unmöglich, ein Buch, eine Zeitschrift zu lesen, ein Rätsel zu lösen oder was zu arbeiten, das Konzentration erfordert. Die SBB müsste unbedingt Ruhewagen, frei von solchen Störungen, einrichten. Im Gegensatz zu den Augen, kann man ja nicht die Ohren schliessen. Wie kommt man also als Unbeteiligter dazu, sich während einer längeren Zugfahrt das Gequatsche anzuhören, mit dem sich andere die Zeit während einer Fahrt vertreiben?
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • D. Keller, Appenzell
    Internet auf dem Land
    Internetanschluss auf dem Land: max. 2.4 Mbit/s. Und das schon seit über 10 Jahren unverändert, keinen Rappen hat die Swisscom investiert. Grundversorgung wäre mind. 15 Mbit/s (sodass z.B. auch TV empfangen werden könnte).
    Und für diese unterirdischen 2.4 Mbit/s verlant die Swisscom Preise fast wie für Glasfaserabo. Da wird man gleich 2x abgezockt auf dem Land: hoher Preis und schlechte Leistung.
  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig
  • Bernd Villiger, Ebnat-Kappel
    SwissPass (online)
    Der SwissPass, zumal online, ist ein Wunderwerk:
    ein Werk, über das ich mich nur noch wundern kann ...

    => http://blog.bernd-villiger.eu/datenmuell/non-communico/

  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Wanner Amona, Zürich
    Unmoglicher Ticketverkauf
    Ein Ticket für eine Zugreise zu ersteigern wird immer unmöglicher.

    Seit die SBB damals neue Billetautomaten hinstellte (obwohl die alten noch funktionstüchtig und vor allem benutzerfreundlich waren), war das äusserst mühsam. So viele Fragen, die man beantworten musste, oftmals funktionierten die Touch-Screens (am Anfang) nicht, und man brauchte 4 -5 Mal so lange, bis man das Billett endlich hatte.
    Irgendwann hat man sich dann mal daran gewöhnt und wusste ein Bisschen, wie diese Dinger funktionieren und wusste, dass man einfach 10 min früher am Bahnhof sein musste um nicht wegen des Ticketautomaten den Zug zu verpassen.,

    Seit die überhöhten Preise eingeführt wurden, ist jetzt auch der Billett-Kauf nochmals komplizierter geworden.
    Ich fahre ab und zu nach Schaffhausen, um meine Verwandten zu besuchen, ansonsten benutze ich den Zug nur selten (zum Glück).
    Früher konnte man einfach ein Ticket Zürich-Schaffhausen und retour kaufen. Ob über Winterthur oder Bülach war der selbe Preis. Jetzt ist der Weg über Winterthur teurer, obwohl man zur genau gleichen Zeit fährt. Dann muss man sich zuerst erkundigen, welcher Zug denn nicht über Winterthur fährt, denn sonst hätte man eben ein falsches Ticket und würde noch gebüsst werden!
    Dann steht aber nichts von Bülach geschrieben, wenn man am Automaten das Ticket lösen will. Sondern man wird gefragt, ob man über Winterthur oder über Eglisau fahren will. Zum Glück weiss ich, dass Eglisau ein kleines Dorf ist, das auf der Bülacher-Strecke liegt, weil ich mich in dieser Gegend auskenne. Der Zug hält dort aber nicht! Ein Fremder wüsste also nicht, was er lösen sollte.
    Gut, dann geht es weiter und ich kann nur wählen zwischen einem Z-Pass Abonnement (Mehrfahrten) oder einer Z-Pass Einfahrtenkarte.
    Was ist bitteschön ein Z-Pass?
    Ich gehe immer wieder zurück, probiere au,s wo ich etwas Falsches angewählt habe und merke, dass es einfach keine andere Lösung gibt, als diesen Z-Pass zu nehmen. Vor allem rennt mir die Zeit langsam davon und ich habe Angst, den Bülacher-Zug zu verpassen. Also nehme ich diesen Z-Pass. Respektive zwei, denn mein Hund muss ja auch eine Fahrkarte haben, obwohl er auf dem schmutzigen Boden sitzt und ganz klein ist!
    Dann kommen zwei Stempelkarten aus dem Automaten raus, laut und langsam. Das erlebe ich zum ersten Mal, dass ich für eine einfache Fahrt eine Stempelkarte erhalte. Gut!
    Nur hat es an diesem Billettautomaten nichts zu abstempeln. - Die alten Automaten hatten alle etwas zum abstempeln. Ich renne herum und suche, die Zeit wird immer knapper. Renne dann einfach mal auf mein Perron, um den Zug nicht zu verpassen. Und da hat es zum Glück eine Stempelmaschine, wo ich die beiden Karten abstempeln kann.
    Mein Hund und ich sprangen dann noch in letzter Sekunde in den Zug. Ich war aber die ganze Zeit sehr verunsichert, ob ich nicht doch ein völlig falsches Ticket gekauft habe. Ich zahlte für beide Tickets (zwei Halbe) ca. 8.- mehr als vor der Preiserhöhung. Wahrscheinlich war es schon das richtige. Aber warum so kopliziert? Und dann noch abstempeln!!
    Und ich frage mich wie das denn eine 80 jährige Person fertigbringen sollte wenn schon eine junge Person Probleme damit hat.

