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Ihre Meinungen

  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • Schulthess Andreas R., Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung: Es wird immer besser!
    Im Nachgang zu meinem früheren Kommentar geht die leidige Geschichte inzwischen noch schlimmer weiter. Heute am 22.5. die Post z.B. erst um 13.40 Uhr erhalten, vorgeschriebener letzter Termin für Briefauslieferung von 12.30 Uhr wird praktisch nie eingehalten Der Pösteler erzählte mir nun die folgende Geschichte: Nachdem scheinbar ein Wohnungs-Mieter oberhalb des Postgebäudes wegen dem frühmorgendlichen Lärm reklamiert habe, habe die Leiter des zentralen Verteilzentrums in Solothurn entschieden, dass deshalb die Post ab anfangs Mai im Verteilzentrum an der Zuchwilerstrasse in Solothurn (zirka 6 km entfernt) abgeholt und dann von dort aus verteilt werden müsse. Die Abholung/Verteilung geschieht per Post-Roller und in unserem Quartier seither per Auto (ist beides ja sehr umwelt-freundlich!), gleiches gilt auch für die Gemeinde Lüterkofen (ist der Poststelle Lohn-Ammannegg zugeordnet), das zirka 10 km entfernt ist; auch hier Abholung/Verteilung per Roller. Anzumerken ist, dass der Eigentümer der Liegenschaft/Wohnblocks, in der die Post zuunterst eingemietet ist, entgegenkommenderweise nach möglichen Lösungen für die Frühanlieferung suchte, diese aber leider erfolglos blieben. Scheinbar hat der Pösteler nun täglich haufenweise Reklamationen von verärgerten Einwohnern und meinte dann lakonisch: "Befehl ist Befehl, was können wir armen Pösteler denn anderes machen." Mir fehlen die Worte, aber ich bin sicher, ein Anruf vom mir als verärgertem Postkunden genügt und der Leiter des Verteilszentrums wird mir und allen anderen vergraulten Kunden, die Post jeweils persönlich zwischen 09.00 unf 10.00 Uhr überbringen. UNGLAUBLICH!

    Anbei noch die Vorgeschichte:
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...

  • Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
    Schliessen von Poststellen
    Ich habe in Ihrer Zeitung gelesen, dass es 1970 noch 45OO Postellen in der Schweiz gab. Heute seien es noch 1438. Dabei muss folgendes berücksichtigt werden: Viele kleine Poststellen waren in Privathäuser der Posthalter untergebracht. Da diese mit der Zeit wegen neuen Uebermittlungsformen (Mail, E-Finance) und der zunehmenden Mobilität zu wenig frequentiert waren und der Bund dort nötige Sicherheitseinrichtungen nicht mehr finanzieren wollte, ist dessen Schliessung soweit verständlich. Andernfalls verstehe ich nicht, dass eine Poststelle wie Wynigen (zuständig für ca. 2000 - 3000 Einw.) und Lyssach (für ca. 2000 Einw.) geschlossen werden sollen. Es handelt sich an beiden Orten um neuere Gebäude in Gemeindehaus und SBB Haltestelle, welche punkto Sicherheit grösstenteils den heutigen Anforderungen entsprechen sollten. Wenigstens wird in beiden Gemeinden eine Agentur eröffnet. Doch wird die Möglichkeit bei Einzahlungen, Bargeldbezügen und Ueberweisungen voraussichtlich eingeschränkt sein, was zur Folge haben wird, dass Kunden (besonderes ältere) einen weiteren Weg in Kauf nehmen müssen. Ich frage mich auch, wie die bisherigen Postlokale in Zukunft genutzt werden und ob an den neuen Standorten der Agenturen die Sicherheit besser gewährleistet sein wird ? -

    Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
  • C. L. G.-Sedda, Rümlang
    Service public
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich benutze den öffentlichen Verkehr praktisch täglich. Es stimmt, alles wird immer dreckiger und manchmal wirkt es auch etwas Heruntergekommen. Von den Toiletten in den Zügen ist schohn mehr als genug gesprochen worden, leider trifft auch diese Aussage voll und ganz zu. Entweder sind sie dreckig oder geschlossen. Bei den heutigen Fahrpreisen sind diese Umstände fast schon ein schlechter Witz. Stattdessen leistet sich die SBB eine Bahnpolizei, die vielfach mit Personal besetzt wird, das eigentlich noch etliche Jahre die Schulbank drücken sollte und nicht, im viel zu grossen Kampfanzug, auf die Bahnkunden losgelassen.

    Wie auch die Post, die überall an erfahrenem Personal spart und deshalb lieber die junge Gilde seines Personalbestandes einsetzt. Diese werden sicher irgendwann in der Lage sein, den Service zu erbringen, den die Kunden von früher her noch kennen und entsprechend schätzten. Obwohl manchmal ein Couvert, wie durch Zauberhand, bereits offen im Briefkasten landet, ärgere ich mich viel mehr darüber, dass keine fixen Zeiten mehr existieren. Von 9.00 bis 12.00 ist alles möglich, man kann nie sicher sein, dass auch die ganze Post überbracht wurde. Bei den Einschreiben, die ja jetzt CHF 6.00 kosten, ist es manchmal ein Glückspiel, sowohl bei den zu Bekommenen, wie auch bei den Versandten. Wie erwähnt, das Personal ist knapp, Service wird immer weniger und das Personal war auch schon motivierter.

    Zuletzt noch etwas in Richtung Steuerämter, auch sie, service publique. Sollten Sie im Kanton Zürich Ihre Steuern abgeben, diese mittels der gratis von den Ämtern abgegebene 'Private Tax 2012' erledigt haben und Sie haben Kinder, wofür Sie aufkommen, dann checken Sie bitte sofort Ihre Unterlagen, besser gesagt die Steuererklärung Seite 3 'Sozialabzug Kinder', ob Ihnen auf der Bundessteuer-Seite der Abzug gewährt wurde. Das Programm war fehlerhaft und wurde nachträglich korrigiert (s. Release-Infos Kt. St'amt ZH). Allerdings wissen Sie, dass niemand für das Funktionieren der Software garantiert (lesen Sie auf der CD), obwohl es eine vom Kanton Zürich ausgegebene CD ist. Wie auch immer, eine Info, etwas grösser angelegt, wäre sicherlich wünschenswert gewesen. Vielen Usern fehlt es an Wissen und sie sind dann die Geprellten.

    Sie regen sich über den mangelnden und teuren Service auf, sprechen von versteckten Steuern? Sollten sich nicht die Damen und Herren in Bern um dies alles kümmern oder ist ihnen dies in der Zwischenzeit, seit sie gewählt wurden, egal?
  • Heinz Buser, Zollikofen
    Bahnpreise
    "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und einem halb geschenkten auch nicht.
    Die Bahnfahrer zahlen weniger als die Hälfte dessen, was ein Bahnbillett tatsächlich kosten müsste. Der sogenannte Gewinn der SBB entsteht nur durch Beiträge der öffentlichen Hand, d.h. der Steuerzahler, von Fr. 2,6 mia. in 2010. Darin sind die Kosten für die NEAT, Bahn2000, etc. in Milliardenhöhe noch nicht enthalten. Die SBB hat zudem Schulden von Fr. 8 mia. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Eisenbahnen weist 2010 einen Verlust von Fr. 10 mia aus. Die Entschädigungen an Konzernleitung und Verwaltungsrat der SBB machen weniger als 1 Tausenstel des Aufwandes aus und sind völlig nebensächlich. Bei dieser Situation von überhöhten Preisen zu reden zeugt von völliger Unkenntnis der Fakten. Der K.tipp haut leider in die gleiche Kerbe anstatt die Konsumenten wirklich aufzuklären. Übrigens die Verschmutzung machen die reklamierenden Bahnreisenden selbst, niemand sonst.
  • Diana Schleiermann, Zürich
    Post bringt Brief - hat aber kein Wechselgeld...
    Ich habe letzte Woche von meiner Pöstlerin einen Brief (per Nachname) überreicht bekommen. Der Absender verlangte für diesen 38.- CHF und die Post muss das bei der Übergabe eintreiben. Das ist alles gut und recht aber: ich konnte weder mit einer Karte (weder Master- noch Kreditkarte) bezahlen, aber auf meine 50er Note konnte die Pöstlerin nicht rausgeben, weil sie kein Bargeld mit sich führen darf/soll. Den Brief habe ich aber schon angenommen und konnte diesen nicht mehr zurückgeben. So musste ich meine Nachbarn um die genaue Summe bemühen. Zusammen haben wir dann den genauen Betrag von 38.-CHF bezahlen können.
    Ich muss sagen, dass die Pöstlerin sehr nett war und ihr macht auch niemand einen Vorwurf. Wie kann es aber sein, dass die Post Geld eintreibt, dann aber nicht mal Wechselgeld mit sich führt und dann auch keine Bezahlung mit einer Karte akzeptiert? Da muss wie sooft wieder der Kunde selber schauen wie er das lösen kann. Diese Haltung ist gar nicht kundenfreundlich finde ich.
  • Bolliger Jeanette, Neuheim
    Ärger mit eingeschriebenen Briefen
    1.) Ärgert mich am meisten, dass ich einen eingeschriebenen Brief nicht am selben Tag abholen kann, wenn ich den Zettel im Briefkasten finde, weil die Postzustellungen zusammen gelegt wurden. Der Pösteler nimmt den Brief in meinem Fall mit nach Baar und bringt ihn erst am Nächsten Tag nach Neuheim, wo ich Ihn abholen kann. Der Pösteler sollte den Brief am Ende seiner Tour auf die Poststelle in Neuheim bringen, nicht erst am Tag danach.