    Ob es das richtige Ticket war, weiss ich nicht, denn es kam kein Kontrolleur!
  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.
  • Andi Da Rugna, Kreuzlingen
    Personal hat Angst
    Schön ist da jemand aufgewacht! Ich habe 32 Jahre bei der Post gearbeitet, und bin schlussendlich den harten Bestimmungen des Arbeitsvertrages erlegen,will heissen: man hat mir gekündigt, ohne Kommentar. Das war nicht immer so. Als Jugendlicher habe ich Hasch geraucht und meine Mutter wollte, dass ich das der Post beichte. Ich wurde nicht entlassen! Nun waren meine letzten Jahre bei Postlogistics in Frauenfeld und da wehte dann ein ganz anderer Wind. Ich darf das ja nicht sagen, aber ich sag's trotzdem, weil ich wütend bin, wie man heute mit dem Personal umgeht. Es geht dem Betrieb nur um eines GELD! Sevice Public ist ein Wort, das man sozusagen nie hört. Alles ist auf Profit ausgelegt: wir müssen besser, schneller, grösser werden - wir wollen Nr. 1 sein! Dass das kein gutes Klima ergibt, ist klar. Doch keiner will aufmucken, alle haben Angst. Ich hatte schwer zu schlucken in dieser Zeit. Am Anfang ging ich voll mit, und ich hatte auch Erfolg und war mitunter Bester in gewissen Dingen, die grad stark beobachtet wurden! Doch jedes halbe Jahr wird neu organisiert und jedesmal fiel das negativ auf uns zurück.Der Gürtel wurde immer enger und enger und Massnahmen in die andere Richtung fielen selten und nur unter sehr viel Druck aus. "Dieser Betrieb sieht sich nicht mehr als dem Bund verantwortlich!", musste ich mir anhören von meinem Personalchef. Service Public tönt wie ein Hohn, ist überhaupt nicht mehr wichtig.Wenn wir eine Gehaltserhöhung hatten,hiess es dann, wir müssen halt diese damals 3.5% auch wieder reinarbeiten. Heute bin ich froh, dort weggekommen zu sein. Soviel Zorn und Ärger, den ich da schlucken musste, ist auf Dauer ungesund.Man kann halt alles schönreden, doch die Realität ist nicht schön. Da wird in einer Art und Weise mit dem Personal umgegangen, um die Leute im Griff zu haben, Kündigungsdrohungen da, Zückerchen für besondere Leistungen hier. Man muss loyal sein, etwas das früher selbstverständlich war,halt eben nur soweit wie man das auch wirklich konnte,heute wirst du dazu vergewaltigt!
  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.