    2.) Sehe ich keinen Grund, warum ein eingeschriebener Brief neu 6.- anstelle 5.- Franken kostet.

  • Ramona, Bern
    Wlan-Ausbau in der SBB
    Vor Kurzen habe ich einen Beitrag gelesen, in dem die SBB ihr Vorhaben zur Verbesserung des Wlans in den Zügen vorgestellt hat. Ich war entsetzt darüber. Meiner Meinung nach ist dies unnötig und treibt bloss wieder die Kosten, und somit die Billetpreise, in die Höhe. Angemessene Preise, dafür weniger Luxus, wie z.B. perfektes Netz, überall Steckdosen, modische Sitze ect.., fände ich angemessen.
  • Künzli, Buchs ZH
    Betreuung&Service
    Meine Frau und ich sind von Zürich nach Luxemburg und zurück mit der SBB in 1. Klasse gefahren.
    Die Reise dauerte mehr als 5 Stunden. Mangel: kein Service für Getränke, geschweige denn Zwischenverpflegungsmöglichkeit. Was aber schlimmer war, ist die Zumutung, ein WC zu benutzen.
    Ich bin so in Rage, dass ich am liebsten diesen Meyer als Putzlappen auf den Strupper binden möchte und die WC mit ihm zu reinigen. Es kann nicht sein, dass die Wagons am Endbahnhof nicht gereinigt und wieder frisch hergerichtet und die fehlenden Utensilien nachgefüllt werden. Es fehlt einfach an Organisation, was das "Hänschen nicht gelernt hat, lernt er nimmer". Seit dieser CEO Meyer am Ruder ist, werden dem SBB-Kunden nur noch Abbaumassnahmen und Fahrkartenaufschläge vorgesetzt. So nicht!!!
    Herr Meyer, es wird Zeit, dass Sie den Posten abgeben und einem geeigneteren vielleicht auch günstigeren Leiter oder einer LEITERIN den Platz überlassen.
  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig
  • Ruth Abdalla, Zürich
    Nase voll von der Post
    Ich habe der Post den "Krieg" erklärt. Ich hatte innerhalb weniger Monate drei Fälle, welche ich beanstandet hatte. Ich habe kaum eine Entschuldigung erhalten.
    Im ersten Falll ist eine Kette, welche ich in einem Umschlag versandt habe verschwunden, da es nicht eingeschrieben geschickt wurde, hat die Post jegliche Haftung abgelehnt und mir als "Trost" eine Marke im Wert von Fr. 1.-- geschickt.
    Das zweite mal musste ich für eine Lieferung bezahlen, welche ich nie erhalten hatte. Die Post hatte angeblich im "Depotfach", spricht Milchkasten ein Päckli deponiert. Ich habe das Paket nie erhalten und musste dennoch dem Versender die Ware bezahlen, sehr ärgerlich! Insbesondere, dass in eben diesem Michkasten noch nie etwas abhanden gekommen ist und das Paket uns hätte übergeben können, da wir anwesend waren.
    Und zum Dritten: ich hatte in Deutschland Ware bestellt für unser Geschäft. Diese wurde am 19. April verschickt, mit Rechnung, ganz regelkonform. Am 2. Mai wurde die Ware geliefert, angeblich wegen einer Zollprüfung. Die Post hielt es auch hier nicht nötig sich zu entschuldigen obwohl wir eine offizielle Reklamation gemacht hatten. Wir mussten dennoch den vollen Tarif zahlen, da die Post diesen "abgeben" muss. Den Zoll ja, aber die Gebühren der Post wohl nicht. Ich hatte verschiedentlich angerufen und mich wegen der Ware erkundigt, es hiess immer lapidar, dass wohl etwas mit den Papieren nicht i.O. war, dehalb die Verzögerung. Niemand hatte sich die Mühe gemacht, dem Fall nachzugehen.
  • Renato Camenzind, Pfaffnau
    Zerstörte Paketsendung
    Nach drei Monaten reisen sendeten wir ein Paket von Venezuela nach Hause, mit diversen Andenken. Unsere Reise ging noch 3 Monate weiter mit erleichtertem Gepäck. Als wir dann zuhause ankammen und wir unsere heimgeschickten Andenken anschauen wollten, traf uns der Schlag. Denn viele Andenken waren zerstört. Wie zum Beispiel ein Tucan aus Holz war zerlöchert, ein geflechteter Pfannenuntersatz war zerschnitten, eine Tasse war zerbrochen, Kartenmaterial war zerdrückt...
    Trotz gutem Einpacken mit Zeitung und Karton hats nicht gebracht, da die Flughafen-Post in Zürich alles auspackte, irgendetwas suchte, zerstörte und wieder hineindrückte, ohne Sorgfalt.
    Bei der Reklamation auf der Poststelle teilten sie uns nur mit, dass wir uns zu spät meldeten, die Frist sei 2 Tage nach Zustellung! Nach langem Erklären, dass wir dann nicht da waren, wiederholte die Post die Frist. Auch nach vielen Telefonanrufen mit diverse Stellen der Post, fühlte sich niemand verantwortlich. Irgendwo fehlt doch die Kontrolle der Mitarbeiter. Eine Reklamation müsste doch ernst genommen werden und geprüft werden?
  • Remo, Summaprada / Domleschg
    Poststellen werden zu Gemischwarenläden
    Immer mehr Denner, Volg und Co. werden zu kastrierten Poststellen.

    Beim Denner Rhäzüns steht oben dran "Post", aber man kann nicht einmal Geld einzahlen:

    http://domleschger-zeitung.ch/post-cazis-wetten-dass/

    Und gleichzeite werden immer mehr Poststellen zu Süßwaren- und Gemischtwaren-Ramschläden.

    Die Abstimmung ist darüberhinaus nicht bloß eine Abstimmung über die Abzockerlöhne der Kaderleute dieser dem Volk gehörenden Staatsunternehmen.

    Es geht auch darum, ob immer mehr Poststellen schließen sollen, ob Züge immer dreckiger und unpünktlicher werden sollen und bald deutsche oder französiche Zustände bei den Schweizer Bahnen herrschen.
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Ruth Moll, Zollbrück
    Service Public bei der BLS
    Vor drei Jahren sind wir umgezogen. Von Luzern ins Emmental. Unser Dorf liegt verkehrstechnisch etwas speziell. Wir besuchen regelmässig Leute in Interlaken, Sursee und Frauenfeld. Öfters fahren wir nach Luzern oder Bern.
    Seit bei uns im Dorf der BLS-Schalter geschlossen ist, haben wir nur noch Ärger. Man hat uns einen Automaten hingestellt. An und für sich bin ich als regelmässige SBB-Kundin begeistert von den Billet-Automaten, da sie mir viele Viertelstunden in den Schlangen vor den Schaltern ersparten. Nun funktionieren die BLS-Automaten aber anders. An ihnen gibt es nur fix vorgeschriebene Routen.

    Wenn wir zum Beispiel von hier nach Interlaken fahren, haben wir mindestens 3 verschiedene Wege zum fahren. Wir können über Burgdorf - Bern - Interlaken, 2 Std. Oder über Langnau - Konolfingen - Thun, 1 Std 44. Oder via Grosshöchstetten - Thun, 1 Std 37, was auch die günstigste, da direkteste Variante ist. Aber diese Version existiert für den Automaten der BLS nicht.

    Sursee? Ganz einfach - Burgdorf, Olten, Sursee. Logisch, nicht? Der Automat gibt aber nur Tickets via Luzern oder Huttwil. Huttwil wäre - rein theoretisch - die direkteste Verbindung. Umsteigen von Bahn auf Bus und umgekehrt ist uns egal. Aber wieder die BLS! Sie schafft es, dass der Bus aus Sumiswald laut Fahrplan gleichzeitg in Huttwil ankommt, wie der Zug Richtung Willisau (wo dann der nächste Bus nach Sursee fahren würde) abfährt... (x Uhr 43). Vermutlich ist das der Grund, weshalb diese Variante im SBB OnlineFahrplan nicht berücksichtigt wird...

    Ah, und noch etwas zu den Öffnungszeiten unseres Reisezentrums in Langnau: Mo - Fr schliesst es um 19.00, o.k. Samstag und Sonntag um 16.40 Uhr. Wehe dem, der Abends spontan ausserhalb des BLS Netzes reisen möchte.

    Etwas Positives haben wir dann doch noch. Zum Glück ist auch die Station in Ramsei besetzt. Und da dort die Weichen bis Betriebsschluss manuell getätigt werden, ziemlich lang. Oft hat uns der Bahnhofsvorstand dort nach vorherigem Telefon mit den fertigen Billetten am Zug erwartet, wir konnten schnell raushüpfen und mit dem abgezählten Geld die Billette bezahlen und guten Gewissens unsere Reise fortsetzen. Ohne weiteren Billettstress.

    Wir haben uns, notgedrungen, für ein Auto entschieden. SCHADE.
  • Lucy Trachsel, Hombrechtikon
    NZZ am Sonntag S. 10 "überrumpelt" etc.
    1) "....da heute vieles online oder am Automaten erledigt werden kann. " Vergessen gehen jene Leute ohne Computer oder solche, die sich mit dessen Bedienung eher schwer tun. Ein am PC ungeübter Mensch wird Mühe haben und viel Zeit benötigen um z.B. online bei der Post die Zustellung vorübergehend zu sistieren. Selbst online ist es nicht gratis: Fr. 8 plus 5 für jeden weiteren Erwachsenen. Am Schalter (sofern es noch einen solchen gibt) bezahlt man Fr. 20 plus 5 für jeden weiteren Erwachsenen.Service public.....

    2) In der Schalterhalle des Zürcher HB sind von allen Schaltern meist nur drei besetzt. Ich wartete dort in einer langen Menschenschlange geschlagene 20 Minuten. Service public...

    Der oben erwähnte Artikel stellt die Befürworter als Ewiggestrige dar, die nur an einem gemütlichen Schwatz interessiert sind. Der Verfasser des Artikels macht es sich sehr einfach.
  • Thea Hefti, Kloten
    Postfinance: Leistung gleich, Gebühren rauf!
    Ohne jede Vorankündigung hat auch die Postfinance per 1.1.2012 die Gebühren von Fr. 6.-- auf Fr. 8.00 pro Privatkonto für Kontoführung, Papierauszug etc. erhöht, ohne dass sie irgendeine zusätzliche Leistung erbringt.

    Unter Jürg Bucher haben die Leistungen der Post nicht nur abgenommen, sondern sich 'unverschämt' und unverhältnismässig verteuert. Kein Wunder bei diesen stolzen Löhnen der GL. Als Mitarbeiter der Post käme ich mir betrogen vor, denn es gibt kaum einen Nachweis für Buchers Leistungen.

    Gut, dass wenigstens der K-Tipp sich diesem wachsenden Unmut in der Bevölkerung annimmt. Werde einige Bogen mit Unterschriften sammeln und demnächst einsenden.
  • Wanner Amona, Zürich
    Unmoglicher Ticketverkauf
    Ein Ticket für eine Zugreise zu ersteigern wird immer unmöglicher.

    Seit die SBB damals neue Billetautomaten hinstellte (obwohl die alten noch funktionstüchtig und vor allem benutzerfreundlich waren), war das äusserst mühsam. So viele Fragen, die man beantworten musste, oftmals funktionierten die Touch-Screens (am Anfang) nicht, und man brauchte 4 -5 Mal so lange, bis man das Billett endlich hatte.
    Irgendwann hat man sich dann mal daran gewöhnt und wusste ein Bisschen, wie diese Dinger funktionieren und wusste, dass man einfach 10 min früher am Bahnhof sein musste um nicht wegen des Ticketautomaten den Zug zu verpassen.,

    Seit die überhöhten Preise eingeführt wurden, ist jetzt auch der Billett-Kauf nochmals komplizierter geworden.
    Ich fahre ab und zu nach Schaffhausen, um meine Verwandten zu besuchen, ansonsten benutze ich den Zug nur selten (zum Glück).
    Früher konnte man einfach ein Ticket Zürich-Schaffhausen und retour kaufen. Ob über Winterthur oder Bülach war der selbe Preis. Jetzt ist der Weg über Winterthur teurer, obwohl man zur genau gleichen Zeit fährt. Dann muss man sich zuerst erkundigen, welcher Zug denn nicht über Winterthur fährt, denn sonst hätte man eben ein falsches Ticket und würde noch gebüsst werden!
    Dann steht aber nichts von Bülach geschrieben, wenn man am Automaten das Ticket lösen will. Sondern man wird gefragt, ob man über Winterthur oder über Eglisau fahren will. Zum Glück weiss ich, dass Eglisau ein kleines Dorf ist, das auf der Bülacher-Strecke liegt, weil ich mich in dieser Gegend auskenne. Der Zug hält dort aber nicht! Ein Fremder wüsste also nicht, was er lösen sollte.
    Gut, dann geht es weiter und ich kann nur wählen zwischen einem Z-Pass Abonnement (Mehrfahrten) oder einer Z-Pass Einfahrtenkarte.
    Was ist bitteschön ein Z-Pass?
    Ich gehe immer wieder zurück, probiere au,s wo ich etwas Falsches angewählt habe und merke, dass es einfach keine andere Lösung gibt, als diesen Z-Pass zu nehmen. Vor allem rennt mir die Zeit langsam davon und ich habe Angst, den Bülacher-Zug zu verpassen. Also nehme ich diesen Z-Pass. Respektive zwei, denn mein Hund muss ja auch eine Fahrkarte haben, obwohl er auf dem schmutzigen Boden sitzt und ganz klein ist!
    Dann kommen zwei Stempelkarten aus dem Automaten raus, laut und langsam. Das erlebe ich zum ersten Mal, dass ich für eine einfache Fahrt eine Stempelkarte erhalte. Gut!
    Nur hat es an diesem Billettautomaten nichts zu abstempeln. - Die alten Automaten hatten alle etwas zum abstempeln. Ich renne herum und suche, die Zeit wird immer knapper. Renne dann einfach mal auf mein Perron, um den Zug nicht zu verpassen. Und da hat es zum Glück eine Stempelmaschine, wo ich die beiden Karten abstempeln kann.
    Mein Hund und ich sprangen dann noch in letzter Sekunde in den Zug. Ich war aber die ganze Zeit sehr verunsichert, ob ich nicht doch ein völlig falsches Ticket gekauft habe. Ich zahlte für beide Tickets (zwei Halbe) ca. 8.- mehr als vor der Preiserhöhung. Wahrscheinlich war es schon das richtige. Aber warum so kopliziert? Und dann noch abstempeln!!
    Und ich frage mich wie das denn eine 80 jährige Person fertigbringen sollte wenn schon eine junge Person Probleme damit hat.

    Ob es das richtige Ticket war, weiss ich nicht, denn es kam kein Kontrolleur!
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.